Kunst im öffentlichen Raum

Künstlerinnen und Künstler Stadtbezirk Schwenningen

Marmorzyklus Paris - 17, 1982 
Rauchkristall, handgesägt
232 x 25 x 10 cm

Ort: Städtische Galerie, Friedrich-Ebert-Straße 35, Stadtbezirk Schwenningen

Ankauf mit großzügiger Unterstützung der Sparkasse Schwarzwald-Baar.

Biografie

1944 geboren in Denizli/Türkei
1967 - 1973 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
1975 - 2000 Kunsterzieher Staufer-Gymnasium Waiblingen
1978 Einbürgerung in die Bundesrepublik Deutschland
1979 - 1981 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1981 - 1982 Stipendiat des Landes Baden-Württemberg an der Cité Internationale des Arts in Paris
1993 1. International  Muju Sculpture Symposion Seoul/Korea
1997 Erich-Heckel-Preis des Künstlerbundes Baden-Württemberg
2000 - 2007 Kunsterzieher Max-Planck-Gymnasium Schorndorf
Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg
Hüseyin Altin lebt und arbeitet in Urbach

Krieg und Frieden, 1928
Mosaik (zweiteilig)
ca. 300 x 300 cm
Schriftband: "DER STADT ZUR ZIER + DEM TOTEN ZUR EHR"

Ort: Rathaus Schwenningen, Nordfassade zum Marktplatz, Stadtbezirk Schwenningen

Biografie

8.12.1885 geboren in Hausen im Wiesental; † 3.9.1936 in Altdorf UR, Schweiz

August Babberger über Inhalt und Bedeutung des Mosaiks: "Die Mosaiken am Schwenninger Rathaus stellen Krieg und Frieden dar. Da es sich um Architekturschmuck handelt, sind dieselben zunächst im Zusammenhang mit der Architektur behandelt, so dass sie sich farblich und rhythmisch einordnen und dass sie als Bildfläche die grosse Fassadenflächen so wenig wie möglich stören. Deshalb ist zu erklären, weshalb das Hauptgewicht der farblichen Stimmung auf die beiden Hintergründe gelegt wurde. Der Friede als Jungfrau dargestellt) höher stehend als der Krieg, auf einem starken Blau, auf dem Blumen gesät sind und beim Krieg (einem Jüngling, das blutige Schwert haltend) ist der Mantel rot, eine brennende Stadt. Die aufrechte Haltung des Friedens soll Sicherheit ausdrücken, während die Einseitige und bewegte kriegerische Bewegung das Unsichere ausdrücken möchte". (Notiz von 1928 im Skizzenheft-Nr. 104).

Auszug aus dem Katalog 'August Babberger (1885 - 1936) Leben und Werk' von Andreas Gabelmann, 1999 ISBN: 3-8258-6093-0

Gestaltung Aufzugsturm, 2006
Spiegel

Ort: Firma Biedermann Motech GmbH & Co. KG, Bertha-von-Suttner-Straße 23, Stadtbezirk Schwenningen

Biografie

1962 geboren in Saint-Valery-en-Caux, Frankreich
1982/1983 Atelier Guillaume Met de Penninghen et Jacques d'Andon, Paris, Frankreich
1983 - 1986 École Nationale Supérieure des Arts Appliqués et des Metiers d'Art (ENSAAMA) Paris, Frankreich
1986 Brevet de Technicien Supérieur (BTS), Monumentale Kunst und Diplom; 
Higher Technical Diploma ENSAAMA Glasmalerei
1986 - 1991 Studium und Aufbaustudium, Klasse Prof. Ludwig Schaffrath, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1987 DAAD Stipendiat
seit 1991 Leitung der Studien- und Experimentierwerkstatt für Glasmalerei, Licht und Mosaik, Akademie der Bildenden Künste München

Bronze, 1982 

Ort: David-Würth-Schule, Erzbergerstraße 28, Stadtbezirk Schwenningen
 

Biografie (Auswahl)

1932 geboren am 18. Februar in Villingen/Schwarzwald
1946 Holzbildhauerlehre
1951 Studium an der Kunsthandwerkschule Bonndorf/Schwarzwald bei Prof. Walter Schelenz
1954 Stipendiat des Kunstvereins Freiburg im Breisgau
1954 - 1960 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin (Bildhauerei)
Stipendiat des 'Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie' und der 'Studienstiftung des Deutschen Volkes'
1959 Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Prof. Karl Hartung
Teilnahme am ersten 'Symposion europäischer Bildhauer' in St. Margarethen, Österreich
1962 Villa-Romana-Preis, Studienaufenthalt in Florenz
1963 - 1968 Assistent bei Prof. Erich F. Reuter an der Technischen Universität Berlin, Lehrstuhl für plastisches Gestalten
1967 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes
1968 Gastdozent an der Technischen Universität, Istanbul, Türkei
1979 Mitglied im Architekten- und Ingenieur-Verein Berlin (Schinkel-Verein)
2004 stirbt am 20. November in Berlin

Fooooom!!!, 2007
Polystyrol, Jesmonite, Fiberglas, Aluminium, Stahl, Klebstoff, Acryl
305 x 274 x 274 cm

Ort: Firma Biedermann Motech GmbH & Co. KG, Bertha-von-Suttner-Straße 23, Stadtbezirk Schwenningen

Biografie

1970 geboren in Beverley, Yorkshire (Großbritannien)


Der britische Künstler Matt Franks wurde 1970 in Beverley, Yorkshire geboren. Er lebt und arbeitet in London. Nach Studien an der Staffordshire University und dem Londoner Goldsmith's College, die er im Jahr 2000 mit einem MA Fine Art abschloss, widmete ihm die Tate Britain schon 2002 eine erste Einzelausstellung in seinem Art Now Space. Franks gehört zu einer neuen Generation britischer Bildhauer, deren Werk aus industriell gefertigten Massenkunststoffen und alltäglichen Wegwerfmaterialien besteht. Seine Kunst ist reich an Verweisen auf Hochkunst und Populärkultur. Elemente der italienischen Renaissance- und Barock-Bildhauerei verschmelzen mit solchen aus Videospielen, Science Fiction-Filmen und Comics. Diese Mischung verleiht seinen Werken eine ungemein jugendliche Frische. Flüchtige Dinge wie Wolken und Rauch darzustellen, reizt ihn besonders. 'Fooooom!!!' ist eine in die Dreidimensionalität übersetzte und ins Monumentale gesteigerte Comiczeichnung einer Explosionswolke. Der massige Eindruck und das Gewicht der Skulptur stehen in absolutem Widerspruch zum flüchtigen Darstellungsgegenstand. Der lautmalerische Titel verweist auf den Ursprung des Dargestellten. Was hier explodiert und warum bleibt jedoch im Unklaren und der Fantasie des Betrachters überlassen. Franks‘ Skulpturen entstehen aus großen Styroporblöcken. In unzähligen Arbeitsschritten schneidet, schnitzt und schleift er sie, bis seine bizarren und humorvollen Formen eine glatte Oberfläche erhalten. 'Fooooom !!!' wurde darüber hinaus mit einem Polymerputz verstärkt und mit einem glitzernden Interferenzlack überzogen. Dieser schimmert, wenn das das Licht auf die Wolke fällt und erzeugt ein nuancenreiches Licht- und Schattenspiel.

Text: Sebastian Steinhäußer

ad filingas mansis, 321 x 250 cm
ad suuanningas mansum, 327 x 285 cm
ad tanheim mansum, 275 x 215 cm
Messing
2017

Orte: Rathaus Villingen, Münsterplatz
         Rathaus Schwenningen, Marktplatz
         Rathaus Tannheim, Rathausplatz
 

Biografie (Auswahl)

1978 geboren in Köln
1998 - 2006 Studium der Kunstgeschichte, Soziologie und Philosophie, Universität zu Köln
2000 - 2005 Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln
2008 - 2009 Künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Fotografie an der Kunsthochschule für Medien Köln
2016 Promotion im Fach Kunstgeschichte an der Universität zu Köln

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Wandrelief Hans Sachs, 1937/38

Ort: Hauswand, Friedrich-Ebert-Straße 17/19, Stadtbezirk Schwenningen

Biografie

1892 am 16. Mai in Stuttgart geboren
1903 - 1910 Erziehung in den Kadettenanstalten Potsdam und Lichterfelde
1911 Leutnant im Grenadier-Regiment Königin Olga, Stuttgart
1914 Augenverwundung im ersten Weltkrieg
1919 - 1920 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
1920 Studium am Gustav-Britsch-Institut für Kunstwissenschaft, Starnberg
ab 1921 Arbeit als freischaffender Bildhauer auf der Solitude
1937 Berufung an die Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
1946 Rücktritt vom Amt des Direktors der Akademie in Stuttgart
1959 am 6.Juni in Gerlingen gestorben; Grab auf dem Soldatenfriedhof der Solitude

