Villingen-Schwenningen

Villingen-Schwenningen

| Navigation | Inhalt


Wendelin Matt, Wegkreuz

Wendelin Matt

Wegkreuz
Crailsheimer Muschelkalk
228 x 105 x 44 cm
1976 

Ort: Saubühlweg 17, Ecke Villinger Straße, am Ortsausgang Schwenningen a. N. Richtung Villingen

Im Auftrag von Maria und Isidor Müller und der Kirchengemeinde 'Mariä Himmelfahrt' in Erinnerung an den Tod eines Familienmitgliedes geschaffen.

Biografie

1934 geboren in Unterkochen
1940-1948 Volksschule
1948-1951 Schreinerlehre
1953-1954 Schreiner, Schwäbisch Gmünd
1954-1962 Mitglied im Schönstatt-Institut Marienbrüder
1955-1962 Aufenthalt in Brasilien: Ausbilder von Jugendlichen zum Schreiner an der 'escola profissional-industrial'; Erste bildnerische Werke
1963-1966 Ausbildung an der Staatlichen Bildhauerfachschule in Oberammergau bei Josef Blaschke und Julius Himpel
1966-1969 Württembergische Uhrenfabrik Schwenningen
1969-1971 Ausbildung an der Bildhauerfachschule für Stein und Steintechnik in Freiburg im Breisgau, Meisterschule
1971-1973 angestellt als Steinbildhauermeister
1974/75/78 Internationale Sommerakademie Salzburg bei Francesco Somaini, Mailand und Wander Bertoni, Wien 1974 Förderpreis der Stadt Salzburg
1977 Holzbildhauersymposion, Freiburg im Breisgau
1988 '21 Tage zeichnen', Fondazione Antonio Ratti, Como bei Francesco Somaini, Giuliano Collina, Giannetto Fieschie und Joe Tilson; Preis für Zeichnung Premio
2014 Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Trossingen am 30. März

Wendelin Matt, Hl. Antonius, St. Theresia, 1977

Text von Dr. Heiderose Langer in: Wendelin Matt – Bildwerke und Skulpturen
Hrsg. Wendelin Renn, Städtische Galerie Villingen-Schwenningen, 2014

»Ich möchte ja nicht, dass ich nur ich bin« Wendelin Matt

Der Künstler und sein Gegenüber – Zu den Bildwerken von Wendelin Matt

»Wenn ein guter Bildhauer menschliche Körper modelliert, so stellt er nicht nur die Muskulatur dar, sondern auch das Leben, das sie erwärmt, (...) ja mehr als das Leben (...) die Kraft, die sie geformt und ihnen Anmut oder Stärke, Liebreiz oder ungezähmte Freude schenkte.« Auguste Rodin

Wendelin Matt in seiner Werkstatt zu besuchen, öffnet die Augen für seine Kunst. Er steht vor seinen Skulpturen und streicht mit den Händen über die gestaltete Form, erspürt Struktur, Volumen und Materialität des Steins. Die sanften und einfühlsamen Handbewe gungen, mit denen er seine Skulpturen berührt und die raue, poröse oder glatt polierte Oberfläche spürt, vergegenwärtigen den künstlerischen Prozess als körperbildenden Vorgang. Es geht um das Be-greifen –im realen wie auch übertragenen Sinn. Hände, die Holz und Stein gestalten, Augen, die prüfend die Figur abtasten: Dieses Miteinander von Formgebung und sinnlicher Wahr nehmung steht im Zentrum des bildnerischen Schaffens von Wendelin Matt und führt dem Betrachter die Körperhaftigkeit seiner skulpturalen Kunst werke vor Augen.

