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Städtischer Wald erhält Kalkdusche

24.09.12 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Wie bereits angekündigt, wird ein Helikopter über dem Stadtwald Villingen-Schwenningen kreisen und auf rund 400 Hektar Fläche gemahlenen Dolomitkalk verstreuen. Die Maßnahme hat sich um eine Woche verschoben und beginnt ab Montag, 24. September 2012.

Mit der Kalkung soll der Säureeintrag im Boden aus der Zeit seit der industriellen Revolution kompensiert werden, um langfristig die Trinkwasserqualität sicherzustellen und den Waldbäumen stabile Standortsbedingungen zu geben. Die Aktion dient nicht der Düngung des Bodens zur Ertragssteigerung, teilt das Forstamt mit.

Zwei bis drei Kalkungen sind nach Auskunft der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) erforderlich, um den Säureeintrag der zurückliegenden Jahrzehnte auszugleichen und die Basenaustauschkapazität der Waldböden wieder herzustellen. Derzeit wird der zweite Durchgang durchgeführt, in jedem Jahr nach chemischer Bodenanalyse auf aus-gewählten Flächen.

Der verwendete Kalk ist ungiftig, wer direkt unter den Abwurfraum des Helikopters gerät, muss allerdings damit rechnen, "dass die Frisur ruiniert ist", so das Forstamt.

In diesem Jahr wird auch der Bereich um die Hammerhalde gekalkt – sollte sich in der Einsatzwoche eine Ostwindlage abzeichnen, wird man den Bereich dafür reservieren, bleibt die überwiegende Westwindlage, werden die Bewohner gebeten, die Fenster geschlossen zu halten, um Staubeintrag zu vermeiden. "Da es sich um eine europaweite Ausschreibung handelt und Termine zentral zugeteilt werden, hat das Forstamt keine Möglichkeit, die Zeitplanung zu beeinflussen", erläutert Forstamtsleiter Dr. Tobias Kühn.

 

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