Die Stadt Villingen-Schwenningen wird den südlichen Überbau der Brücke in der Bertholdstraße kurzfristigim Laufe der nächsten Tage für jeglichen Verkehr sperren. Betroffen sind beide Fahrbahnen in Fahrtrichtung stadtauswärts. Diese unumgängliche Maßnahme ist aus Gründen der Verkehrssicherheit zwingend erforderlich.
Grundlage ist eine aktuelle Stellungnahme des beauftragten Ingenieurbüros, die eine deutliche und kurzfristige Verschlechterung des Bauwerkzustands bestätigt. Insbesondere haben sich Risse, Durchfeuchtung und Betonabplatzungen in kurzer Zeit weiterentwickelt. Zudem besteht der konkrete Verdacht, dass tragende Bauteile der Brücke, die sogenannten Spannglieder, beschädigt sein könnten.
Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden hat oberste Priorität. Vor diesem Hintergrund ist die Sperrung unausweichlich.
Auswirkungen auf die Verkehrsführung:
- Der südliche Brückenüberbau wird kurzfristig für jeglichen Verkehr, einschließlich Fußgänger und Radfahrer, voll gesperrt.
- Der nördliche Brückenüberbau bleibt befahrbar, es bleibt jedoch bei einer Gewichtsbeschränkung von 30 Tonnen und einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h
Aktuell wird angestrebt, eine jeweils einspurige Verkehrsführung in beide Richtungen über den nördlichen Überbau unter definierten Randbedingungen und mit entsprechenden Einschränkungen aufrechtzuerhalten.
Es ist vorgesehen, eine verkehrlich und technisch kurzfristig mögliche Lösung umzusetzen. Auf Grundlage der Erfahrungen im Verkehrsablauf werden in den darauffolgenden Tagen weitere Optimierungsmöglichkeiten geprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Stadtverwaltung betont, dass nach den Untersuchungen des Ingenieurbüros eine Anpassung der Verkehrsführung zwingend erforderlich ist. „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat für uns oberste Priorität. Die neuen Erkenntnisse der Fachexperten sind eindeutig und machen entschlossenes Handeln unumgänglich, um jegliches Risiko auszuschließen“, so Oberbürgermeister Jürgen Roth.
Weiterführende, detaillierte Untersuchungen zur genauen Analyse der Spannglieder sind bereits beauftragt und terminiert. Ein Abstimmungstermin mit allen Beteiligten, einschließlich der Deutschen Bahn, findet zeitnah statt, um die Prüfmaßnahmen schnellstmöglich durchführen zu können. Die Stadt wird über die Ergebnisse und das weitere Vorgehen informieren.