Einen wesentlichen Anteil an der körperbezogenen Formung seiner Bild werke haben die verwendeten Werkstoffe Holz und Stein, vor allem Kalk- und Sandstein. Das heißt, es handelt sich nicht um passive Materialien, mit denen er arbeitet, sondern sie fordern zur körperlichen Auseinandersetzung und Konzentration heraus. Sie müssen mit Kraft bearbeitet werden, einfühlsam und überlegt. Über Jahr zehnte kann ein Stein in der Werkstatt von Wendelin Matt gelagert sein, täglich begegnet er ihm, bis er ihm schließlich eine vitale Gestalt gibt. Es ist, als müsse er sich zunächst in die Seele dieses steinernen Monoliths hineindenken und seine erdgeschichtliche Vergangenheit spüren. Denn der Stein trägt das Gesetz seiner Form in sich, und es ist der Bildhauer, der sie aus dem rohen Block herausholt. Dabei treffen das von der Natur Geformte und der künstlerische Formwille, das Rohe und das Bearbeitete spannungsvoll aufeinander. Ein Gesicht, Körpervolumina oder eine Hand nehmen Gestalt an und korrespondieren mit unbearbeiteten Partien bzw. der Blockhaftigkeit des Steins. Beim Arbeiten am Stein reagiert der Künstler auf die individuelle Struktur und Beschaffenheit seines Werkstoffes. Ebenso sensibel setzt er sich mit der besonderen Materialität von Pappe und Papier aus-einander: »Da sind Spuren auf dem Papier (...) und dann passiert es halt«, sagt Wendelin Matt. Zum Beispiel die Papierarbeit 'In der Zeit – gefangen': Schicht um Schicht kommen Papier und Farbe, Linie und Fläche zusammen und interagieren miteinander. Die Farbe fließt, versickert, scheint aus dem Untergrund wieder auf. Papier verdeckt Farbschichten oder löst sich in transparente Felder auf. Auf diesem Weg baut sich ein Bild auf, das zwischen Menschwerdung und Auflösung changiert. Und auch sein Wellpappe-Relief 'Gefolterter' führt vor Augen, wie die spezifische Materialität des alltäglichen Verpackungsmaterials für ihn zu einem wichtigen Ausdrucks medium wird. Nach und nach gräbt er sich in das Material ein, verletzt es dabei, dringt in das Innere vor und formt ein Urbild menschlichen Leidens.

Die Werkstoffe werden für ihn zu einem Gegenüber, mit dem er handelnd kommuniziert und Schritt für Schritt, immer wieder formale und technische Entscheidungen treffend, die Form weiter entwickelt. Somit stellt sich der Arbeitsprozess als ein intuitives und spontanes Formen und Gestalten dar, ein Prozess, dem ein Verknüpfen von Gedachtem und Gefühltem mit dem allmählichen Wachsen der skulpturalen Form aus dem Grund des Papiers oder des Steins zugrunde liegt. In diesen langsam fortschreitenden Gestaltungsvorgang fließen Körperkraft und Lebensgefühl ein. Stets bleibt dabei der Entstehungsprozess sichtbar. Bearbeitungsspuren, die durch das Bohren, Hämmern und Schleifen entstehen, strukturieren die Oberfläche. Hinzu kommen Licht und Schatten, die den Stein modellieren und in eine lebendig-bewegte Form verwandeln.

Verwachsen mit der Urgestalt des Steins haftet den Figuren von Wendelin Matt etwas Urwüchsiges an. Sie wirken wie eingebettet in den ewigen Stein, in sich ruhend, konzentrierte Stille ausstrahlend. Oder aber sie versuchen sich herauszuwinden, sich frei zu kämpfen und verharren sodann in den vorgegebenen 'Bild'-Grenzen. Sie tauchen aus dem Urgrund des Menschlichen schemenhaft auf, erinnern an archaische Figurationen, unabgeschlossen, eher Skizze als vollendetes Ganzes, mit Ecken und Kanten und deshalb umso offener und wandelbarer in ihrer Erscheinung. Aufgeladen mit elementaren Gefühlen und Erfahrungen begreift Wendelin Matt seine Skulpturen wie auch die Papier- und Pappe-Arbeiten bzw. Collagen als Ausdrucksträger existenzieller menschlicher Situationen.

