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Verwaltungsspitze macht sich Bild von den Sturmschäden im Forst

14.02.20 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

OB Jürgen Roth und BM Detlev Bührer machen sich persönlich ein Bild vom Sturmschaden im Stadtwald.

Das Bild, welches sich Oberbürgermeister Jürgen Roth und Bürgermeister Detlev Bührer bei der gestrigen Begutachtung des städtischen Forstes zeigt, ist bedrückend. Sturmtief Sabine hinterlässt einen großen Schaden im Stadtwald, ganze Flächen, wie beispielsweise am Breitbrunnen oder größere Nestwürfe wie am Rande des Wohngebiets am Krebsgraben, machen das ganze Ausmaß sichtbar. Bis zu vier Meter hohe Wurzelteller erstrecken sich in die Lüfte und machen deutlich, mit welcher Kraft der Orkan im Stadtwald von VS gewütet hat. Forstamtsleiter Dr. Tobias Kühn und der stellvertretende Forstamtsleiter Roland Brauner sprechen von bis zu zehn Bäumen pro Hektar. Allein die Aufarbeitungskosten werden nach groben Schätzungen auf 1,6 Millionen Euro kalkuliert. Besondere Schadens-Schwerpunkte wurden im Langemoos, im Germanswald und im Vorderen Neuhäuslewald ausgemacht. "Der Stadtbezirk Schwenningen ist glimpflich davon gekommen", so Kühn.

»Ich sehe, der Schaden ist groß. Die Aufarbeitung stellt eine ordentliche Herausforderung für unser Forstamt dar. Dank des großen Engagements unserer eigenen Waldarbeiter und auch dank der guten Kontakte und der Weitsicht unseres Amtes durch die Beauftragung guter Firmen kann das Holz schnell bearbeitet werden, damit nun nicht noch der Borkenkäfer Probleme machen kann«, so Oberbürgermeister Jürgen Roth zur aktuellen Lage. Bürgermeister Bührer sieht in Sachen Instandsetzung der Waldwege ebenfalls Kosten auf die Stadt zukommen. »Da werden wir stellenweise nicht drum rum kommen«, so seine Einschätzung bei der Tour durch den Stadtwald.

Die aktuelle Wetterlage mit wenig Schnee begünstigt eine recht rasche Abarbeitung. Doch trotz des Einsatzes von weiteren Vollerntern, ist die motormanuelle Aufarbeitung von vielen Einzelwürfen erforderlich.

»Ein steigendes Risiko stellen auch die vielen Anrisse dar, die beim nächsten Sturm nicht mehr standhalten könnten«, so Brauner.

Selbst erfahrene Revierleiter, wie Jörg Hammes, der Revier Nummer 5 verantwortet und Hubert Fleig, Leiter des Reviers Nummer 4, lassen die entstandenen Schäden nicht kalt. »Es wird Monate dauern, bis alles abgearbeitet ist«, so die beiden Revierleiter. Die Wiederaufstockung der Flächen soll im Herbst dieses Jahres und Frühjahr nächsten Jahres angegangen werden.

Die Leitung des Forstamtes ist derweil in den Verhandlungen zur Vermarktung des Sturmholzes und möchte dabei möglichst gute Preise erzielen, um auf der Erlösseite den entstandenen Schaden maximal kompensieren zu können.

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