Spatenstich für die neue Spiel- und Freizeitanlage im Ifängle im Stadtbezirk Villingen

Fünf lächelnde Personen mit Schaufeln vor einem Bagger, die symbolisch Erde aus einem Erdhaufen heben bei einem Spatenstich auf einer Baustelle.
Jörn Grimm, Technischer Leiter der Firma SVS-Bau, Till Kohler vom Grünflächen- und Tiefbauamt, Oberbürgermeister Jürgen Roth, Peter Hall, Grünflächen- und Tiefbauamt, sowie Silvie Lamla, Leiterin des Amtes des Grünflächen- und Tiefbauamtes (von links) greifen beherzt zum Spaten und läuten damit den Beginn der Arbeiten am Spielplatz Ifängle ein.

Ein lang gehegter Wunsch der Anwohnerinnen und Anwohner geht in Erfüllung: Im Wohngebiet Ifängle im Stadtbezirk Villingen entsteht eine neue Spiel- und Freizeitanlage. Mit dem Spatenstich durch Oberbürgermeister Jürgen Roth gibt die Stadt den Startschuss für das langersehnte Projekt.

Die neue Anlage wird in drei Bereiche gegliedert und bietet dabei eine Aufenthaltsqualität für Klein und Groß: Eine zentrale Platzfläche lädt künftig zum Aufenthalt, Picknick und Tischtennisspielen ein. Im südlichen Bereich entsteht ein attraktiver Kinderspielplatz mit Kletter-Rutsch-Kombination, Nestschaukel, Mini-Karussell und Vierer-Wippe. Der nördliche Teil wird als Fitnessbereich mit einer Calisthenics-Anlage gestaltet.

Als einziger Spielplatz im Baugebiet Ifängle hat die Anlage eine besondere Bedeutung. Durch den Generationenwechsel leben dort inzwischen zahlreiche Familien mit Kindern. Aufgrund dessen wurde das Projekt im Grünflächen- und Tiefbauamt bei der gesamtstädtischen Spielplatzentwicklungsplanung vorrangig angegangen.

Ursprünglich war vorgesehen, den Spielplatz im ersten Halbjahr 2026 zu realisieren. Die ursprünglich für das erste Halbjahr 2026 vorgesehene Umsetzung hat sich aufgrund der Haushaltsstrukturdiskussion und der Zeit bis zur Genehmigung des Haushaltsplanes durch das Regierungspräsidium leider verzögert. „Die Kinder und Familien können sich auf einen Spielplatz mit hoher Aufenthaltsqualität freuen. Das Projekt ist nicht gestrichen oder aufgrund der Haushaltskürzungen infrage gestellt – im Gegenteil: Wir bringen es jetzt auf den Weg“, so Oberbürgermeister Jürgen Roth.

Im Zuge der Vorbereitung des Projekts waren unter anderem Untersuchungen und Abstimmungen zur Beschaffenheit des Untergrunds erforderlich. Dabei hat das Gesundheitsamt erhöhte Werte geogener Stoffe im Boden festgestellt. Die daraus resultierenden Anforderungen an die Bodenbearbeitung und die Anpassung des Geländes mussten zunächst in die weitere Planung aufgenommen werden. Dies hat zusätzliche Vorbereitungszeit in Anspruch genommen. Mit dem inzwischen vorliegenden Projektbeschluss ist nun der Weg für die nächsten Umsetzungsschritte frei.

Um die weitere Umsetzung zu beschleunigen, wurden die Spiel- und Freizeitgeräte sowie das Mobiliar bereits Mitte August bestellt. Die Vergabe der Bauleistungen ist baldmöglichst im Herbst vorgesehen. Der Baubeginn erfolgt witterungsabhängig frühestmöglich, die Fertigstellung ist für die erste Jahreshälfte 2027 geplant.

Die Stadt investiert rund 235.000 Euro in die neue Anlage, die das Ifängle spürbar aufwerten wird und das öffentliche Spiel- und Freizeitangebot weiter verbessert.

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