Bild: Ferhat Ayne

 Aktuell

Die Städtische Galerie befindet sich aktuell in der Umbauphase zur kommenden Ausstellung Utopie Heimat.

Wir freuen uns, Sie zur Vernissage am Donnerstag, 15. September 2022, 19 Uhr im Garten der Galerie begrüßen zu dürfen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne Sommertage.

16.09. - 20.11.2022

05. - 09.09.2022 'SOMMER CAMP' zu den Themen 'Zukunft' und 'Nachhaltigkeit'

Das Konzept

Das 'Sommercamp' zu den Themen 'Zukunft' und 'Nachhaltigkeit'  ist ein partizipatives Kunstprojekt, welches im Rahmen der Ausstellung 'Utopie Heimat' (16.09. – 20.11.2022) in der Städtischen Galerie Villingen- Schwenningen realisiert wird. Es stellt zentrale Zukunftsfragen: Wie wollen wir leben und unsere Zukunft gestalten? Wie gehen wir mit Ressourcen und deren Verteilung um? Wie gehen wir nachhaltig und partizipativ mit unseren Orten um? Welche Strategien des kollektiven Teilens gibt es und welche Nachhaltigkeitsmodelle sind sinnvoll? Wem wird entsprechendes Wissen zugänglich gemacht? Wie können unsere Lebensräume in der Zukunft zu einer 'Heimat' werden?

Das Projekt ist als offener und kommunikativer Arbeitsprozess mit Ausrichtung auf eine künstlerische Praxis hin über einen Zeitraum von fünf Tage geplant. Jugendliche, junge und ältere Erwachsene finden sich in einem Sommercamp zusammen und setzen sich in einem offenen Dialog mit den zentralen Zukunftsfragen auseinander.

Im Fokus steht die physische Auseinandersetzung eines Upcycling- Prozesses von Plastikmüll, der auf dem Weg von Kulturveranstaltungen durch die Kulturinstitutionen von Villingen-Schwenningen in den letzten Monaten erzeugt und gesammelt wurde. So rückt das Thema „Graue Energie“ in der Kultur – gemeint ist die benötigte Energie für die Herstellung, Lagerung und den Transport von Kunstwerken und zum Bau von Ausstellungsarchitektur – ins Bewußtsein der Beteiligten. Ein mehrstöckiges Baugerüst wird unter Anleitung eines Bildenden Künstlers aufgebaut und mit bearbeiteten Plastikelementen künstlerisch zu einer Installation verkleidet und ausgestaltet; hängende Skulpturen aus Plastikmüll werden integriert und ausgestellt, sodass ein großes Gesamtbild aus unterschiedlichen Modulen entsteht. Farblich bearbeitete Plastikfolien dienen sowohl als räumliche Abdeckungen sowie als 'Leinwände' für eigene 'Bilder' der Teilnehmer*innen, die das Gerüst zu einer ausgestalteten 'Bühne' und einem begehbaren 'Bühnenbild' weiterentwickeln. Unterschiedliche improvisierte als auch vorbereitete Aktionen und Performances der Teilnehmer*innen werden Bestandteil der Installation.

Konzeptioneller Schwerpunkt des gemeinsamen künstlerischen Prozesses stellt die Performance in der Installation dar, die das Team von Theaterpädagogen mit den Teilnehmenden erarbeiten wird.     

Der offene Zukunftsdiskurs in Verbindung mit dem Upcycling- Prozess, der Plastikmüll in neue Formen verwandelt und künstlerische Aktionen in seinen installierten 'Körper' aufnimmt, ist das Fundament des Projektes. Bild, Text, Bewegung, Musik, Projektion, Szene und Improvisation werden Elemente eines ZUKUNFT- Gesamtkunstwerkes.     

Die Dokumentation des Arbeitsprozesses in Form von Videos und Interwies und eine öffentliche Präsentation als Dialog mit dem Publikum – „Welche Erfahrung wurde in und mit dem Prozess gemacht?“- sind weitere 'Bausteine' des Zukunftscamps.   

Die Vor- und Nachbereitung wie auch die Durchführung des Sommercamps finden unter der Maßgabe von Nachhaltigkeit statt: Das Upcycling von Plastikmüll in neue Kunstformen ist der Kern unserer Maßnahmen, die jedoch in anderen Bereiche wie Essen, Versorgung und Bewirtung des Camps und seiner Gäste erweitert und fortgesetzt werden; im Bereich Öffentlichkeitsarbeit wird auf reduzierten Einsatz von Plakaten und Flyern Wert gelegt.          

Nachhaltigkeit im Sinne der inneren Erfahrung und Auseinandersetzung aller Beteiligten und der Zuschauer mit den Arbeitsprozessen zu Zukunftsfragen soll eine professionelle Dokumentation gewährleisten.   

(Stand 02.06.2022, Änderungen vorbehalten)  

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