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Am Hochwasserrückhaltebecken Krebsgraben werden Baumfällarbeiten durchgeführt

06.02.18 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Um den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen an den drei Hochwasserrückhaltebecken gerecht werden zu können, müssen im Februar im ersten Schritt Rodungsmaßnahmen im Bereich des mittleren und oberen Dammes durchgeführt und die Weiden im direkten Einlaufbereich des mittleren Beckens auf den Stock gesetzt werden.

Dies ist ein Ergebnis aus der vorgeschriebenen Sicherheitsprüfung, die von einem von der Stadt beauftragten externen Planungsbüro durchgeführt wurde. Bei stärkeren Regenereignissen verbunden mit einem Einstau der Becken kann es zu einer Durchfeuchtung des Erdreiches kommen. Aufgrund des aufgeweichten Bodens besteht die Gefahr, dass Bäume auf dem Dammbauwerk auch bei leichteren Winden mit dem gesamten Wurzelstock umkippen und dabei einen Krater reißen, welcher den Dammquerschnitt erheblich schwächt und zu einem Dammbruch führen kann. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass durch abgestorbene und ältere Wurzeln im Hochwasserfall sogenannte Sickerröhren entstehen. Diese werden durch eindringendes Wasser freigespült und können zu gefährlichen Dammerosionen führen.

Da es sich bei den Böschungen auf der östlichen Seite (im Bereich des Weges) um Einschnittsböschungen handelt kann der Bewuchs hier erhalten bleiben. 

Für Vögel und Fledermäuse werden an den verbleibenden Bäumen im Stauraum des mittleren Beckens entlang des Krebsgrabens Nistkästen als Ersatzlebensstätten angebracht.

Die Maßnahme ist mit dem Baurechts- und Naturschutzamt des Landratsamtes Schwarz-wald-Baar-Kreis abgestimmt und genehmigt.

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