Seine Bildthemen liefert ihm das Leben mit seinen Höhepunkten, Konflikten und Intensitäten. Es geht um Liebe, Leidenschaft, Verletzbarkeit und Unterdrückung, um Vergänglichkeit, Trauer, Tod, Glaube, Freiheit und Gefangensein. Hierfür setzt er Bildmotive aus der christlichen Ikonographie, zum Beispiel Darstellungen der Heiligen Familie und Kreuzigungsszenen, ebenso ein wie profane Themen aus Gesellschaft und Politik, beispielsweise seine Serie der Soldatinnen oder die 'Gebohrten Preußen'. Er nimmt den ernsten Themen ihre Schwere und ihr Pathos, gibt dem unterdrückten und leidenden Menschen einen Funken Hoffnung auf Veränderung und den religiösen Szenen einen Moment von Heiterkeit und Unkonventionalität. Hierin artikuliert sich seine künstlerische Freiheit im Umgang mit Bildtraditionen und gesellschaftlich tradierten Vorstellungen wie auch Rollenmustern.

Das Thema Freiheit bzw. Unfreiheit durchzieht wie ein roter Faden sein gesamtes Werk. So stehen die in den gefalteten Rastern der 'Tempobilder' eingeschlossenen, malträtierten und sich windenden Figuren bzw. Figurengruppen für das Gefangensein im eigenen Selbst. Es ist zugleich das Streben nach Freiheit, die nicht von außen kommt, sondern die jeder in sich selbst findet, für das er nach Bildern sucht. Seine Figuren greifen deshalb nicht in den Raum hinein, keine raumerobernden Gesten werden inszeniert. Sie sind vielmehr in ihrem eigenen Raum, der als Schutzbehältnis empfunden wird, verwurzelt. Aus ihm treten sie nur heraus, um für den Anderen zu einem Gegenüber zu werden. 'Kleiner Akt im gebohrten Stein' führt diese Haltung exemplarisch vor: Geborgen im Inneren des Steins und mit diesem rückseitig verhaftet, kommt die weibliche Figur mit ausgebreiteten Armen auf den Betrachter zu – nackt, unschuldig, verletzbar. Sie verkörpert eine innere Geschlossenheit, die für die Unantastbarkeit der Würde des Menschen steht.

Mann und Frau in enger Umarmung 'verblockt', so in der Skulptur 'Paar': Weniger die erotisch-körperliche Beziehung steht im Vordergrund, viel eher eine lange Verbundenheit und zwischenmenschliche Nähe. Grob behauen und abstrahiert in seiner Gestalt beginnt der Stein zu 'sprechen'. Die sichtbar gelassenen Bearbeitungsspuren verwandeln sich in Verletzungen, Narben, Spuren des Alters. Hingegen entfalten die robusten Frauenfiguren in der 'Kleinen Quotensäule' ihre pralle Weiblichkeit. Zwischen zwei Steinplatten eingekeilt, senken die Frauen unter der schweren Last ihre Köpfe – Wendelin Matts Kommentar zur politisch gewollten Quotenregelung.

Vom äußeren Erscheinungsbild der Welt ausgehend, versucht er zum Wesen und damit zum Grund menschlicher Existenz vorzudringen und in seinem künstlerischen Werk anderen Menschen etwas mitzuteilen, einen Denkanstoß oder eine Gefühlsanregung zu geben, christliche Glaubensinhalte und Werte zu vermitteln. So werden seine Skulpturen zu komplexen Sinnbildern des Lebens. Geleitet von einer humanistischen Achtung vor Traditionen, ausgestattet mit einem handwerklichen Gespür für Material, Technik und Arbeitsvorgänge soll sein künstlerisches Tun dem Menschen zugute kommen und weniger der eigenen Selbstverwirklichung dienen. Die menschliche Figur ist, auch weil der Betrachter das eigene Körpergefühl im Bildwerk wiederfindet, ein gleichsam zeitloses, immer aktuelles Thema. Es ist ein Thema, das Bestand hat.

