Vorübergehende Stilllegung des Villinger Stadtbächles aufgrund anhaltender Trockenheit

Gepflasterter Marktplatz mit zentralem Brunnen, umgeben von historischen Stadthäusern mit roten Dächern; vereinzelte Passanten und Sitzgelegenheiten.

Das Stadtbächle wird aus dem Sägebach gespeist. Dessen Wasserstand ist infolge der langanhaltenden Trockenheit inzwischen so weit gesunken, dass eine weitere Wasserentnahme nicht mehr vertretbar ist. Davon betroffen ist auch der Münsterbrunnen, der ebenfalls bis auf Weiteres abgeschaltet werden muss.

Ziel der Maßnahme ist es, den verbleibenden Wasserabfluss im Sägebach zu erhalten und damit die ökologischen Funktionen des Gewässers zu schützen. Die Tier- und Pflanzenwelt, die ohnehin bereits unter den hohen Temperaturen leidet, wird dadurch nicht mehr belastet.

Darüber hinaus besteht bei dem derzeit niedrigen Wasserstand das Risiko, dass die Förderpumpe des Stadtbächles nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt wird. Die vorübergehende Stilllegung dient deshalb auch dem Schutz der technischen Anlagen.

„Uns ist bewusst, dass das Stadtbächle gerade in den Sommermonaten zur besonderen Atmosphäre der Villinger Innenstadt beiträgt und sowohl von Bürgerinnen und Bürgern als auch von Gästen sehr geschätzt wird. Die Entscheidung ist uns daher nicht leichtgefallen. Angesichts der anhaltenden Trockenheit ist sie jedoch zum Schutz des Sägebaches und seiner ökologischen Funktionen unumgänglich“, erklärt Oliver Pflüger von den Technischen Diensten.

Sobald sich die Wasserführung des Sägebaches nach ausreichenden Niederschlägen wieder nachhaltig erholt hat, werden das Stadtbächle und der Münsterbrunnen wieder in Betrieb genommen. Die Stadt wird die Entwicklung der Wasserstände kontinuierlich beobachten und über Änderungen informieren.

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