Ohne Titel, 1970
Edelstahl
220 x 37 x 47 cm

Ort: Städtische Galerie, Friedrich-Ebert-Straße 35, Stadtbezirk Schwenningen

Internetauftritt Kunststiftung Erich Hauser

Biografie

1930 geboren in Rietheim, Kreis Tuttlingen
1945 - 1948 Lehre als Stahlgraveur, gleichzeitig Unterricht im Zeichnen und Modellieren im Kloster Beuron
1949 - 1951 Abendkurse an der Freien Kunstschule in Stuttgart, Abteilung Bildhauerei 
1952 freier Bildhauer in Schramberg
1958 Förderpreis, 'Kunstpreis der Jugend', Stuttgart
1963 Kunstpreis »Junger Westen«, Recklinghausen; »Mention honorifique«, 3. Biennale de Paris
1964 - 1965 Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg
1965 Burdapreis für Plastik
1969 »Premio Itamaraty«, Großer Preis der X. Biennale in São Paulo
1970 Mitglied der Akademie der Künste Berlin; Mitbegründer des Forum Kunst, Rottweil 
1972 Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1975 Biennale-Preis für Kleinplastik, Budapest
1979 Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1984 - 1985 Gastprofessur an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin
1986 Verleihung des Professorentitels durch den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg
1988 1. Preis der Helmut-Kraft-Stiftung, Stuttgart
1995 Oberschwäbischer Kunstpreis; Ehrenbürger der Stadt Rottweil
1996 Gründung der Kunststiftung Erich Hauser
2000 Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg; Kulturpreis der Stadt Rottweil
2004 stirbt in Rottweil

Wandrelief, 1959 
2,6 x 23 m 

Ort: Modelleisenbahnfreunde am oberen Neckar e. V., Erzbergerstraße 28, Stadtbezirk Schwenningen

Das Gebäude Erzbergerstraße 35 - ehemals Volkschor/Sängerheim - wurde im Auftrag des Vereins Volkschor, der sich aus dem Arbeitergesangsverein 'Freiheit und Eintracht' 1946 neu gründete, unter großem Engagement seiner Mitglieder, nach den Plänen des Architekten Karl Heinichen nach 1959 errichtet.

Zum Kunstwerk von Romuald Hengstler: "Die Außenwandgestaltung am Sängerheim in Schwenningen ist ein Frühwerk Hengstlers. Diese Arbeit steht in der Tradition HAP Grieshabers. Sie ist stark graphisch geprägt, kennzeichnend für eine Phase der 1950er Jahre, in der die Künstler sich ausgehend von der konkreten Kunst mit Abstraktion beschäftigten. Diese Kunst am Bau besitzt mit ihrem klar erkennbaren Thema Musizieren einen heimatgeschichtlichen Bezug, sie ist qualitätsvoll, typisch für ihre Entstehungszeit und der damaligen
Kunstschule im Südwesten Deutschlands zuordenbar." (Regierungspräsidium Freiburg, Referat 26 Denkmalpflege)

Biografie

1930 geboren in Deißlingen
1949 - 1952 Lehre als grafischer Zeichner
1952 - 1954 Studium an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart bei Professor Karl Rössing
1960 - 1963 Lehrtätigkeit als Kunsterzieher
1967 - 1995 Kunsterzieher am Droste-Hülshoff-Gymnasium Rottweil
1970 Mitbegründer des Forum Kunst Rottweil
Mitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg
2003 gestorben in Deißlingen 

Roller Coaster, 2010
Handlauf 50 x 8 mm
Flachstahl mit PVC Bezug
Stäbe: 15 mm Rundstahl
Maße der Grundfläche: 740 x 240 cm; Gesamtlänge Handlauf 250 cm
Höchster Punkt: Looping: 210 cm
Höchster Punkt: Berg: 150 cm

Ort: LGS-Gelände, Möglingshöhe, Stadtbezirk Schwenningen

Internetauftritt Vanessa Henn

Die Arbeit 'Roller Coaster' von Vanessa Henn aus Berlin besteht aus einem üblichen uns allen bekanntem Handlauf. Doch statt an die Architektur angepasst zu sein, um uns zu stützen und zu leiten, entbehrt dieses Geländer jeglicher Funktion. Im Gegenteil: scheinbar bewegt und von eigenem Leben erfüllt, wirft es sich auf in übermütigen Schwüngen und bietet der daran entlang gleitenden Hand eine Berg- und Talfahrt mit Steilkurven und Looping. 'Roller Coaster' lädt dazu ein, daran entlang zu gehen, mit der Hand Achterbahn zu fahren und der einen oder anderen Kindheitserinnerung nachzuspüren.

Biografie

1970 geboren in Stuttgart 
1992 - 2001 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1995 - 1996 Edinburgh College of Art, Schottland
1999 - 2000 Master of Fine Art University of Canterbury School of Fine Art, Christchurch, Neuseeland
2001 Bildhauersymposium in Samara, Rußland
2002 3-monatiger Arbeitsaufenthalt in Cismar, Schleswig-Holstein
2004 3-monatiger Arbeitsaufenthalt in Straßburg, Frankreich
2005 6-monatiger Arbeitsaufenthalt an der Cité Internantionale des Arts, Paris
2007 Arbeitsstipendium Le Triangle, Marseille, Frankreich
lebt und arbeitet in Berlin 

Preise und Stipendien (Auswahl)

2010 Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds
2008 Kompass, 1. Preis Kunst am Bau, Berufsakademie Villingen-Schwenningen
2007 Arbeitsstipendium Le Triangle, Marseille, Frankreich
2004 Arbeitsstipendium des Landes Baden-Württemberg und des CEAAC, Straßburg
2003 Cite Internationale des Arts Paris / Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg 
1999 DAAD Jahresstipendium für Neuseeland

ohne Titel, 1997
Stein
20 x 90 x 15 cm

Ort: Städtische Galerie, Friedrich-Ebert-Straße 35, Stadtbezirk Schwenningen

Biografie

1986 - 1987 Fachhochschule des Saarlandes in Saarbrücken Bauhausgrundlehre bei Professor Oskar Holweck
1987 - 1996 Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe Studium der Bildhauerei bei Professor Hiromi Akiyama Diplom 1996
1998 - 1999 DAAD-Stipendium in Kamerun Holzbildhauerei bei Issah Ngouhou und Paul Taboue

upstairs, 2001

Ort: Hochschule Furtwangen, Jakob-Kienzle-Straße 17, Hörsaalgebäude, Stadtbezirk Schwenningen

Internetauftritt Günther Holder

Biografie

1962 geboren in Bad Urach, lebt und arbeitet in Freiburg
Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und des Künstlerbundes Baden-Württemberg

Einzelausstellungen (Auswahl):

2019 Galerie Baumgarten, Freiburg
2017 Schmalfuss Contemporary Fine Arts, Berlin (mit Thomas Kitzinger)
        Verein für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet, Oberhausen, (mit Dirk Hupe & Johannes Trittien)
2016 Kunstlabor Bamberg
2015 Galerie Baumgarten, Freiburg
2013 Kunstverein Nürtingen (mit Thomas Kitzinger)
        Galerie Katharina Krohn, Basel (mit Ben Hübsch)
2012 Schmalfuss Contemporary Fine Arts, Berlin (mit Thomas Kitzinger)
        Galerie Feurstein, A-Feldkirch (mit Ben Hübsch)
2011 Galerie Michael W. Schmalfuss, Marburg (mit Thomas Kitzinger)
        Galerie Baumgarten, Freiburg,
2009 Galerie Feurstein, A- Feldkirch,
        Kunstverein Sulzbach-Saar
        Galerie Katharina Krohn, CH-Basel

Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen (Auswahl):

Gratianus Stiftung, Reutlingen
Kunstraum Alexander Bürkle, Freiburg
Regierungspräsidium, Freiburg
Deutsche Structured Finance, Frankfurt
Sammlung AVM, München
Uni-Klinik, Freiburg
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Municipality Museum Hafnarfjördur, Island
Sammlung der Stadt, Müllheim,
Markgräfler Museum, Müllheim
Sammlung UHZ, Bad Krozingen
SK-Sammlung, Stauffen-Breisach

Michael Jäger in Zusammenarbeit mit Matthias Kohlmann

black for rest, 1997
Wandbild mit Keramik

Ort: Duale Hochschule Baden-Württemberg, Friedrich-Ebert-Straße 23, Stadtbezirk Schwenningen

Internetauftritt Michael Jäger
Internetauftritt Matthias Kohlmann

Biografie Michael Jäger

1956 geboren in Düsseldorf
1985 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1987 Gaststipendium Villa Romana, Florenz
1996 Kunstfond Bonn
1997 Stipendium Cité International des Arts, Paris
2004 Atelierstipendium Künstlerhaus Edenkoben
2004 - 2005 Barkenhoff Stipendium, Worpswede
2005 - 2006 Atelierstipendium Stiftung Markgräflerhof, Basel
2010 Residency Studio - RMIT/Melbourne
lebt und arbeitet in Köln

Biografie Prof. Matthias Kohlmann

1956 geboren in Würzburg
1977 - 1979 Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte, Universität Tübingen
1979 - 1984 Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste, Stuttgart
1986/87 Landesgraduiertenstipendium
1991 Stipendium des Landes Baden-Württemberg
seit 1999 Professur für Zeichnung an der Hochschule Pforzheim

Marmorbuch, 1978  

Ort: Stadtbibliothek, In der Muslen 2, Stadtbezirk Schwenningen

Internetauftritt Fondation Kubach-Wilmsen

Biografie

Wolfgang Kubach
1936 geboren in Bad Münster am Stein-Ebernburg, Pfalz; † 24. April 2007

Anna Maria Kubach-Wilmsen
1937 geborgen in Appeldorn/Niederrhein 

1959 - 1965 Studium der Bildhauerei und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, München
1965 Erwerb der alten Kirche Hackenheim vor Bad Kreuznach als Atelier
1968 KUBACH-WILMSEN-TEAM

Teilnahme an Internationalen Bildhauer-Symposien

1970 Pfalz-Symposion Kaiserslautern
1971 Saarland-Symposion St. Wendel
1972 1. EXERZITIUM Rom, Initiator
1973 2. EXERZITIUM Rom
1974 Symposion St. Margarethen
Projekt: Gestaltung Stephansdomplatz Wien
1975 INNENSTADT Symposion Bad Kreuznach, Initiator
1975 Vancouver International Stone Sculpture Symposium Canada
1976 Bildhauersymposion Wien-Perchtoldsdorf Österreich
1977 Holzbildhauersymposion Freiburg
1977 Symposion forma viva Portoroz Jugoslawien
1978 Symposion Fußgängerzone Saarbrücken
1979 Steinbildhauer-Symposion Bremen
1979 Bentheimer Sandstein Symposion Nordhorn
1980 Steinbildhauer-Symposion Lahr

Wegkreuz, 1976
Crailsheimer Muschelkalk
228 x 105 x 44 cm  

Ort: Saubühlweg 17, Ecke Villinger Straße, am Ortsausgang Schwenningen a. N. Richtung Villingen

Im Auftrag von Maria und Isidor Müller und der Kirchengemeinde 'Mariä Himmelfahrt' in Erinnerung an den Tod eines Familienmitgliedes geschaffen.