Der Text von Dr. Heiderose Langer erschien in: Wendelin Matt – Bildwerke und Skulpturen'; Hrsg. Wendelin Renn, Städtische Galerie Villingen-Schwenningen, 2014 Wir danken herzlich für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

 

Wendelin Matt, Glasfenster Orgelempore St. Theresia, 1977

Einzelausstellungen

1974 'Vorm Forum Kunst', Rottweil Konvikt, Rottweil (mit Raimund Selinka)
1976 Heimatmuseum Fridingen
1979 Kunstkabinett Anita Basten, Tübingen
1980/1981 Eisenwerk Gebr. Wöhr, Unterkochen
1982 Rathaus Balingen
1982/1983 Gemeindezentrum St. Paul, Ludwigsburg
1984 Städtische Galerie 'Fauler Pelz', Überlingen
1984/1985 Schwarzes Kloster, Freiburg (mit Sandra Eades und Franziska Plate-Gies)
1985 Wilhelmstift Tübingen
1988 Evangelisches Stift Bad Urach
1990 Atelier Iti Janz, Öhningen (mit Walter Rempp)
1993 Ritzi Edition, Trossingen
1994 Hans Thoma-Gesellschaft Kunstverein Reutlingen
2003 Städtische Galerie Tuttlingen
2005 'Amorphe Figurationen – Pappe anders' Galerie Rudolf, Brigachtal
2007/2008 'Bild vom Menschen' Schwarzwald-Baar Klinikum, Villingen-Schwenningen GmbH
2010 'Kunst im Hagestall' Deißlingen 'Schichtwechsel in Deißlingen' Installation auf dem Kreisverkehr 'Villa Eugenia – Sichtweisen', Hechingen (mit Andrea Fröhlich-Sum)
2013 'Auf Zeit zusammengefügt' Kunstdünger im kleinsten Ausstellungshaus, Hausen ob Rottweil
2014 'Wendelin Matt – Bildwerke und Skulpturen', Landratsamt Tuttlingen

