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Thorsten Frei besucht städtisches Forstamt

10.07.20 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Nach einem ausführlichen Austausch über den Wald ging es auch in den Wald: Der städtische Forstexperte Dr. Tobias Kühn (l.) zeigt Thorsten Frei eine Borkenkäfer-Falle.

Klima, Käfer und Corona machen den Wäldern in ganz Deutschland zu schaffen. In Villingen-Schwenningen spielt der Wald eine große Rolle: 48% der Gemarkung sind bewaldet, das entspricht einer Fläche von 8.000 Hektar. Knapp 6.000 Hektar sind in städtischem Eigentum. Villingen-Schwenningen gehört damit zu den größten kommunalen Waldbesitzern Deutschlands. Über die aktuellen Probleme im Forst und die geplanten Hilfsprogramme von Bund und Ländern hat in dieser Woche CDU-Bundestagsabgeordneter Thorsten Frei mit Forstamtsleiter Dr. Tobias Kühn und seinem Stellvertreter Roland Brauner gesprochen. »Das ist das erste Mal, dass ich den VS-Stadtwald besuche, der so außergewöhnlich ist, allein durch seine Größe«, freut sich Thorsten Frei über den Austausch.

Der Wald befindet sich im Stress: Die Trockenheit der letzten Jahre machen den Bäumen ebenso zu schaffen wie der Borkenkäfer. Durch die Stürme Anfang 2020 war das VS-Forstamt monatelang damit beschäftigt, das Sturmholz aufzuarbeiten und in mehreren Trocken- und Nasslagern einzulagern. Durch die Corona-Pandemie ist der Holzmarkt eingebrochen, was dem Forst zusätzlich zu schaffen macht. »Der Markt ist durch die Stürme und Corona 'verstopft'«, berichtet Kühn. »Viele wissen nicht, dass die Pandemie auch den Forst hart trifft, aber wir stehen auch in Abhängigkeit zu der wirtschaftlichen Entwicklung und den Fernmärkten«, ergänzt sein Stellvertreter Roland Brauner. Wie gerne der öffentliche Wald als Erholungsraum genutzt wird, zeigte sich insbesondere in den vergangenen Monaten, als schätzungsweise vier Mal so viele Menschen zum spazieren oder Sport machen in den Wald kamen.

Zudem nutzen Kühn und Brauner auch die Gelegenheit, übergeordnete Bundes- und Landesthemen mit dem Politiker anzusprechen. Dabei ging es unter anderem auch um Förderprogramme, komplizierte und schwerfällige Antragsverfahren oder die Novelle des Bundesjagdgesetzes. Die beiden Forstexperten konnten Thorsten Frei dabei ihre Anliegen aus der Praxis mitgeben, zum Beispiel, dass das Genehmigungsverfahren für Nasslager zu komplex seien.

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