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Kleine Forscher tauchen in die Welt der Firma Continental ein

10.07.18 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Viel erlebt haben die Kinder der Kindertagesstätte Johanna Schwer bei der Firma Continental.

Schon seit Januar wird in der Villinger Kindertagesstätte Johanna Schwer fleißig geforscht. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Heike Ketterer, Zülal Caliskan, Corina Hornberger sowie der Studentin Franziska Willmann beschäftigen sich die Kinder dort mittels spannender Experimente intensiv mit dem Thema Luft. Zu kleinen Experten mauserte sich insbesondere die Gruppe der Schulanfänger. Zum Abschluss des Projekts stand schließlich noch ein Besuch der Firma Continental an, um auch nochmal dort dem Thema auf den Grund zu gehen.

Eingefädelt hatte den Besuch die Pädagogin Heike Ketterer. Im Vorfeld wurde mit den Ausbildern der Firma Continental, Alexandra Stern und Rudolf Schleicher, genau abgestimmt, wie der Besuch im Unternehmen ablaufen soll. Beim Besuch selbst hat sich Clemens Boog, Leiter der Berufsausbildung bei der Firma Continental, persönlich um die jungen Forscher gekümmert.

Die Auszubildenden aus dem Bereich Mechatronik und Elektronik hatten ein hochspannendes, lehrreiches und begeisterndes Programm zusammengestellt. Den Einstieg machten Christian Senn und Tobias Steffen mit einem Vortrag zum Thema Luft. Auf die Frage »Was wisst ihr denn schon über die Luft?«, konnten die zukünftigen Schulanfänger mit ihren Antworten punkten. »Luft ist stark«, meinte Raja und auch Christoph ergänzte: »Mit ihr kann man fliegen!« Ein Windrad zeigte, dass Luft Strom erzeugen und eine Lampe aufleuchten lassen kann. Zuvor durften die Kinder an einer Maschine pneumatische Zylinder ausprobieren. Dort wurde spürbar, wie stark Luft sein kann.

In der Lehrlingswerkstatt zeigte jeweils ein Jugendlicher einem oder zwei Kindern, wie ein Stromkreis funktioniert. Allein die Werkstattatmosphäre war ein eindrückliches Erlebnis. Die Auszubildenden bewiesen im Umgang mit den kleinen Forschern ein echtes Händchen, fürsorglich und doch auf Augenhöhe wurde den Kindern verschiedenste Abläufe erklärt. Die Kinder verstanden schnell, was beispielsweise eine Parallel-oder eine Reihenschaltung ist. Unter Anleitung der Auszubildenden machten sich die Kinder daran, ein Auto mit batteriebetriebenem Propeller zusammenzubauen. Natürlich durften die Kinder hier selbst mit anpacken und haben so ein Großteil des Autos selbst zusammengebaut, lediglich der Lötkolben wurde von der Azubis der Firma gehalten. Darüber hinaus konnten die Kinder weitere technischen Geräten bestaunen, beispielsweiser eine Sortiermaschine, welche Klötze nach Farben sortiert. Ein Junge meinte: »So eine Maschine hätten wir gerne zum Lego sortieren!« An einer anderen Station konnten die Kinder verfolgen, wie an einem 3D-Drucker Kunststoffteile Schicht für Schicht entstehen.

Zum Schluss hatten die Auszubildenden noch eine kleine Sensation parat: die Kinder durften in einen LKW-Fahrsimulator einsteigen. Trotz präziser Anweisungen der Betreuer ging natürlich allerhand schief: Straßenlampen wurden abrasiert, Mauern umgefahren und Grünflächen umgepflügt. Ein Mädchen aber hat es geschafft, den Simulator ohne Unfall zu steuern.

Zum Abschluss haben die Kinder mit den Begleiterinnen noch in der Kantine zu Mittag gegessen. Die Kinder staunten nicht schlecht, wie viele Menschen dort gerade Pause machten. Ein Kind wollte wissen, wie viele Leute überhaupt bei Continental arbeiten. Rudolf Schleicher wusste natürlich Bescheid: »Hier im Werk arbeiten 1500 Menschen.«

Die Kindertagesstätte Johanna Schwer ist an einer dauerhaften Kooperation mit einem so bedeutenden Betrieb sehr interessiert, denn eine Zusammenarbeit mit einem Industriebetrieb ist ein Merkmal für die Zertifizierung zum 'Haus der kleinen Forscher'. Das Zertifikat hat die Kindertagesstätte bereits für die Förderung von Kindern im Bereich Forschung erhalten.

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