Wendelin Matt, Altar, 1977, St. Theresia, Trossingen

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

1970 u.1971 Haus der Kunst, München 1975 Reuchlin von Meldegg-Haus, Überlingen Kreissparkasse Kressbronn 1976 Mehlwaage, Freiburg im Breisgau 1979 Akademie Hohenheim 1980 'Künstler machen Koffer für Rottweil', Forum Kunst Rottweil 1982 Dino Larese, Amriswil/Schweiz 1985 Galerie an der Finkenstraße, Deutsche Gesellschaft für Christliche Kunst, München 1986 Internationale Ausstellung SIAC Santo Stefano Rotondo, Rom, Beteiligung am deutschen Beitrag 1987 40 Jahre Galerie 'Die Fähre', Bad Saulgau 1988 Landeskunstwochen Baden-Württemberg 'IMAGO', Villingen-Schwenningen 1989 Villa Carlotta Tremezzo, Como, Ausstellung der Zeichnungen der Preisträger Fondazione Antonio Ratti 'Passion – Das Leiden in der Welt-Darstellung in der modernen Kunst', Singen, Alte Sparkasse Internationaler Bodensee-Club e.V. Fauler Pelz, Überlingen 1991 Kulturaustausch Villingen-Schwenningen mit Burgdorf/Schweiz 1993 'Werkstoff Papier', 40 Jahre Kunstverein Villingen-Schwenningen 1994 Kunstausstellung Allensbach 1995 Projekt Tod, Ausstellung in der 'Lände', Kressbronn 1996 Sammlung G. E. 'Einstieg', Süderlügum 1997 Skulpturenpark Herzogin Diane, Schlosspark Altshausen 'Im Quadrat', Städtische Galerie Tuttlingen 'Via Crucis', Dominikanermuseum, Rottweil Schilder für Rottweil Forum Kunst Rottweil '50 Jahre Die Fähre', Bad Saulgau 1998 'Köpfe-Gesichte-Visionen', Süderlügum bei Gernot Eichler Tuttlinger Kunstkreis, Draguignan 1999 'Vergangenheit ist heute', Kunstverein Villingen-Schwenningen Aktion 'Gut Behütet', Forum Kunst, Rottweil 1999/2000 'Zeig mir (D)ein Gesicht', Galerie in der 'Lände', Kressbronn 2001 'Ein Knopf für Lüdenscheid', Museum Lüdenscheid 'Leben – Tod – Leben', Rot a.d. Rot 'Meine Maske, Deine Maske', 'Lände', Kressbronn 2002 'Kreuzwege – Durch den Tod zum Leben', 'Lände', Kressbronn 150 Jahre Kunstverein der Diözese Rottenburg/Stuttgart Allensbacher Sommerausstellung 2002/2005 Teilnahme am Skulpturenfeld 'Kunstdünger' Hausen ob Rottweil mit Figurenrechen 2003 'Donaueschinger Regionale für neue Kunst', Donaueschingen 'Quintessenz', 50 Jahre Kunstverein Villingen-Schwenningen 2004/2005 Galerie 'Die Fähre', Bad Saulgau 2005 'Kunstdünger', Eröffnung der kleinsten Galerie Baden-Württembergs Blumberger Kunstausstellung, Stadthalle und Galerie Molnar (mit Jürgen Henckell) 'S.I.P.P.E.', E-Werk Hallen für Kunst, Freiburg Kulturwerk des Berufsverbandes Südbaden 2006 'TIPP KICK', Projekt aus Anlass der Fußballweltmeisterschaft 2006 'Steine am Weg', Städtisches Museum, Bad Waldsee Weihnachtsausstellung Galerie der Stadt Tuttlingen 2007 '0104SePP70boX2006', Gemeindehaus St. Maria Dürbheim Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin mit Bildhauergruppe Forum Kunst, Rottweil 'auf den Kopf zu', Galerie in der Zehntscheuer, Möglingen 2007/2008 'Menschenbilder', Marchtaler Fenster, Obermarchtal 2008 'Das letzte Hemd', Forum Kunst, Rottweil 2009/2010 'Köpfe am Korber Kopf', Alte Kelter, Korb 2010 Kunst im Schloss, Schloss Blumenfeld 2011 Bildhauermitglieder Forum Kunst, Rottweil 'Zu Gast', E-Werk, Freiburg 'Dürbheimer Scheunentore', Dürbheim 2012 'Sommergäste', Atelier Laubbach, Ostrach '60 Jahre Baden-Württemberg', Sammlung Nowoisky, Denkingen 'Kunst im Eimer', Kunstdünger, Rottweil-Hausen 'Cubus', Sammlung G.E., KunsthalleDuisburg, (Schüler der Klasse Loth und Freunde Gernot Eichler aus seiner Gießerei und Ausstellungstätigkeit) 2013 40 Jahre 'Lände', Kressbronn 60 Jahre Kunstverein Villingen-Schwenningen 2014 'Bilder-Wahl – Die Sammlung im Spiegel von Gabriela Oberkofler, Brigitte Schwacke, elfi schmidt, Amalia Theodorakopoulos und Andrea Zaumseil', Städtische Galerie, Villingen-Schwenningen

