Vom Becken ins Beet

Drei Männer stehen neben einem orangen Tankanhänger, der an einen Traktor angehängt ist; zwei tragen orange Arbeitskleidung, einer Freizeitkleidung, ein Schlauch liegt auf dem Rasen vor einem Gebäude mit großen Glasfenstern.
Die ersten 12 Kubikmeter Wasser wurden heute Morgen aus dem Schwimmerbecken dem Villinger Hallenbades entnommen. Von links nach rechts: Christian Helbig (Leiter Verwaltung BVS), Stefan Nietz (TDVS), Albert Schmidt (stellvertretender Sachgebietsleiter Stadtgrün und Gewässer TDVS).

Pumpe rein und Wasser marsch. Angesichts der anhaltenden Trockenheit nutzen die Technischen Dienste Villingen-Schwenningen (TDVS) eine ungewöhnliche, aber nachhaltige Wasserquelle: Bis Ende August wird Wasser aus den Becken des Villinger Hallenbades für die Bewässerung städtischer Grünanlagen eingesetzt. Täglich transportieren Tankfahrzeuge rund 30 Kubikmeter Wasser zu Bäumen und Pflanzkübeln im Stadtgebiet.


Am heutigen Morgen wurde erstmals Wasser aus dem Schwimmerbecken abgepumpt und in Tankfahrzeuge gefüllt. Anschließend wurden die ersten Pflanzkübel und Bäume in der Niederen Straße in Villingen bewässert. „Gerade in diesem außergewöhnlich heißen und trockenen Sommer ist es eine hervorragende Lösung, das Wasser aus dem Hallenbad sinnvoll weiterzuverwenden und damit unsere schattenspendenden Bäume in den beiden Stadtbezirken zu versorgen“, sagt Gregor Gülpen, Geschäftsführer der Bäder Villingen-Schwenningen GmbH (BVS). „Unser besonderer Dank gilt dem Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, das die Umsetzung dieser Idee schnell und unbürokratisch ermöglicht hat.“ Bevor das Wasser für die Bewässerung freigegeben wurde, erfolgte eine Beprobung. Das ursprünglich im Wasser enthaltene Chlor hatte sich über die Sommermonate verflüchtigt. Nach erfolgreicher Prüfung stand dem Einsatz für die Bewässerung der städtischen Grünanlagen damit nichts mehr im Weg.


Mit der Maßnahme leisten die BVS und Stadt Villingen-Schwenningen zusammen mit der TDVS einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Bäume und Pflanzenbestände, die während der anhaltenden Trockenperiode besonders auf zusätzliche Wasserversorgung angewiesen sind.

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