Ehrenmal für 176 Luftkriegsopfer, 1973

Ort: Am Waldfriedhof 15, Stadtbezirk Schwenningen

Biografie

1934 geboren in Unterkochen
1940 - 1948 Volksschule
1948 - 1951 Schreinerlehre
1953 - 1954 Schreiner, Schwäbisch Gmünd
1954 - 1962 Mitglied im Schönstatt-Institut Marienbrüder
1955 - 1962 Aufenthalt in Brasilien: Ausbilder von Jugendlichen zum Schreiner an der 'escola profissional-industrial'; Erste bildnerische Werke
1963 - 1966 Ausbildung an der Staatlichen Bildhauerfachschule in Oberammergau bei Josef Blaschke und Julius Himpel
1966 - 1969 Württembergische Uhrenfabrik Schwenningen
1969 - 1971 Ausbildung an der Bildhauerfachschule für Stein und Steintechnik in Freiburg im Breisgau, Meisterschule
1971 - 1973 angestellt als Steinbildhauermeister
1974/75/78 Internationale Sommerakademie Salzburg bei Francesco Somaini, Mailand und Wander Bertoni, Wien 1974 Förderpreis der Stadt Salzburg
1977 Holzbildhauersymposion, Freiburg im Breisgau
1988 '21 Tage zeichnen', Fondazione Antonio Ratti, Como bei Francesco Somaini, Giuliano Collina, Giannetto Fieschie und Joe Tilson; Preis für Zeichnung Premio
2014 Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Trossingen am 30. März

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Muslenbrunnen, 1995
Carrara-Marmor

Ort: Muslenplatz, Stadtbezirk Schwenningen

Internetauftritt Axel F. Otterbach

Muslenbrunnen als Bild der Zeit

"Eine, wie schwebend, runde, Scheibe passt sich durch ihre schalenförmige Ausarbeitung der topografischen Gegebenheit des Platzes an. Die Rundform mit ihren zwölf Segmenten, verbunden mit Stahlrinnen, erinnert an ein riesiges Ziffernblatt. Durch wiederum zwölf Düsen (in den Rinnen angebracht), die sich nach einem gewissen Zeittakt einzeln zuschalten, läuft das Wasser über die Rinnen auf die Mitte der Anlage zu. Dort wird es in einem Graben, der als Quadrat ausgebildet ist, aufgefangen. Auf einer etwas erhabenen Fläche stehen zwölf, sich nach oben verjüngende Skulpturen. Sie erwecken den Eindruck als ob sie von einem Stück abgebrochen wären - zusammengehörend und doch individuell". Diese Beschreibung des Muslenbrunnens stammt aus der Feder des Bildhauers Axel F. Otterbach. Die Vorstellung seines Modells im Wettbewerb überzeugte die Preisjury und den Gemeinderat der Stadt Villingen-Schwenningen.

Die Brunnenanlage verweist in ihrer Form und in der Wasserführung auf den unendlichen Lauf der Zeit. Über einem Quadrat sind zwölf Skulpturen aufgerichtet, wobei jeder Stein mit einer Art Skala gekennzeichnet ist. Symbolisch ist für jede Stunde ein anderer 'Impuls' gesetzt. Im Uhrzeigersinn schalten sich die Wasserdüsen zu und wenn aus allen zwölf Düsen Wasser strömt und das Becken gefüllt ist, wird der Zufluss – als wenn die Zeit für einen Moment still stände – urplötzlich unterbrochen. Mit einem hörbaren Geräusch, einem Ausatmen gleich, fließt das Wasser nun ab und der Kreislauf beginnt von vorne... .

Der Muslenbrunnen, am 1. Juli 1995 während es Europafestes der Bürgerschaft feierlich übergeben, bildete den Abschluss der Muslenplatzsanierung. Mit seinem hellen Marmor und den polierten Metallrinnen ist das zeitgenössische Kunstwerk zum Mittelpunkt der neugestalteten Stadtmitte von Schwenningen geworden. Sein breiter Beckenrand lädt die Besucherinnen und Besucher zum Verweilen und zum Gespräch ein und mit dem im sogenannten 'Hahnenschwanz' herausströmenden Wasser spielen zahllose Kinderhände.

Text: Wendelin Renn, aus dem Leporello 'Muslenbrunnen von Axel F. Otterbach', ISBN: 3-927987-38-7

Biografie

1948 geboren in Isny / Allgäu
1965 - 1969  Ausbildung zum Bildhauer in München Steinbildhauerlehre Fachschule für Kunsthandwerk und Gestaltung
1973 -1976  Ausbildung zum Restaurator in Ulm
1979  Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg für Florenz und Carrara/Italien bei Prof. Carlo Nicoli
bis 1998 langfristige Arbeitsaufenthalte in Carrara/Italien
1998 - 2000  Dozent für Bildhauerei an der Freien Kunstakademie Mühlhofen/Bodensee
2000  Gründung der heutigen bildhauer-atelier-schule in Bad Waldsee/Osterhofen
seit 1978  Mitglied beim Verband Bildender Künstler, Mitglied beim Künstlerbund Baden-Württemberg e. V.
seit 1986  Betreuung und Leitung der Städtischen Galerie Bad Waldsee
seit 2000 Dozent für dreidimensionales Gestalten an der Akademie für Gestaltung der HWK Ulm
viele Einzelausstellungen und Beteiligungen im In- und Ausland
zahlreiche internationale Bildhauersymposien
viele Arbeiten im privaten, öffentlichen und kirchlichen Raum
mehrere Publikationen (Kataloge, Filme, etc.)

Durchbrochen, Ring, Haus, 1993
Stahlblech
71 x 95 x 46 cm

Ort: Städtische Galerie, Friedrich-Ebert-Straße 35, Stadtbezirk Schwenningen

Leihgabe des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Internetauftritt Werner Pokorny

Biografie

1949 geboren in Mosbach
1971 - 1976 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei den Professoren Baschang, Kalinowski und Neusel
1974 - 1976 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
1988 Villa Romana, Gastaufenthalt 1989 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1989 - 1990 Gastprofessur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
1998 Berufung auf eine Professur für allgemeine künstlerische Ausbildung, Schwerpunkt Bildhauerei, an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2006 Teilnahme am Busan Sculpture Project, Biennale Busan, Südkorea
2013 Hans-Thoma-Preis
2013 Preis des Landes Baden-Württemberg für Bildende Kunst
2007 - 2018 1. Vorsitzender des Künstlerbundes Baden-Württemberg

Ohne Titel, 1965
Granit
49 x 35 x 34 cm

Ort: Städtische Galerie, Friedrich-Ebert-Straße 35, Stadtbezirk Schwenningen

Biografie

1927 geboren in Puppendorf/Pommern † 2015 in Güstritz
Studium an der Hochschule für Bildende Künste bei Prof. A. Gonda
Mitglied des Symposiums Europäischer Bildhauer

Alu-Guß, 1968
Aluminiumguß
320 x 103 x 25 cm

Ort: Städtische Galerie, Friedrich-Ebert-Straße 35, Stadtbezirk Schwenningen

ehemals am alten Zollamt in Villingen, 2010 transloziert Geschenk der Türkisch-Islamischen Gemeinde an die Stadt und am Gebäude des 'Lovis-Kabinetts' angebracht.