Wendelin Matt, Glasfenster, St. Theresia, 1977

Arbeiten im öffentlichen und kirchlichen Raum

1973 Denkmal für Luftkriegsopfer, Schwenningen a. N. Waldfriedhof 1974 Martin-Luther-Kirche, Trossingen: Lesepult und Osterleuchter Mariä-Himmelfahrt Kirche, Schwenningen a.N.:Altar, Ambo Tabernakelstele, Bronze-Türgriffe 1975 St. Paul, Tübingen: Marienfigur 1976 Wegkreuz, Schwenningen a.N. Villinger Straße Katholische Kirche Asperg: Marienfigur, Krippenbaum, Frauenkopf Kirche Mariä Verkündigung, Stuttgart (mittlerweile aufgelöst; Standort unbekannt) 1976/1977 St. Theresia, Trossingen: Altar, Ambo, Taufstein, Tabernakelanlage, Vortragskreuz, Bild im Altarraum, Holzfiguren, alle oberen Fenster sowie zwei bildhafte kleine Fenster 1977 St. Konrad Zimmern o.R.: Altarraumgestaltung 1978 alle Bildhauerarbeiten im Dom, Rottenburg 1979 Katholische Kirche Waldhausen bei Lorch: Figur St. Elisabeth Stuttgart-Stafflenberg St. Konrad: zwei Bronzefiguren 'Heilige unter uns', St. Franziskus und St. Konrad 1980/1981 St. Columban, Friedrichshafen: Marienfries und verschiedene Bildhauerarbeiten 1981 Unterkochen Barbara-Kapelle: Hänge-Kreuz und 2 Bronzeleuchter St. Konrad, Lichtenstein-Unterhausen: Altarraumgestaltung, Konrad-Figur über dem Eingang und ein Fenster 1982 St. Otmar, Hochmössingen: Altarraum 1983 St. Pelagius, Rottweil-Altstadt: Altarraumgestaltung und Türgriffe 1984 Brunnensäule, Trossingen 1985 Stadtkirche Saulgau: Sakramentshaus und Bildhauerei am Hochaltar u.a. 1986 Katholische  Kirche St. Josef, Bad Urach: Kreuzweg Meditationsraum Rottenburg-Liebfrauenhöhe: Altar 1987 Katholische Kirche Hl. Geist Heilbronn-Sontheim-Horkheim: Altarraumgestaltung 1988 Katholische Kirche Peter und Paul, Laupheim: Altarraumgestaltung Katholische Kirche Ratzenried: Holzaltar und Ambo 1989 Kapelle Altenheim St. Josef, Spaichingen: Altar, Tabernakelstele 1990 Haus der Dienste, Friedrichshafen: Relief zum Grundstein 1991 Kreiskrankenhaus-Kapelle, Tuttlingen: Altar, Tabernakelstele, Lesepult 1991-1993 St. Columban, Friedrichshafen: Kreuzweg 1992 Stadtkirche Stein am Rhein, Schweiz: Altartisch, Ambo und Windfangtüren Katholische Kirche, Karlsruhe-Spessart: Säule der Erlösung 1993 Katholische Kirche, Boms: Holzarbeiten Altar mit Ambo und Sedilien- und Osterleuchter Relief für einen Kindergarten in Freudenstadt: 'Einzug Jesu in Jerusalem', Lindenholz, mit Farbe und Silber gefasst 1994 St. Petrus und St. Jakobus, Nendingen: Altar, Ambo, Sockel für Marienskulptur Horkheim, Wandtafel Relief: 'Erschaffung der Erde' 1995 Altenheim St. Josef, Spaichingen: Plastik 'Hl. Familie' 1996 Narrenbrunnen in Schramberg Altarraumgestaltung und Glasfenster 'Berg Sion' Anbetungspatres (Vallendar) 1997 Leerer Stuhl für Stadt Tuttlingen (1977 Freiburg Symposion) 1998 Katholische Kirche Blaustein: Relief St. Josef 1998/1999 Dornstetten, St. Franziskus: Altarraumgestaltung Krankenhaus Schwenningen: Altar, Ambo, und Fenster im Andachtsraum (zwischenzeitlich aufgelöst; Fenster werden im Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen präsentiert) Bronnen: Zelebrationsaltar, Ambo, Osterleuchter 1999 Baindt: Altarraumgestaltung der neuen Hauskapelle für sehbehinderte und mehrfachbe-hinderte Kinder 2000 Baindt: Großes Relief, Altes und Neues Testament in der neuen Hauskapelle für seh-und mehrfachbehinderte Kinder 2003 Dom Rottenburg: Ergänzung zur freien Aufstellung der Kathedra mit Relief 'Martinus'

Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen

Kunstförderung des Landes Baden-Württemberg
Regierungspräsidium Freiburg und Tübingen
Stadt Trossingen
Landratsamt Tuttlingen
Stadt Tuttlingen
Stadt Villingen-Schwenningen Sammlung Felix Schlenker, Städtische Galerie Villingen-Schwenningen
Sammlung K. H., Schwenningen
Sammlung Willi Bucher, Fridingen
Sammlung M. und H. K., Linz am Rhein
Monika Koerner
Sammlung Antonio Ratti, Como
Sammlung G. E., Duisburg
Sammlung G. N., Trossingen

Wendelin Matt, Pietà, Sandsteinskulptur, 1970, 2012/2014

Bibliografie

Martin-Luther-Kirche Trossingen, evangelische Kirchen - gemeinde Trossingen, 1974 'Holzbildhauer-Symposium – 15. 8. bis 15. 9. 1977, Colombipark Freiburg; Teilnehmer: Gerd Anders, Hubert Bernhard, Franz und Willi Bucher, Franz Eggenschwiler, Franz Gutmann, Al-fonso Hüppi, Wendelin Matt, Artur Stoll u.a.', Hrsg. Kunstverein Freiburg, 1977 'Sehen und Entdecken im Kreis Rottweil', Hrsg. Landkreis Rottweil, Egon Rieble, Konrad Theiss Verlag Stuttgart, 1980 Kunstförderung des Landes Baden-Württemberg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Stuttgart, 1983, 1984, 1985, 1989-1992, 1993-1996 '1. Symposion im Dietinger Wasen 1984', Teilnehmer: Barbara Geiler, Willi Bucher, Josef Bü-cheler, Thomas Fink beiner, Jürgen Knubben, Wendelin Matt, Peter Weisshaar, Franz Bucher', Hrsg. Franz Bucher, 1984 Städtische Galerie 'Die Fähre' Saulgau, 40 Jahre Bestehen, Städtische Galerie 'Die Fähre' Saulgau, 1987 Neue Städtische Galerie, Kunst in Tuttlingen, Stadt Tuttlingen, 1987 'IMAGO', Landeskunstwochen Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen 88, Kunstverein Villingen-Schwenningen, 1988 'Archäologie, Kunst und Landschaft im Landkreis Tuttlingen', Hrsg. Landkreis Tuttlingen, Verlag Thorbecke Sigmaringen, 1988 'Kirchen in Friedrichshafen – Geschichte und Kunst', Hrsg. Siegfried Tann, Bernd Wiedmann, Gessler Verlag Friedrichshafen, 1989 'Werkstoff Papier – Kunst mit Papier aus dem Dreiländereck', Hrsg. Kunstverein Villingen- Schwenningen, 1993 'Wendelin Matt – Skulpturen und Bilder 1969 – 1994', Hans-Thoma-Gesellschaft Reutlingen, Kunstverlag Reutlingen, 1994 Kunstausstellung Allensbach, Gemeinde Allensbach, 1994, 1998 und 2002 Künstlerlexikon der Deutschen Gesellschaft für Christliche Kunst, München, 1995 'Projekt Tod', Verlag Arbeitskreis Kunst in der Kulturgemeinschaft Kressbronn, 1995 'Franz Bernhard, Gernot Eichler, Ulli Fürner, Ingrid Hartlieb, Wendelin Matt, Hannelore Pichl-bauer; in memoriam: HAP Grieshaber, Herbert Kitzel, Fritz Klemm, Wilhelm Loth', Süderlügum, 1996 'Trossingen – vom Alemannendorf zur Musikstadt', Stadtbuchverlag Lienhard & Junge Tros-singen, 1997 50 Jahre 'Die Fähre' – POSITIONEN, Kulturamt Bad Saulgau, 1997 'Im Quadrat', Kunstkreis Tuttlingen e.V., 1997 Skulpturenpark Herzogin Diane Schloßpark Altshausen, Herzogin Diane Haus Württemberg, 1997 'Via Crucis – Das