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Forstamt ist Spezialist für die Holzvermarktung

05.09.2018


Auch privates Holz wird vom städtischen Forstamt vermarktet. Dafür gilt es Rahmenbedingungen einzuhalten.

Das Forstamt der Stadt Villingen-Schwenningen vermarktet das Holz aus Privatbesitz sehr gerne. Das Forstamt verfügt über einen sehr guten Kundenstamm und pflegt langjährige  Kundenbeziehungen. Dazu gehören auch Absprachen und die Aushaltung des Holzes, welche unbedingt einzuhalten sind, damit ein reibungsloser Holzverkauf funktionieren kann.

Die Experten im Forstamt wollen für das private Rundholz den optimalen Abnehmer finden. Jedes Sägewerk hat seine spezifische Holzaushaltung und Ansprüche an Qualität. Sägewerke sind heute spezialisiert und produzieren Sortimente, für die sie auf das Produkt abgestimmtes Rundholz benötigen. Das Sägewerk, das  vom Schwachholz bis zum Starkholz, von hoher bis niedriger Qualität alles abnimmt, gibt es nicht mehr.

Damit das Forstamt ein optimales Verkaufsergebnis erzielen kann, bittet es folgende Hinweise zu beachten:

1. Jeder Hieb bzw. Holzbereitstellung sollte vorab und frühzeitig mit dem zuständigen Revierleiter abgestimmt werden. Damit ist gewährleistet, dass die richtige Holzaushaltung in Bezug auf Längen, Qualitäten und Zopfdurchmesser eingehalten wird, hierzu muss das Holz forstüblich vermessen sein (Längenzumaß und korrekte Durchmesserermittlung mit forstüblicher Abrundung).

2. Aus logistischen Gründen sind oftmals Mindestmengen (Langholz derzeit 10 Efm) pro Los notwendig, diese können sortimentsabhängig beim Revierleiter erfragt werden. Alternativen erfahren Interessenten bei ihrem Revierleiter.

3. Privatbesitzer sollten ihren Holzeinschlag möglichst im Spätherbst durchführen. Bei Sturmereignissen sollte das Wildwurfholz zeitnah nach der Sturmsaison aufgearbeitet und bereitgestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt gibt es erfahrungsgemäß noch kein Überangebot auf dem Markt und die  Lineatusproblematik (Nadelnutzholzbohrer) besteht auch nicht. Dieser Käfer bohrt sich im Frühjahr (ca. März) in die Stämme ein und entwertet das Holz. Gegebenenfalls wird sonst auf Käuferwunsch eine vorbeugende Behandlung mit Insektiziden notwendig. Diese erfolgt dann in Eigenverantwortung und auf Kosten des Waldbesitzers unter Einhaltung von allen gesetzlichen Vorschriften.

4. Holzverkäufer sollten die Vollmacht für Tätigkeiten der fallweisen Betreuung im Privatwald vollständig ausfüllen. Damit eine reibungslose Bearbeitung für alle Beteiligten gewährleistet werden. Das entsprechende Formular  erhalten Sie bei Ihrem Revierleiter oder im Forstamt der Stadt VS. Ohne Vollmacht ist ein Verkauf leider nicht möglich.

Durch die Beachtung der vorgenannten Punkte können Nachteile, wie Mindermengen- und Qualitätsabschläge bei dem privaten Holz vermieden werden. Bitte beachten: wenn das  angebotene Rundholz nicht den Anforderungen der Kunden entspricht, können diese das angebotene Holz ablehnen – dann werden im schlechtesten Fall aus Sägeholz Hackschnitzel!

Für Rückfragen stehen unsere Revierleiter oder auch das Forstamt unter 07721/82-1501 sehr gerne zur Verfügung.

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