Biografie

1917 geboren in Oberprechtal im Schwarzwald † 1992

Heimat auf der Zunge, 2010
Stahl, Bronze, Blattgold
130 x 185 cm

Ort: Städtische Galerie, Friedrich-Ebert-Straße 35, Stadtbezirk Schwenningen

Biografie

1980 geboren in Bayreuth
1999 - 2004 Ausbildung zur Schreinerin und Holzbildhauerin
2009 Diplom Staatliche Akademie der Bildenden Künste
2004 - 2009 Studium der Freien Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Udo Koch, Markus Ambach und Prof. Werner Pokorny
2010 Aufenthalt in Florenz, Italien

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ohne Titel, 1994

Ort: Firma Biedermann Motech GmbH & Co. KG, Bertha-von-Suttner-Straße 23, Stadtbezirk Schwenningen

Biografie

1940 geboren in Wertheim am Main
Ausbildung in einem metallverarbeitenden Betrieb  
Praktikum in der Keramikindustrie  
Studium an der Werkkunstschule Offenbach
Praktika in verschiedenen Ateliers    
Vierjährige Leitung der Werkstatt für Keramik von Professor Klaus Schultze (München) in Überlingen  
seit 1968 in Überlingen-Bambergen am Bodensee 

"den Opfern von 1933 - 1945", 1994
Französischer Granit
210,5 x 30 x 30 cm 

Ort: Städtische Galerie, Friedrich-Ebert-Straße 35, Stadtbezirk Schwenningen

Biografie

1920 geboren in Schwenningen am Neckar † 2010 Mühlhausen
ab 1945 autodidaktische Studien in Malerei und Kunstgeschichte bei Dr. Franz Georg Ludwig (Lovis) Gremliza, Wilhelm Graf von Hardenberg, Werner Gothein, Walter Herzger u. a.
1959 mit Karl Heinichen Gründung der 'kleinen galerie' in Schwenningen
1970 Mitbegründer von 'Forum Kunst Rottweil'
1974 – 1989 Ehrenamtliche Betreuung der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen
1990 Bürgermedaille der Stadt Villingen-Schwenningen Verleihung des Ehrentitels Professor h.c. durch Ministerpräsident Erwin Teufel des Landes Baden-Württemberg
1991 Ehrengast der Villa Massimo, Rom
1992 Schenkung der Sammlung Felix Schlenker (umfangreiches Konvolut von Arbeiten befreundeter Künstlerkollegen) an die Stadt Villingen-Schwenningen

Fluss und Form, 2018
Licht und Architektur im kompositorischen Zusammenspiel
32 angesteuerte LED-Lichtmodule und programmierte Kompositionen an der Außenfassade
Technische Umsetzung: Firma Visiocollect, Schwäbisch Gmünd

Ort: Neckarhalle, Neckarstraße 30, Stadtbezirk Schwenningen

Internetauftritt Andreas Schmid

Zitat von Andreas Schmid:

"Meine Lichtkunst soll das Gebäude aktivieren, ohne seine ästhetische konstruktive Grundform in Frage zu stellen. Die Lichtkunst ermöglicht vielfältige Assoziationen und stellt mit seinem Rhythmus wie in ihrer unterschiedlichen Intensität eindeutige Bezüge zur Architektur wie zum Raum her".

Biografie

1955 geboren in Stuttgart
1974 – 1981 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1983 – 1984 Studium der chinesischen Sprache am Spracheninstitut in Beijing
1984 – 1985 Studium der chinesischen Kalligraphie, der Kalligraphie- und Kunstgeschichte sowie des Siegelschneidens an der Kunstakademie Zhejiang in Hangzhou
Mitglied des Kuratoriums der Kulturstiftung der Länder (KSL), des Internationalen Künstlergremiums (IKG) und des Deutschen Künstlerbundes (DKB) 
lebt und arbeitet seit 1987 als Künstler, Kurator und Experte für zeitgenössische Kunst in der VR China in Berlin 

Auszeichnungen und Stipendien (Auswahl)

2013 Projektförderung, durch die Lottogesellschaft Berlin für die Ausstellung "Die 8 der Wege - Kunst in Beijing", 2014 in den Uferhallen, Berlin-Wedding (kuratiert für die Gesellschaft für Kulturellen Austausch (GeKA) zusammen mit T. Eller, Berlin und Guo Xiaoyan, Beijing) 
2010 Projektförderung, des Berliner Senates für das Projekt „Open Academy 2010“ in Vietnam zusammen mit der Künstlerin Veronika Radulovic 
2000 3-monatiger Aufenthalt, in der Chinati Foundation, Marfa, Texas; Arbeitsstipendium des Kulturfonds Berlin 
1983 Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), für die VR China. Studium chinesische Kalligraphie, Kalligraphiegeschichte, Siegelschneiden an der Kunstakademie in Hangzhou / VR China (bis 1986) 
Reisestipendium, für das Projekt „Dreams of art Spaces“ durch das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)

Einzelausstellungen (Auswahl)

2018 Querungen, Kunstverein Meißen (mit Ina Abuschenko, Eberswalde); Farbfeld Chemnitz, Kunstsammlungen Chemnitz;
LICHT_BILD#3, Kunstverein Schöningen und Elisabeth Sonneck 
2017 LICHT_BILD #2, Pavilion am Milchhof, Berlin Prenzlauer Berg, ortsbezogene Installation mit Licht und Malerei in Kollaboration mit Elisabeth Sonneck 
2016 Vis-à-Vis mit Adolf Fleischmann: Hartmut Böhm und Andreas Schmid, Daimler Kunstsammlung, Haus Huth, Berlin 
2015 Relation, Kleiner Schlossplatz, Stuttgart, Lichtkunst mit 19 angesteuerten Lichtmodulen mit weißen LEDs, 6113 x 443 cm  2013 Verschränkungen - Farbe, Licht, Raum, Elisabeth Sonneck - Andreas Schmid, Guardini Galerie Berlin 
2011 Archipele, Galerie Weisser Elefant Berlin; Slide, Neuer Giessener Kunstverein 
2010 Andreas Schmid- ...sondern dass sie ist, Fruehsorge Contemporary Drawings, Berlin 
2009 Lichtungen, Stiftung Domnick/Domnick Foundation, Nürtingen;
Raum.Zeichnung: Intersection, Kunstverein Nürtingen, Nürtingen 
2007 Orte, Haus am Lützowplatz, Berlin; stark02, Starkow;
3 Orte, Museum für Gegenstandsfreie Kunst Otterndorf 
2006 Correspondance, Galerie Ombre et Lumiere, Saint Maló 
2005 Andreas Schmid, Zeichnungen, Installationen, Galerieverein Leonberg; Schnittstelle Raum – ein Dialog, Künstlerhaus S11, Solothurn;
Flutgraben – Grenze, 2yk-Galerie, Berlin;
Survey, Frühsorge Galerie für Zeichnung, Berlin 

Kunst im öffentlichen Raum (Auswahl)

2015 Relation, Lichtkunst mit 19 angesteuerten Lichtmodulen mit weißen LEDs, 6113 x 443 cm, Kleiner Schlossplatz, Stuttgart, Deutschland 
2009 Farbfeld Chemnitz Chemnitz
2009/10, zum 100. Jubiläum der Kunstsammlungen Chemnitz (September 2009 – Juli 2010) 
2008 weiss-weiss-rot-blau, Lichtinstallation im Treppenaufgang des Hauptverwaltungsgebäudes von Daimler, Stuttgart / Untertürkheim 
2007 Pas des Neuf, Lichtsignet am Museum für gegenstandsfreie Kunst, Otterndorf 
2006 Luftzug, permanente steuerbare Lichtkunst im öffentlichen Durchgang des Erweiterungsbaues des Rathauscenters Pankow/Berlin 
2005 Echo, permanente Rauminstallation in der TU Cottbus; Treibholz, mehrzyklische, permanente Lichtkomposition von 167 Doppelleuchtstoffröhren an der Decke des Eingangsbereiches des Kunstmuseums Stuttgart; Realisierung 2004 / 2005 
2003 Lichtkomposition für 20 Leuchtstoffröhren, Mercedes-Benz Center, München; permanente Arbeit, Realisierung April 2003 
2001 Wald I; Wald II, Farbfotografien auf Leinwand, "Großer Sitzungssaal des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft", Berlin; Realisierung Jan. 2001

Kapitell
legierter Draht
ca. 160 x 160 x 230 cm

Ort: Duale Hochschule Baden-Württemberg, Friedrich-Ebert-Straße 23, Stadtbezirk Schwenningen

Internetauftritt Brigitte Schwacke

Biografie

geboren in Marl, NRW
1983 - 1989 Akademie der Bildenden Künste München
Meisterschülerin bei Sir Eduardo Paolozzi, Diplom
1986 Symposium in Sarajevo
1996 - 1999 Assistentin am Lehrstuhl für Freie Bildhauerei bei Cristina Iglesias, Akademie der Bildenden Künste München
2001 Mitglied im Deutschen Künstlerbund, BBK München
2002 - 2005 Mitglied der Kommission für Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt München, Quivid
2013 Lehrauftrag Raumplastik/Draht, 16. Internationale Sommerakademie Dresden
2017 Arbeitsaufenthalt in Sao Paulo/BRA
2017 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München
lebt und arbeitet in München

Preise, Stipendien

2015 1. Preis, Kunst am Bau Wettbewerb Neubau des Rathauses Eislingen/Fils
2009 Lothar Fischer Preis, Neumarkt in der Oberpfalz
2007 1. Preis, Kunst am Bau Wettbewerb, Neues Biozentrum der Ludwig-Maximilians-Universität, München/Martinsried
2004 Kunstpreis der Diözese Rottenburg-Stuttgart
2000 Jahresstipendium des Bayerischen Kultusministeriums, HSP III
1993 Artist in Residence, Slade School of Fine Art London/GB
1992 Research Assistant, Slade School of Fine Art London/GB
1991 - 1992 DAAD Großbritannien, Royal College of Art/GB
1988 Förderpreis des Bundeswettbewerbs Kunststudenten stellen aus, Villa Vigoni/I
1985 Stipendium des Landes Bayern für die Sommerakademie Salzburg/A

Einzelausstellungen (Auswahl)

