Villingen-Schwenningen

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Denkmalstiftung fördert Fassadensanierung mit 40.000 Euro

17.10.2019


Große Freude bei der Stadt über den Zuschuss von 40.000 Euro.

»Es ist wichtig in diese Kulturdenkmäler zu investieren, damit diese der Stadt erhalten bleiben können«, so Dieter Kleinhans, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft und Hochbau. »Und obwohl eigentlich keine Denkmäler in Städten gefördert werden, macht die Denkmalstiftung bei der Stadt Villingen-Schwenningen eine Ausnahme«, berichtet Prof. Dr. Rainer Prewo, Vorstandsvorsitzender der Denkmalstiftung Baden-Württemberg. Denn Villingen-Schwenningen sei als historische Stadt für ihre vielen Denkmäler bekannt, deshalb sei hier auch die Unterstützung richtig, so Prewo abschließend.

Derzeit saniert die Stadt die Nordfassade des etwa 500 Jahre alten Gebäudes in der Oberen Straße in Villingen. »Wir spenden jeden Tag rund eine Million Euro an das Land Baden-Württemberg, um Werte wie diese im Land zu erhalten«, so Frank Eisele von der GlücksSpirale. Bei einem Vororttermin wurde der Zuwendungsvertrag über den Zuschuss an die Stadt Villingen-Schwenningen überreicht.  

An der Übergabe nahmen Prof. Dr. Rainer Prewo, Vorstandsvorsitzender der Denkmalstiftung Baden-Württemberg, Regionaldirektor Frank Eisele von der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, Judith Platte vom Landesamt für Denkmalpflege, Dieter Kleinhans, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft und Hochbau, sein Mitarbeiter Hans Lohrer und Dr. Christine Blessing, Untere Denkmalschutzbehörde, teil. Für die Sanierung ist Restaurator Eberhard Grether zuständig.

Im Gebäude in der Oberen Straße befinden sich Wohnungen sowie im Unter- und Erdgeschoss das Restaurant Ratskeller sowie die Turmstube, die vor allem bei den Villingern bekannt ist. Gebaut wurde das Gebäude um das 13. Jahrhundert, welches seither in die Stadtmauer integriert wurde. Bewohnt wurde dies in den ersten ca. 200 Jahren von den Dominikanerinnen. Im 19. Jahrhundert wurde der preußische Baustil verändert.  
Für die Restaurierung ist es notwendig, das Holz am Gebäude auszubessern. Auch müssen abbröckelnde Putzeinsätze am Fachwerk des Erkers abgenommen und erneuert werden. Damit das ehemalige Zeughaus wieder ein Schmuckstück darstellen kann, stehen ebenfalls Arbeiten an Fenstern, Fallrohren und Dachrinnen an.

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg ist eine eigenständige, freie Stiftung, die vor über 30 Jahren gegründet wurde. Sie engagiert sich für den Erhalt von Kulturdenkmalen im Land. In diesem Jahr hat die Stiftung bereits 51 Projekte unterstützt, um diese Baudenkmale vor dem Verfall zu retten.

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