Kreuz in der Kunst der Gegenwart', Hrsg. Jürgen Knubben, Dominikanermu-seum Rottweil, 1997 'Künstler machen Schilder für Rottweil', Hrsg. Jürgen Knubben, Forum Kunst Rottweil, 1997 25 Jahre Kunstkreis, Kunstkreis Tuttlingen e.V., 1998 KÖPFE-GESICHTE-VISIONEN, Sammlung GE, Süderlügum, Gernot Eichler und Ernst-Friedrich Heider, 1998 'Zeig mir (D)ein Gesicht' – 25 Jahre 'Lände' Kressbronn, Kulturgemeinschaft Kressbronn, 1999 'Vergangenheit ist heute – Gegenwartskunst im Dialog mit der Geschichte', Hrsg. Martin Starkmann, Kunstverein Villingen-Schwenningen e.V. und Franziskaner museum Villingen-Schwenningen, 1999 Künstlerknöpfe II – Museen der Stadt Lüdenscheid 2002/2003, Hrsg. Uwe Obier, Museen der Stadt Lüdenscheid, 2003 'Quintessenz – 50 Jahre Kunstverein Villingen-Schwenningen', Hrsg. Kunstverein Villingen-Schwenningen e.V., 2003 'Spielfelder – Kunstprojekt zur Fußball-WM 2006', Hrsg. Kunstverein Villingen-Schwenningen e.V., 2006 'St. Columban Friedrichshafen – Gemeinde unterwegs', 1966 bis 2006, Verlag Katholisches Pfarramt St. Columban, Friedrichshafen, 2006 Steine am Weg in und um das Haus Bad Waldsee, Kunstraum Kleine Galerie Bad Waldsee, 2006 KUNSTDÜNGER – Vision und Realisation, Kunstdünger e.V. Hausen ob Rottweil, 2007 'Wendelin Matt – Bild vom Menschen', Hrsg. Wendelin Renn, Städtische Galerie Villingen-Schwenningen, Verlag Stadt Villingen-Schwenningen, 2007 'Forum Kunst Rottweil zu Gast in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin', Hrsg. Jürgen Knubben, Forum Kunst Rottweil, 2007 'Marchtaler Fenster – Neue Kunst', Verlag Kirchliche Akademie der Lehrerfortbildung Ober-marchtal, 2008 'Auf den Spuren der Kunst', Stadtbuch-Verlag Lienhard & Junge, Trossingen, 2008 75 Jahre Katholische Kirche St. Theresia, Trossingen, Hrsg. Katholische Kirchengemeinde St. Theresia, 2010 Sammlung GE – Ausgangspunkt-Kunstakademie, Sammlung GE Duisburg, 2012 40 Jahre 'Lände' Kressbronn, Galerie 'Lände', Kressbronn, 2013 'Inspektion – 60 Jahre Kunstverein Villingen-Schwenningen', Hrsg. Zara Tiefert-Reckermann, Kunstverein Villingen-Schwenningen e.V., 2013 'Franz Bucher & Künstlerfreunde; Barbara Geiler, Willi Bucher, Josef Bücheler, Thomas Fink-beiner, Jürgen Knubben, Wendelin Matt, Peter Weisshaar', Hrsg. Jürgen Knubben und Bern-hard Rüth, Dominikanermuseum Rottweil, 2014 'Heilige Kunst' Kunstverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart 1979-1980, 1984-1985, 1988-1991, 1994, 1995, 1996, 1997, 1999/2000

 

Logo der Städtischen Galerie

Städtische Galerie

Friedrich-Ebert-Straße 35
Stadtbezirk Schwenningen (beim Bahnhof)
78054 Villingen-Schwenningen

Telefon 07720 / 82-1098
Telefax 07720 / 82-1097
E-Mail: galerie@villingen-schwenningen.de

Flyer

'Kunst am Weg' Herausgegeben vom Kunstverein Villingen-Schwenningen e. V.

Stadtbezirk Schwenningen (PDF, 4,5 MB)

Stadtbezirk Villingen (PDF, 2,8 MB)

© 2018 Stadt Villingen-Schwenningen