2019 Stereo, Brigitte Schwacke und Katharina Gaenssler
         Bayerische Akademie der Schönen Künste, Residenz München
2016 Kompakt und filigran, Brigitte Schwacke und Doris Kaiser im Contemporaneum,
         Contemporanea, Galerie für moderne Kunst, Oberbillig /Trier
         Ephemere Erscheinung, Installationen in Sakralräumen Landshuts,
         Skulpturenmuseum im Hofberg
         Orte: Dominikanerkirche St. Blasius und Magdalenenkapelle,
         evangelische Christuskirche, Moschee der DITIB-Gemeinde
         und am Dreifaltigkeitsplatz, dem verlorenen Ort der Synagoge
         Raumzeichnungen, Städtische Galerie Tuttlingen
2015 Linie trifft Raum, Neue Galerie Landshut
2014 Allegorien gewidmeter Zeit, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern und Volksbank
         Kaiserslautern
         ... was du nicht siehst, Artionale 2014, Tage für Neue Musik und Gegenwartskunst,
         Lukaskirche München
         Wechselpole, Städtische Galerie Fähre, Altes Kloster Bad Saulgau (mit Jörg Bach)
2013 Turbulenzenen, Kunstverein Eislingen
         Boller Busstag der Künste, Evangelische Akademie Bad Boll
2012 inside out, Linien im Raum, Wäcker & Graupner, München
         Galerieverein Leonberg (mit Sati Zech)
2011 Zeiträume, Augustinermuseum Rattenberg/A
2010 Brigitte Schwacke – Preisträgerin 2009, Museum Lothar Fischer, Neumarkt/Opf.
         Relationship, Kunstverein Würzburg
2008 Kunsthalle Wil/CH
2006 In weiter Ferne, so nah, büro für kunst, Dresden
         Saal acht, Artothek München
2005 Aus.Äpfel.Amen, Galerie der Künstler, München (mit Karolin+Daniel Bräg)
2004 Nachtschatten II, Kunstverein Friedrichshafen
         Ètrange et familier, Galerie Pierre Brullé, Paris/F
         Behind me, Städtische Galerie Traunstein
2003 A piece of silence, Neue Galerie Landshut (mit Yukara Shimizu)
2002 Nachtschatten, büro für kunst, Dresden
1992 Neue Arbeiten, Städtische Galerie Villingen-Schwenningen

Endliche Säule, 2010
Übereinandergeschichtete Grabsteine

Ort: LGS-Gelände, Möglingshöhe, Stadtbezirk Schwenningen

Industriell gefertigte Grabsteine sind das Ausgangsmaterial für diese Stele. Aus dem Friedhofszusammenhang ausgemustert, erhalten die Erinnerungszeichen an einen Verstorbenen eine neue Aufgabe. Die übereinander geschichteten Steine, an denen die ursprüngliche Nutzung sichtbar ist, verweisen auf die zeitliche Begrenzung unseres Totengedenkens. Zugleich bewahrt die 'Endliche Säule' diese Erinnerung im neuen Zusammenhang des Landschaftsgartens als weithin sichtbares Denkmal.

Das Kunstwerk entstand im Rahmen des regionalen Kunstwettbewerbs zur Landesgartenschau Villingen-Schwenningen 2010, der in Kooperation vom Kunstverein Villingen-Schwenningen e. V. und der Städtischen Galerie im Auftrag der Landesgartenschau Villingen-Schwenningen 2010 GmbH ausgelobt wurde.

Den Ankauf des Kunstwerkes unterstützte das Unternehmen BIEDERMANN-MOTECH GmbH

Internetauftritt Alf Setzer

Biografie

1956 geboren in Betzigau/Kempten, Allgäu
1976 - 1981 Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
1986 - 1993 Kabarett
seit 1993 Lehrer an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
seit 1998 Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg
seit 2013 Sänger der ABK (akademischen Betriebskapelle)

Werke im öffentlichen Raum (Auswahl)

2015 Kunstweg im Christophsbad, Göppingen
2012 Criteria, Kunst in Kirche, Mannheim
2011 Altarraumgestaltung, Pfarrkirche St. Ulrich, Pinswang in Österreich
2010 "Endliche Säule" Stadtpark Villingen-Schwenningen 
         [sain] vier Zeichen, Kunstweg am Reichenbach
2008 Regen-Regale, Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
2007 Kunst in der Stadt Rottweil
2006 Lichtalarm, Schönbergturm Pfullingen 
         Lettner, Stiftskirche Faurndau/Göppingen
         schwarz-weiss, Jakobsweg Allgäu
2005 Schnittstellen, Werkstatthaus Stuttgart
2004 Baumspiegel, Stuttgart
2003 Halbsäule, Pforzheim
2002 Wand, Klinikum Augsburg-Haunstetten 
        "flach gelegt", Rottweil-Hausen
2001 Glasstele, Fa. Egger, Kempten
1999 Weg, Mummelsee Schwarzwald
1998 Woda (Wasser), Kaliningrad, Otradnoje
1996 Schacht, Obermarchtal, seit 1997 in Casole d`Elsa, Italien 
         Stereo, Hermannshof, Springe/Hannover, seit 2007 in Neckarsulm
1995 Casa, Saturnia, Italien (seit 1997 zerstört)
1994 Grüner Flügel, seit 2008 in Rottweil 
         Brunnen-Bogen, Amstetten
1993 Grünten-Säule, Marstallmuseum, Kempten
         Gang, Skulptura, Ulm
1992 U-Block, Hindenburgkaserne, Ulm 
         Aichacher Trichter, Aichach, seit 1999 zerstört 
         Altar, Kapelle im Seniorenheim am Anger, Bad Wörishofen Bogen, Weiler im Allgäu
1991 Grüne Säule, Kunstpfad Universität Ulm
1985 Große Säule, Goslar  

ohne Titel, 1994

Ort: Duale Hochschule Baden-Württemberg, Friedrich-Ebert-Straße 23, Stadtbezirk Schwenningen

Internetauftritt Andrea Zaumseil

Biografie

1957 geboren in Überlingen/Bodensee
1977 - 1979, Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Konstanz
1979 - 1985, Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
seit 2003, Professur für Bildhauerei/Schwerpunkt Metall an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Preise und Stipendien

2015 Hans-Thoma-Preis Preis des Landes Baden-Württemberg für Bildende Kunst
2000 Stipendium in der Casa Baldi, Olevano Romano
1999 Stipendium des Künstlerinnenprogramms der Senatsverwaltung von Berlin
1996 Kunstpreis der Kreissparkasse Esslingen für Bildhauerzeichnung
1995 Förderpreis des Künstlerbundes Baden-Württemberg
1989 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Baden- Württemberg
1988 Stipendium Cité Internationale des Arts Paris
1987 Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg

Künstlerinnen und Künstler Stadtbezirk Villingen

Gestaltung Gaskugel
25m hoch, 2farbig gestrichen
1984

Ort: Am Stallberg, Bundesstraße 33

Text zur Gaskugel

Im Heft XXXX/2017 des Geschichts- und Heimatvereins Villingen e. V. ist ein Text von Wendelin Renn zur Kunst an der Gaskugel von Horst Antes erschienen. Der Text ist auf folgender Internetseite nachzulesen: http://wiki.ghv-villingen.de/?p=8207

Biografie (Auswahl)

1936 geboren in Heppenheim
1957 - 1959 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Prof. HAP Grieshaber
1960 - 1963 Entwicklung des für sein Oeuvre typischen "Kopffüßlers"
1962 Villa Romana Preis, Florenz
1963 Stipendium der Villa Massimo in Rom
1965 - 1967 Lehrauftrag an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe
1967 - 1973 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe
1967 - 1968 Gastprofessur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Berlin
seit 1983 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg
1984 - 2000 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe
seit 1990 lebt und arbeitet in Karlsruhe und Berlin

Preise (Auswahl)

1959 Kunstpreis der Stadt Hannover (Pankover-Preis)
1960 Stipendium Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft
1961 Kunstpreis Junger Westen der Stadt Recklinghausen
1962 Villa Romana Preis, Florenz
1963 Stipendiat der Villa Massimo in Rom
1966 Stipendium der Aldegrever Gesellschaft, Münster Preis für Malerei, XXXIII. Biennale Venedig
1989 Hans-Molfenster-Preis der Landeshauptstadt Stuttgart
1991 Hessischer Kulturpreis, Wiesbaden
1992 Großer Preis der Biennale de São Paulo

Ausstellungen (Auswahl)

1993 Antes Bilder 1959-93, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
2002 Horst Antes und der malerische Aufbruch in den 1960er Jahren, Sprengel Museum Hannover
2004 Horst Antes and Kachinas, Takamatsu City Museum of Art; Itami City Museum of Art; Iwate Museum of Art; Iwaki Citi Museum; The Museum of Modern Art, Hayama
2004 Interieurs, Kunstmuseum Bayreuth
2006 Horst Antes - Das frühe Werk - Bilder und Zeichnungen aus Privatbesitz, Villa Wessel, Iserlohn; Und morgen mal' ich vielleicht ein Bild, Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall 

Mahnmal
Gneis, Bronze
1967

Ort: Kaiserring, Ecke Paradiesgasse, Villingen

Die Folgen von Nationalsozialismus und Krieg waren Flucht und Vertreibung. Zur Erinnerung an ehemals auch von Deutschen besiedelten Gebiete im Osten Europas.

