7. Städtischer Seniorentag: Hinschauen, zuhören und helfen

Älteres Publikum sitzt in Reihen in einem Konferenzraum und hört aufmerksam einer Veranstaltung oder einem Vortrag zu.
Seniorinnen und Senioren nutzten den siebten Seniorentag im Theater am Ring, um sich zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Unter dem Motto „Hinschauen – zuhören – helfen“ fand am Dienstag, 13. Oktober, der siebte Seniorentag des Städtischen Seniorenrats im Theater am Ring in Villingen statt. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Roth bot die Veranstaltung zahlreiche Gelegenheiten, sich zu informieren, Neues auszuprobieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Den Auftakt gestaltete die Streicherklasse der St. Ursula-Schulen mit einem musikalischen Beitrag. Anschließend begrüßte Oberbürgermeister Jürgen Roth die Gäste. Durch das Bühnenprogramm führten Henriette und Eberhard Matt.

Im weiteren Verlauf standen verschiedene Themen im Mittelpunkt, die für ältere Menschen und ihre Angehörigen von Bedeutung sind. Carolin Zimmermann, Leiterin der Fachstelle „Leben im Alter“ im Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport, stellte deren Arbeit vor. Beate Hoyer lud zum Gedächtnistraining ein. Der Experte Michael Minder informierte über Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Erbschaft.

Auch am Nachmittag bot das Programm vielfältige Einblicke. Sabine Springindschmitten zeigte beim Lachyoga, wie Bewegung und gemeinsames Lachen das Wohlbefinden fördern können. Polizeibeamter Stefan Marquardt informierte über aktuelle Methoden von Trickbetrügern und gab Hinweise, wie sich Menschen vor solchen Betrugsversuchen schützen können. Dr. Jürgen Guhl widmete sich dem Thema Diabetes. Barbara Hug stellte den Reha-Sport vor, während Sandra Hechinger von der Stadtverwaltung den interkulturellen Pflegekompass des Amts für Jugend, Bildung, Integration und Sport (JuBIS) erläuterte.

Für zusätzliche Unterhaltung sorgten die turnenden Kinder des Turnvereins Villingen sowie die Tanzschule Gramlich mit einem Angebot rund um Tanz und Bewegung. Auch die Mittagspause bot Gelegenheit zum Austausch. Für das leibliche Wohl wurde unter anderem Kartoffelsuppe mit Würstchen angeboten. Das Schlusswort sprach Karl Mühleisen vom Städtischen Seniorenrat.

Ergänzt wurde das Bühnenprogramm durch rund 30 Informationsstände im Foyer. Dort konnten sich die Besucherinnen und Besucher über Angebote, Beratungsstellen und Unterstützungsmöglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben im Alter informieren. Der Städtische Seniorenrat hielt außerdem die aktuelle Vorsorgemappe des Kreisseniorenrats und den neuesten Seniorenratgeber der Stadt bereit.

Der siebte Seniorentag zeigte einmal mehr, wie wichtig Information, Begegnung und gegenseitige Unterstützung sind, um ältere Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu stärken und ihnen Orientierung zu geben.

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