Autonomer Kehrroboter ist ab Anfang Oktober im Praxistest auf dem Münsterplatz unterwegs

Sieben Personen – drei in orangefarbener Arbeitskleidung, andere in Alltags- und Geschäftskleidung – stehen auf Kopfsteinpflaster um eine Reinigungsmaschine; Szene einer städtischen Straßenreinigung oder Instandhaltung.
Der Kehrroboter geht für 14 Tage auf dem Münsterplatz in die Testphase. Mirko Djordjevic (TDVS), Stanislav Bondarev (TDVS), Stefan Vollbach, Geschäftsführer der Firma Robify, ein Techniker der Firma, Oberbürgermeister Jürgen Roth, Jürgen Epting, Leiter der TDVS, sowie Thomas Walter-Sennewald (TDVS) (von links) nehmen den Saugroboter unter die Lupe.

Wie gut kann ein autonom arbeitender Kehrroboter die Stadtreinigung im Alltag unterstützen? Dieser Frage gehen die Technischen Dienste VS ab dem 13. Oktober im Stadtbezirk Villingen nach. Über einen Zeitraum von rund zwei Wochen wird ein KI-gestützter Kehrroboter auf dem Münsterplatz einschließlich der dazugehörigen Zufahrten unter realen Bedingungen getestet.

Das Modell PUDU MT1 kommt zur Trockenreinigung auf großflächigen Bereichen im öffentlichen Raum zum Einsatz. Der Roboter ist mit moderner Multisensor-Technologie und einer visuell gestützten Navigation ausgestattet. Mithilfe von 3D-LiDAR-Umgebungserkennung, Kameras und weiterer Sensorik erfasst er seine Umgebung, erkennt unterschiedliche Abfallarten und passt sein Reinigungsverhalten situativ an. 

Auch auf wechselnde Bedingungen soll das Gerät selbstständig reagieren können. Es erkennt Hindernisse wie Fahrzeuge, Personen und Tiere, passt seine Fahrwege an und kann bei Bedarf anhalten. Der Betrieb erfolgt im Rahmen eines festgelegten Sicherheits- und Betriebskonzepts.

Im Mittelpunkt der Testphase steht die Frage, ob und in welchem Umfang der Kehrroboter die Stadtreinigung künftig unterstützen kann. Dabei werden unter anderem die Reinigungsleistung und -qualität, der Umgang mit unterschiedlichen Umgebungsbedingungen sowie die Einbindung in bestehende Arbeitsabläufe untersucht. Auch die Eignung für die örtlichen Gegebenheiten wird geprüft. Dazu gehört beispielsweise das Kopfsteinpflaster auf dem Münsterplatz, das eine besondere Anforderung an die Reinigungstechnik darstellt.

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