Biografie
1916 geboren in Pfronten-Ried (Allgäu) + 1995 in St. Georgen
1936-1937 Holzbildhauerschule München
1938 Akademie für Angewandte Kunst bei Prof. Josef Henselmann
1939-1941 Akademie für Angewandte Kunst bei Prof. Richard Berndl lebte und arbeitete in St. Georgen

Der Künstler Willi Dorn

Willi Dorn wurde am 22. April 1916 in Pfronten-Ried im Allgäu geboren, besuchte dort die Schule und erlernte danach das Schreinerhandwerk. Ab 1936 besuchte er die Holzbildhauerschule in München, wechselte dann in die Bildhauerklasse an der Akademie für Angewandte Kunst und ergänzte sein Studium ab 1939 durch den Besuch der Architekturklasse. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft ließ sich Willi Dorn 1945 zunächst in Villingen nieder, richtete sich in einer alten Schreinerwerkstatt ein und schuf erste plastische Arbeiten in Holz, Keramik, Metall und insbesondere immer wieder Skulpturen aus Bronze. Ausstellungen im süddeutschen Raum und im angrenzenden Ausland machten ihn bekannt und verhalfen ihm zu einem treuen Kundenkreis. Arbeiten für den öffentlichen Raum wie Brunnen, Wasserspiele, Wandkeramiken und die Gestaltung von Gedenkstätten zeigten die Vielfalt seiner künstlerischen Möglichkeiten. Ein besonders eindrucksvolles Zeugnis ist der Brunnen vor dem St.Georgener Rathaus, der an eine steingewordene Schwarzwaldtanne erinnert. Nach St. Georgen im Schwarzwald war Willi Dorn 1954 gezogen, hier hatte er 1949 geheiratet und hier verstarb er 79jährig am 27. März 1995.

Eine Reihe in Form und Material sehr unterschiedlicher Kunstwerke in Villingen erinnern an Willi Dorn. Hier eine Auswahl:
ein Figurenpaar an der heutigen Sparkasse Schwarzwald-Baar (1954),
der 'Schillerstein' am Riettor (1955),
ein farbiges Mosaik an der Außenwand des Villinger Krankenhauses (1958 – Es wurde beim Abriss des Gebäudes 2015 zerstört),
eine 'Dornenkrone' aus geschweißten Messingblechplatten als Gedenkstätte für die Heimatvertriebenen (1966),
die Wandgestaltung – ein Netz aus Messingdraht – im Staatlichen Vermessungsamt Villingen (1968)

Schillerstein
Kalkstein
1955

Ort: Benediktinerring, Nähe Riettor, Villingen

Diese Skulptur wurde zum Gedenken an Friedrich Schillers 150. Todesjahr mit Motiven aus dem Gedicht 'Das Lied von der Glocke' errichtet.

Biografie
1916 geboren in Pfronten-Ried (Allgäu) + 1995 in St. Georgen
1936-1937 Holzbildhauerschule München
1938 Akademie für Angewandte Kunst bei Prof. Josef Henselmann
1939-1941 Akademie für Angewandte Kunst bei Prof. Richard Berndl lebte und arbeitete in St. Georgen

Der Künstler Willi Dorn

Willi Dorn wurde am 22. April 1916 in Pfronten-Ried im Allgäu geboren, besuchte dort die Schule und erlernte danach das Schreinerhandwerk. Ab 1936 besuchte er die Holzbildhauerschule in München, wechselte dann in die Bildhauerklasse an der Akademie für Angewandte Kunst und ergänzte sein Studium ab 1939 durch den Besuch der Architekturklasse. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft ließ sich Willi Dorn 1945 zunächst in Villingen nieder, richtete sich in einer alten Schreinerwerkstatt ein und schuf erste plastische Arbeiten in Holz, Keramik, Metall und insbesondere immer wieder Skulpturen aus Bronze. Ausstellungen im süddeutschen Raum und im angrenzenden Ausland machten ihn bekannt und verhalfen ihm zu einem treuen Kundenkreis. Arbeiten für den öffentlichen Raum wie Brunnen, Wasserspiele, Wandkeramiken und die Gestaltung von Gedenkstätten zeigten die Vielfalt seiner künstlerischen Möglichkeiten. Ein besonders eindrucksvolles Zeugnis ist der Brunnen vor dem St.Georgener Rathaus, der an eine steingewordene Schwarzwaldtanne erinnert. Nach St. Georgen im Schwarzwald war Willi Dorn 1954 gezogen, hier hatte er 1949 geheiratet und hier verstarb er 79jährig am 27. März 1995.

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Königspaar, 1982
Bronze König: 195 x 53 x 43 cm
Dame: 182 x 45 x 36 cm

Ort: Romäusring, Nähe Franziskaner, Stadtbezirk Villingen

Biografie (Auswahl)
1932 geboren am 18. Februar in Villingen/Schwarzwald
1946 Holzbildhauerlehre
1951 Studium an der Kunsthandwerkschule Bonndorf/Schwarzwald bei Prof. Walter Schelenz
1954 Stipendiat des Kunstvereins Freiburg im Breisgau
1954 - 1960 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin (Bildhauerei)
Stipendiat des 'Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie' und der 'Studienstiftung des Deutschen Volkes'
1959 Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Prof. Karl Hartung
Teilnahme am ersten 'Symposion europäischer Bildhauer' in St. Margarethen, Österreich
1962 Villa-Romana-Preis, Studienaufenthalt in Florenz
1963 - 1968 Assistent bei Prof. Erich F. Reuter an der Technischen Universität Berlin, Lehrstuhl für plastisches Gestalten
1967 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes
1968 Gastdozent an der Technischen Universität, Istanbul, Türkei
1979 Mitglied im Architekten- und Ingenieur-Verein Berlin (Schinkel-Verein)
2004 stirbt am 20. November in Berlin

Ein schöner Ort, 1999
Aluplatte
10 x 10 cm

Ort: Gerberstraße 13, Stadtbezirk Villingen

Biografie

1968 geboren in Langenhagen
1988 - 1990 Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München
1990 - 1992 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Günther Uecker
1995 - 1999 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Olaf Metzel und Prof. Cristina Iglesias


Aktion im Rahmen des Projekts 'fest-feiern' KünstlerInnen der Akademie München 'feiern-fest' der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen zum Jubiläum '1000 Jahre Markt-, Münz- und Zollrecht'

Astrid Giers Beitrag 'Ein schöner Ort' verband Aktionskunst und naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden. Einer Expedition ins Unbekannte gleich bereitete die Künstlerin das Suchen nach dem 'schönen Ort' akribisch vor. Mit Hilfe eines 'Szintillationszählers', eines Messgerätes, das auf radioaktive geologische Veränderungen reagiert, und dokumentiert von einem Kamerateam, startete Astrid Giers am Sonntag, 20. Juni 1999, um 11 Uhr, ihre Suche nach dem 'schönen Ort'. Beim Meß-Rundgang durch die Altstadt von Villingen wurden vor der Westfassade der Johanneskirche in der Gerberstraße die größten Ausschläge der 'Szintillationszählers' registriert. Der Punkt, der die höchste Aktivität ausstrahlte, wurde von zwei Geometern exakt eingemessen und im städtischen Kataster eingetragen. Eine Aluminiumplatte mit der Inschrift 'Astrid Giers – Ein schöner Ort' und dem Meßpunkt informiert seither über die Aktion.

Text: Wendelin Renn, aus dem Katalog 'fest-feiern' KünstlerInnen der Akademie München 'feiern-fest', 1999, ISBN: 3-927987-59-X

Säulenwand, 1968
Edelstahl

Ort: Sparkasse Schwarzwald-Baar, Innenhof, Gerberstraße 45, Stadtbezirk Villingen


Stahl 2/65, 1965
Edelstahl

Ort: Auf Herdenen 25, Villingen-Schwenningen

Internetauftritt Kunststiftung Erich Hauser

Biografie

1930 geboren in Rietheim, Kreis Tuttlingen
1945 - 1948 Lehre als Stahlgraveur, gleichzeitig Unterricht im Zeichnen und Modellieren im Kloster Beuron
1949 - 1951 Abendkurse an der Freien Kunstschule in Stuttgart, Abteilung Bildhauerei 
1952 freier Bildhauer in Schramberg
1958 Förderpreis, 'Kunstpreis der Jugend', Stuttgart
1963 Kunstpreis »Junger Westen«, Recklinghausen; »Mention honorifique«, 3. Biennale de Paris
1964 - 1965 Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg
1965 Burdapreis für Plastik
1969 »Premio Itamaraty«, Großer Preis der X. Biennale in São Paulo
1970 Mitglied der Akademie der Künste Berlin; Mitbegründer des Forum Kunst, Rottweil 
1972 Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1975 Biennale-Preis für Kleinplastik, Budapest
1979 Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1984 - 1985 Gastprofessur an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin
1986 Verleihung des Professorentitels durch den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg
1988 1. Preis der Helmut-Kraft-Stiftung, Stuttgart
1995 Oberschwäbischer Kunstpreis; Ehrenbürger der Stadt Rottweil
1996 Gründung der Kunststiftung Erich Hauser
2000 Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg; Kulturpreis der Stadt Rottweil
2004 stirbt in Rottweil

Kuckucksuhr, 1992
Buntsandstein, Edelstahl, Wasser
Länge ca. 50 m, Höhe 5,5 m

Auftraggeber: Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis

Ort: Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Am Hoptbühl 2, Stadtbezirk Villingen

Die typischen Elemente der Kuckucksuhr, traditionelles und weltbekanntes Erzeugnis aus dem Schwarzwald, treten hier in ungewohnter Zuordnung auf. Der roh bearbeitete Sandstein, die urtümliche Schichtung der Blöcke, der Wasserlauf und das Mühlrad vermitteln das Bild einer romantischen Landschaft. Mit den Eindrücken von Stückwerk und Rinne verbinden sich kritische Fragen zum Verhältnis von Natur und Zivilisation. Der Brückenschlag zwischen Geschichte und Gegenwart, historischem Stadtkern und Hoptbühl, wird in den Einzelelementen des Werks aufgenommen; Material und Formen erinnern an die Türme, Tore und Wehranlagen der alten Zähringerstadt Villingen.

