Joseph-Haberer-Preis startet in eine neue Runde

Eine Frau in weißem Pullover lächelt und hält ein Plakat mit der Aufschrift „Joseph Haber Preis 2026“ in einem Aktenarchiv mit hohen Regalen voller Ordner.
Nina Schmidt, Mitarbeiterin des Stadtarchivs, freut sich auf viele Teilnehmer beim Joseph-Haberer-Preis 2026. Diese werden vom Stadtarchiv gerne bei Fragen, Themenwahl und Quellenrecherche unterstützt.

Pluralismus, Zivilcourage und Toleranz sind in unserer Gesellschaft zentral – doch wie ging man in Villingen-Schwenningen früher damit um? Der Joseph-Haberer-Preis, benannt nach Joseph Haberer, der als neunjähriger jüdischer Junge aus Villingen fliehen musste, lädt Schülerinnen und Schüler ein, sich mit vergangenen Themen des zivilgesellschaftlichen Zusammenlebens in Villingen-Schwenningen auseinanderzusetzen.

Teilnehmen können alle 14- bis 20-Jährigen, die eine Schule in Villingen-Schwenningen besuchen. Ob allein, im Team oder als ganze Klasse – alles ist möglich. Auch die Form der Beiträge ist frei: Seminararbeit, Theaterstück, Film, Kunstwerk, Plakat oder Podcast – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lehrkräfte oder andere Betreuende können unterstützen; ebenso hilft das Stadtarchiv gern bei Themenwahl und Quellenrecherche.

Wer mitmacht, hat die Chance, nicht nur spannende Erkenntnisse, sondern auch attraktive Preise zu gewinnen. Einsendeschluss ist der 21. September. Weitere Informationen finden sich auf der Website des Stadtarchivs unter „Archiv und Schule“.

Lehrerinnen, Lehrer und Interessierte sind herzlich eingeladen zum Informationsabend am 19. März um 17:30 Uhr im Stadtarchiv Villingen-Schwenningen. Nach einer kurzen Führung durch das Archiv werden Recherchemöglichkeiten, mögliche Themenfelder sowie die Unterstützungsangebote des Stadtarchiv-Teams für Preisteilnehmende vorgestellt. Das Team des Stadtarchivs freut sich über Anmeldungen unter 07721/82-1810 oder per E‑Mail an stadtarchiv@~@villingen-schwenningen.de.

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