Villingen-Schwenningen

| Navigation | Inhalt


Entwicklung der Ortschaften steht im Fokus

15.03.17 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Die Ergebnisse der städtebaulichen Studie für die Ortschaft Marbach werden am kommenden Montag, 20. März, vorgestellt. (Foto: WTVS)

Wo kann auch künftig in unseren kleineren Stadtbezirken attraktiv gewohnt werden? Um dieser Frage nachzuspüren, hat die Stadt städtebauliche Studien in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse werden nun interessierten Bürgern vorgestellt.

Die Studien ermitteln für alle neun Ortschaften, in welchem Umfang Wohnbauflächen benötigt werden und welche Möglichkeiten zur Bereitstellung der Flächen bestehen. »Da diese Fragen nicht pauschal beantwortet werden können, werden derzeit alle Stadtbezirke einzeln unter die Lupe genommen. Diese individuelle Betrachtung stellt sicher, dass die lokalen Besonderheiten berücksichtigt und maßgeschneiderte Antworten gefunden werden«, erläutert Henning Keune, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung (STE). »Wie angekündigt, wollen wir mit den Bürgern in einen intensiven Dialog über die Entwicklung ihrer Ortschaften treten. Daher haben wir uns bewusst dafür entschieden, auch während der Untersuchungen über die Hintergründe, die Herangehensweise und die Zwischenergebnisse der Studien zu informieren.«

Nach Rietheim, Pfaffenweiler, Mühlhausen, Weigheim und Weilersbach liegen nun auch erste Resultate aus den durchgeführten Ortsbegehungen des beauftragten Stuttgarter Planungsbüros Baldauf für Marbach, Obereschach, Herzogenweiler und Tannheim vor. Diese werden:

in Marbach am Montag, 20. März, in der Grundschule (Forellenweg 6),
in Obereschach am Donnerstag, 30. März, im kleinen Festsaal der dortigen Grundschule (Schloßberg 1),
in Herzogenweiler am Dienstag, 4. April, im Rathaus (Glaserstraße 4) und
in Tannheim am Donnerstag, 4. Mai, im Rathaus (Tannheimer Ring 2)

in öffentlichen Informationsveranstaltungen, jeweils um 19 Uhr präsentiert. Alle Interessierten sind eingeladen, die bislang identifizierten Entwicklungsmöglichkeiten und Baulandreserven anhand von Plangrafiken in Augenschein zu nehmen und gemeinsam zu diskutieren.

Die Studien sind Teil eines Bündels von Stadtentwicklungsplanungen, die sich den besonderen Herausforderungen sich verändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, wie beispielsweise des mittel- bis langfristig prognostizierten Bevölkerungsrückganges, widmen. Das STE erwartet als Ergebnis der Analyse eine belastbare Datengrundlage, um im Sinne einer vorausschauenden Stadtplanung die Folgen erkennbarer Veränderungsprozesse in der Gesellschaft abzuschätzen. »Die große Herausforderung wird sein, in den kommenden Jahren verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Lebensqualität und Attraktivität in den Ortschaften zu erhalten«, erklärt Henning Keune.

Kontakt

Stadt Villingen-Schwenningen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hausanschrift
Münsterplatz 7/8
78050 Villingen-Schwenningen

Postanschrift
Postfach 1260
78002 Villingen-Schwenningen

Telefon 07721 / 82-2020
Telefax 07721 / 82-2007
E-Mail: pressestelle@villingen-schwenningen.de

Pressesprecherin:
Oxana Brunner

© 2017 Stadt Villingen-Schwenningen