 

Baar-Teller, 1993
Carrara-Marmor
0,8 x 5,0 x 5,0 m

Auftraggeber: Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis

Ort: Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Am Hoptbühl 2, Stadtbezirk Villingen

Die Hochebene der Baar, früher die Kornkammer Badens genannt, bildet zusammen mit den sie umgebenden Höhenzügen bildlich gesehen ein weiträumiges Gefäß. Getreidesuppen waren einst die Spezialität der heimischen Küche. Diese landschaftlichen Besonderheiten greift der Künstler in seiner Darstellung der Baar auf. Ein Teller zerfällt in drei Scherben: die Sprünge orientieren sich am Verlauf der Donau mit ihren Zuflüssen Brigach und Breg sowie des Neckars. Der Teller ist eingesenkt in ein schachbrettförmiges Bodenmuster; der Betrachter kann darin ein Tischtuch, einen Kachelboden oder Gitterlinien einer Landkarte sehen.

Internetauftritt Albert Hien

Biografie

1956 geboren in München
1976 - 1982 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München
1982 - 1983 DAAD-Stipendium für Italien
1986 - 1987 Stipendiat des Freistaats Bayern in Los Angeles
1988 - 1989 Stipendium der Villa Massimo, Rom
1997 - 2001 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
2001 Professor an der Akademie der Bildenden Künste München

Michael Jäger in Zusammenarbeit mit David Harley, Jürgen Palmtag und Volker Saul

QUARTETT, 2013
Wandmalereien (Lacryl-PU Lacke und Sprayfarben: Ausführung direkt auf der Wand)
Gesamtlänge der Magistrale (Nord- und Südseite, je 2 Ebenen): 1.000 m
Gesamtlänge der ausgeführten Wandmalereien: 176 m
Höhe Stockwerk unten 3,20 m, Höhe Stockwerk oben 2,90 m Hallenhöhe: 7,55 m

Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstraße 11, Stadtbezirk Villingen

QUARTETT

Malerische Dialoge und Interventionen gliedern die 250 Meter lange Magistrale im Schwarzwald-Baar-Klinikum und setzen der funktionalen Bedeutung des 'langen Gangs' prächtige und auch geheimnisvolle Bilder entgegen.
Dabei korrespondiert in dieser Wandmalerei der zarte Farbauftrag von David Harley mit den zeichnerischen Bildergeschichten von Jürgen Palmtag und die Farbraum-Setzungen von Michael Jäger verbinden sich mit den ornamentalen Bildformeln von Volker Saul.

Internetauftritt David Harley
Internetauftritt Michael Jäger
Internetauftritt Jürgen Palmtag
Internetauftritt Volker Saul

Biografie David Harley

PhD, 2015, Faculty of VCA & MCM, University of Melbourne
Post Graduate Diploma in Art Curatorial Studies, 1991, University of Melbourne
Bachelor in Fine Arts, Painting and Printmaking, 1985, Royal Melbourne Institute of Technology

Biografie Michael Jäger

1956 geboren in Düsseldorf
1985 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1987 Gaststipendium Villa Romana, Florenz
1996 Kunstfond Bonn
1997 Stipendium Cité International des Arts, Paris
2004 Atelierstipendium Künstlerhaus Edenkoben
2004 - 2005 Barkenhoff Stipendium, Worpswede
2005 - 2006 Atelierstipendium Stiftung Markgräflerhof, Basel
2010 Residency Studio - RMIT/Melbourne
lebt und arbeitet in Köln

Biografie Jürgen Palmtag

1951 geboren in Schwenningen/Neckar
1971 - 1978 Kunststudium an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin
1980 Märkisches Stipendium
1986 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1992 Felix Hollenberg-Preis
1998/1999 Lehrauftrag an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2005/2006 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris
2007 ARD Hörspielpreis 'Premiere im Netz'
2010 Bildpause - vom Bild zum Ton, Hörstückwettbewerb (3. Staffel)
2011 Lehrauftrag an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
arbeitet als Bildender Künstler in den Bereichen Zeichnung, Text, Projektion, Video.
Experimentelle Musik, analog und digital, Soundtracks und Hörstücke, Konzerte (solo und mit Emmerich Györy als 'Pixanfonax'), Klanginterventionen im öffentlichen Raum.
lebt in Schömberg-Schörzingen

Biografie Volker Saul

1955 geboren in Düren
1988  Meisterschüler an der FHS Kunst und Design Köln bei Prof. Franz Dank, Malerei und Prof. Pravoslav Sovac, Freie Grafik
lebt und arbeitet in Köln

Die Flehende
Stein
276 x 75 x 85 cm 

Ort: Schwarzwald-Baar-Klinikum, Klinikstraße 11, 78052 Villingen-Schwenningen

Internetauftritt Ulrich Kottenrodt

Biografie

7. Juli 1906 geboren in Hermsdorf in der Mark bei Berlin; † 31. Juli 1984 in St. Märgen

Beampad, 1999
gelb- und weißgefärbte Betonplatten, Metallplatte

Ort: Neue Tonhalle, Am Niederen Tor, Stadtbezirk Villingen

Biografie

1966 geboren in Göttingen
1987 - 1992 Studium der Theologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
1993 – 1999 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Gerd Dengler und Prof. Res Ingold

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Schwenninger Orange, 1990
Stahl, Mattlack
je ca. 450 x 220 x 60 cm 

Ort: Neue Tonhalle, Bertholdstraße 7, Stadtbezirk Villingen

Internetauftritt Gerold Miller

Die drei Skulpturen entstanden zur Ausstellung 'Skulptur bei Benzing' 4.7. bis 30.9.1990. 1997 hat der Künstler die Skulpturen der Städtischen Galerie überlassen. Michael Muffler, vom Architekturbüro Muffler Architekten BDA/DWB hat die Kosten für Aufbau/Fundamentierung bezahlt, sodass 1999 die dreiteilige Skulptur zur Eröffnung an der Neuen Tonhalle aufgestellt werden konnte.

Biografie

1961 geboren in Altshausen
1984 - 1989 Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Jürgen Brodwolf
1986 Akademiepreis
1989 – 1992 Atelierstipendium des Landes Baden-Württemberg
1990 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg Stipendium
des DAAD für Chicago
1991 – 1995 Gruppe L
1991 Arbeitsaufenthalt in Chicago und New York
1994 – 1995 Stipendium Internationale des Arts Paris
1998 Arbeitsaufenthalt im Miedzynarodowe Centrum Sztuki, Poznan
2001 Internationaler Bodensee-Kulturpreis
lebt in Berlin

Cosmic Knots II, 2013/2014
15 Neonobjekte, Plexiglas, Stahlseil
ca. 110 x 85 x 50 cm 

Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstraße 11, Stadtbezirk Villingen

Internetauftritt Mariella Mosler

Cosmic Knots II

Wie Wolken aus umeinander kreisenden und sich bewegenden Molekülen im raum schweben die Neonobjekte im Foyer des Klinikums. Analog zum Lauf der Sonne und der damit verbundenen Veränderung des Tageslichtes leuchten die Kunstwerke mit unterschiedlicher Intensität.

Biografie

1962 geboren in Oldenburg
1985 - 1993 Kunst- und Philosophiestudium in Hamburg
1987 - 1990 Arbeiten im Öffentlichen Raum Projektförderungen der Hamburger Kulturbehörde
1991 Kunstpreis Ökologie, Köln
1993 Arbeitsstipendium der Stadt Hamburg
1994 Stipendium der Akademie Schloss Solitude
1995 Arbeitsstipendium in Frankreich
1996 Förderung des Kunstfond, Bonn
1997 Reisestipendium Japan des Neue Kunst In Hamburg E. V.
1998 - 2000 HSP-II 3 Förderung des Hamburger Senats
1999 Stipendium Schloss Bleckede, Niedersachsen
2000 - 2002 Lehrauftrag an der HfBK Hamburg 1
seit 2004/2005 Professur an der Staatlichen Akademie Für Bildende Künste Stuttgart
2008 Radius Research Stipendium am ACAF (Alexandria Contemporary Arts Forum) Ägypten Internationale Vortrags- und Lehrtätigkeit in Israel, der Schweiz, Japan, Frankreich, Island, China
lebt in Hamburg und Stuttgart

Barmherziger Samariter, 1959 
Mosaik

Ort: Geriatrische Rehabilitationsklinik am Klosterwald, Wilhelm-Schickard-Straße 15, 78052 Villingen-Schwenningen

Biografie

1893 geboren in Oerlinghausen bei Bielefeld,  † 22. Juni 1979 Friedrichshafen/Bodensee

ohne Titel, 2012
Wandmalerei in Dispersionsfarben, vormontierte Wabenaluminiumplatten (Stärke: 5 cm) mit Acryl-Lack beschichtet
ca. 8 x 8 m

