Glanzvoller Auftakt mit Anna Vinnitskaya und Michael Francis

Eine Frau in Abendkleid sitzt am Konzertflügel und spielt leidenschaftlich, mit geschlossenen Augen und erhobenem Kopf, im Bühnenlicht betont ihre Gestik.

Ein hochkarätiges Meisterkonzert eröffnet die Spielzeit 2026/2027 an diesem Samstag, den 26. September 2026 im Franziskaner Konzerthaus. Das Konzert beginnt mit einer Begrüßung des Oberbürgermeisters bereits um 19 Uhr. Eine Einführung findet um 18:15 Uhr im Raum "Aktionen 1" statt.

Zu Gast ist die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung ihres Chefdirigenten Michael Francis. Als Solistin kommt die international renommierte Pianistin Anna Vinnitskaya nach Villingen-Schwenningen. Gemeinsam gestalten sie einen Konzertabend, der große Virtuosität und berauschende Orchesterklänge verspricht.

Zu Beginn des Konzertes erklingt Richard Strauss’ berühmtes Werk „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ (op. 28). Die Tondichtung zählt zu den beliebtesten und meistgespielten Orchesterwerken überhaupt. Mit Witz, Raffinesse und einer farbenreichen Orchestrierung erzählt der damals 30-jährige Strauss die Geschichte des schelmischen Titelhelden.

Am Pult steht Michael Francis, der die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz seit 2019 leitet. Seine musikalische Virtuosität und sein präzises und zugleich malerisches Dirigat prägen die künstlerische Entwicklung des Orchesters seit Jahren maßgeblich. 

Das zweite Werk an diesem Abend ist Béla Bartóks erstes Klavierkonzert, das der Komponist 1926, also vor genau 100 Jahren komponierte. Das derbe, scherzhafte Seitenthema im ersten Satz ist eine dramaturgisch wundervolle Fortführung im Auftaktkonzertes auf Eulenspiegels lustige Streiche.

Die in Hamburg lebende Pianistin Anna Vinnitskaya wird Bartóks Werk mit großer Ausdruckskraft, technischer Brillanz und einfühlsamer Sensibilität interpretieren. Seit ihrem Sieg beim renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerb hat sie eine beeindruckende internationale Karriere bestritten und musiziert mit bedeutenden Orchestern auf den größten Konzertbühnen der Welt. Sie zählt zu den herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten der neuen Generation. Vinnitskayas feinsinniges und zugleich imposantes Spiel verspricht die besondere Atmosphäre dieses Werkes eindrucksvoll zum Strahlen zu bringen.

Der diesjährige Saisonauftakt schließt nach einer zwanzigminütigen Pause mit Sergej Prokofjew mit „Romeo und Julia“ (op. 64). Die packende Ballettmusik verbindet tänzerische Leichtigkeit mit klangvoller Feierlichkeit und lässt die berühmte Liebesgeschichte in all ihren Facetten und Emotionen unvergesslich lebendig erklingen.

Das erste Konzert der neuen Saison steht ganz im Zeichen des Spielzeitthemas „Resonanz“. Einer der Aufträge des städtischen Kulturprogramms ist es hochkarätige Theater- und Konzerterlebnisse in Villingen-Schwenningen zu veranstalten. Mit Anna Vinnitskaya, Michael Francis und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz verspricht der erste Konzertabend des neuen Kulturjahres ein besonders hochkarätiges musikalisches Erlebnis. 

Nach dem zweistündigen Konzert lädt das Amt für Kultur zusammen mit dem Oberbürgermeister die Anwesenden zu einem kleinen Umtrunk ein. 

Eintrittskarten für das Konzert "Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz" gibt es im Vorverkauf für 49, 45 und 36 Euro (ermäßigt 50 %) zzgl. 1 € Systemgebühr u. a. beim Tourist-Info & Ticket-Service in Villingen (Franziskaner Kulturzentrum) und Schwenningen (Bahnhof), außerdem bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 07721 / 82-2525, per E-Mail an tickets@~@villingen-schwenningen.de sowie im Internet auf der Ticket-Seite.

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