Ort: Kundenhalle, Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau, Filiale Villingen, Am Riettor 1, Stadtbezirk Villingen

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Schülerprojekt, 2012
Künstlerische Leitung: Thomas Putze
Skulptur
Grundfläche 200 x 250 cm

Ort: Bickebergschule, Hochstraße 40/1, Stadtbezirk Villingen

Internetauftritt Thomas Putze

Biografie

1968 geboren in Augsburg
1990 - 1991 Aufenthalt in Guatemala, Aufbauprojekte
1991 - 1993 Theologiestudium in Wuppertal
1994 - 1998 Freiberufliche Tätigkeit als Illustrator und Musiker
1997 Studium der Malerei an der FKS in Stuttgart
1998 - 2003 Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Kunstakademie in Stuttgart bei Werner Pokorny und Micha Ullman
2005 - 2006 Landesgraduiertenstipendium
seither freiberuflicher Bildhauer mit Atelier in Stuttgart
seit 2015 Lehrauftrag für Zeichnung und Bildhauerei an der Freien Kunstakademie Nürtingen

Vertreten in öffentlichen Sammlungen, u.a. Staatsgalerie Stuttgart, Museum Art Plus Donaueschingen, Edwin-Scharff-Museum Neu-Ulm, Forum Kunst Rottweil, Galerie der Stadt Delmenhorst, Galerie der Stadt Ostfildern   

Glotzer, 1993

Ort: Jugend- und Kulturzentrum Scheuer, Kalkofenstraße 3, Stadtbezirk Villingen

Internetauftritt Paul Revellio

Biografie

1957 geboren in Donaueschingen
1980 - 1988 Studium an der Hochschule der Künste Berlin bei Georg Baselitz, W. Stöhrer und W. Volkert
Meisterschüler von Georg Baselitz
1983 - 1986 Mitglied der Künstlergruppe 'Gras Fressen' (mit M. v. Ostrowski, Michaela Habelitz/Seliger, H. H. Zwanzig, Susanne Knaack, W. Muthesius, Richard Stimmel u.a.)
seit 1987 Lithographiewerkstatt in Villingen im Schwarzwald
1989 Edenkoben-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz
seit 1989 Projekte der 'Malergruppe' mit Wesson Rockwell, Günter Evertz, Mira Wunderer, Klaus Mertens, Annette Sandforth
1991 Ernst Barlach Preis / Stiftung Andreas Schmolze
1993 Stipendiat der Karl Hofer Gesellschaft Berlin
seit 1996 Atelier in Sachsenheim
seit 2007 Lithowerkstatt in Mühlacker

Kopf, 2005
215 x 125 x 42 cm

Ort: Ringanlagen, Am Niederen Tor, Stadtbezirk Villingen

Internetauftritt Hubert Rieber

Biografie

1945 geboren in Furtwangen 
1959 – 1962 Lehre als Bildhauer beim Vater     
1962 – 1965 Studium an der Kunstgewerbeschule Luzern/Schweiz bei Max von Moos, gleichzeitig Schüler von Bildhauer Beat Gasser Lungern/Schweiz     
1965 Beginn des Studiums an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Klasse für Bildhauerei bei Prof. W. Loth     
1965 – 1967 Wehrdienst     
1967 – 1971 Fortsetzung des Studiums an der Akademie Karlsruhe bei Prof. W. Loth     
1971 – 1973 Meisterschüler bei Prof. W. Loth   
seit 1969 Nationale und Internationale Einzel- u. Gruppenausstellungen 
2001 Großer Kunstpreis Internationale 'Sculpturen Biennale 2001' in Hokkaido/Japan
lebt und arbeitet in Furtwangen 

Münsterbrunnen, 1992
Ort: Münsterplatz, Stadtbezirk Villingen

Marienbrunnen, 1971
Ort: Bickenstraße 25, Stadtbezirk Villingen

Bronzeportale Münster, 1985
Ort: Münsterplatz, Stadtbezirk Villingen

Bronzeportale Münster, 1985
Ort: Münsterplatz, Stadtbezirk Villingen

Kreuzwegstele, 2002
Ort: Stationenweg, Stadtbezirk Villingen

Von der Bickenkapelle zur Altstadtkirche führte 1873 ein Stationenweg, der dem Bahn- und Straßenbau weichen musste. Zur Erinnerung an diesen Meditationsweg hat der Geschichts- und Heimatverein Villingen eine Kreuzwegstele vom Bildhauer Prof. Klaus Ringwald aus Schonach errichten lassen, die im Jahr 2002 feierlich enthüllt wurde.

An Hand von eindrucksvollen Bild- und Texttafeln wird an die 14 Stationen dieses ehemaligen Kreuzweges erinnert.

Internetauftritt Klaus Ringwald Stiftung

Biografie

1939 geboren in Schonach, † 29. November 2011 
seit 1969 war Ringwald als freischaffender Künstler tätig
1995 wurde ihm der Ehrentitel Professor h.c. verliehen

ohne Titel, 2016
Aluminium

Ort: Palliativzentrum, Klinikstraße 11, Stadtbezirk Villingen

Internetauftritt Zeljko Rusic

Biografie

1967 geboren in Knin bei Split, Kroatien 
1987 Umzug nach Schaffhausen 
seit 1991 in Königsfeld/Schwarzwald

Der Linie lang, 2012
Cortenstahlkörper variierender Wandstärke (8-20 mm) mit 350 mm Querschnitt für die Schlaufe und 480 mm für den Stab.
Dimension der Schlaufe: ca. 6 x 7 x 6,50 m/ des Stabs: Länge ca. 41 m
Gewicht der Schlaufe: ca. 12 t/ des Stabs: ca. 5 t

Aufbau der Skulptur im Juli 2012

Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstraße 11, 78052 Villingen-Schwenningen

Text von Wendelin Renn

Text aus 'Robert Schad - Der Linie lang; Eine Skulptur für Villingen-Schwenningen'
modo Verlag GmbH Freiburg, 2013

Internetauftritt Robert Schad

Biografie

1953 geboren in Ravensburg
1974 - 1980 Kunststudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
1980 Heirat mit der Musikerin Erika Stauss
1980 - 1981 Stipendium des DAAD für einen Arbeitsaufenthalt an der Escola Superior de Belas Artes, Porto (ESBAP), Portugal
1982 Preis für Zeichnung der III. Biennale für zeitgenössische Kunst, Vila Nova de Cerveira, Portugal
1984 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1985 Förderpreis der Stadt Wolfsburg
1986 Förderpreis der Städte Ravensburg und Weingarten
Kunstpreis der Stadt Nordhorn
»1. Menció« im XXV. Internationalen Preis für Zeichnung »Joan Miró«, Barcelona
1987 Arbeitsstipendium des Kunstfonds e.V., Bonn
1988 Stipendium der Cité Internationale des Arts, Paris
1989 Großer Preis der II. Internationalen Biennale für Bildhauerei Obidos, Portugal
1989 - 1990 Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium der Stadt Duisburg
Gastprofessur für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
1992 Projektstipendium »Werk statt Schloss« der Stadt Wolfsburg
2003 Eröffnung des »Parc de Sculpture de Larians«
2007 Arbeitsaufenthalt in »La Vie des Formes« – Stiftung Mark di Suvero, Chalon sur Saône
lebt in Larians/ Frankreich und Chamosinhos/ Portugal

Werke im öffentlichen Raum (Auswahl)

2013 Enzkreis Klinikum Neuenbürg
2012 Stadt Altshausen
         Kreissparkasse Reutlingen
         Carl Lamy GmbH, Heidelberg
         Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen
2011 Nestlé Product Technology Center, PTC, Singen
         Skulpturenweg Kloster Maulbronn
         Katholische Kirche St. Leopold Mahlberg
2010 MEZ/Coats Areal, Freiburg
2009 Stadt Bad Schussenried
         Stadt Göppingen 
         Stadt Schorndorf
2008 'Straße des Friedens', St. Wendel
          'La Madeleine', Amiens
2007 Stanuário de Fátima
2006 Fachhochschule Regensburg

Dynamischer Läufer, 1991

Ort: Neuer Markt 4, Stadtbezirk Villingen

Biografie

1940 geboren in Wertheim am Main
Ausbildung in einem metallverarbeitenden Betrieb  
Praktikum in der Keramikindustrie  
Studium an der Werkkunstschule Offenbach
Praktika in verschiedenen Ateliers    
Vierjährige Leitung der Werkstatt für Keramik von Professor Klaus Schultze (München) in Überlingen  
seit 1968 in Überlingen-Bambergen am Bodensee 

ohne Titel
Gneis, tiefgrau

Ort: Stationenweg 2, im Eingangsbereich der Christy-Brown-Schule, Stadtbezirk Villingen

In gewöhnliche lehmbraune Fußbodenklinker hat H. Jul. Schittenhelm eine Spirale aus tiefgrauem Gneis eingelegt. Sie greift von ihrem Zentrum in der Halle immer weiter aus, durchbricht die Außenhaut des Gebäudes, wächst in den Hofbereich, über den man die Schule erreicht. Und im Innern verlässt sie an einer Stelle den Boden, läuft in einer gekachelten Wand aus und wieder zusammen.

(Auszug aus dem Text im Katalog 'Neue Kunst in alter Stadt', Hrsg.: Bernhard Fabry, 1994, ISBN: 3-927987-28-X)

Biografie

1920 geboren in Freudenstadt, † 1999