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Spatenstich läutet Baubeginn am Skatepark am Klosterhof ein

17.07.19 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Große Freude: Am Klosterhof haben die Bauarbeiten für die neue Skateanlage begonnen. OB Jürgen Roth (Mitte) setzt dazu zum Spatenstich an.

Schon bald rollen am Klosterhof direkt neben dem neuen Jugendkulturellen Zentrum nicht mehr die Bagger, sondern die Skateboards, BMX-Räder oder Scooter! Mit dem Spatenstich fiel auf dem Gelände der künftigen Skateanlage der Startschuss für den Bau der neuen Freizeitanlage. Oberbürgermeister Jürgen Roth freut sich darüber, dass bei diesem Projekt der Meilenstein erreicht ist und setzt dafür gerne die Schaufel gemeinsam mit Vertretern des Jugendgemeinderats und den zuständigen Fachämtern an.

380.000 Euro investiert die Stadt in den Skatepark, der von dem auf Skateparks spezialisierten Architekturbüro Skateshapes geplant wurde. In einem groß angelegten Jugendbeteiligungsprozess, welcher vom Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport sowie vom Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau initiiert und begleitet wurde, wurden die Bedarfe der Skater, BMX- und Scooter-Fahrer in Workshops abgefragt und diskutiert. Die betonierte Fläche mit den verschiedenen integrierten Elementen ('Obstacles') umfasst eine Gesamtfläche von ca. 868 m². Die geplante Skateranlage ist in drei Zonen unterteilt, die 'Street Basics', ein 'Street/Flow-Bereich' sowie eine von diesen Zonen getrennte 'Bowl'. Diese Zonierung trägt unter anderem auch dem Umstand Rechnung, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) beschlossen hat, dass ab den Olympischen Spielen 2020 in Tokio Skateboarding mit den Disziplinen 'Street' und 'Park' Teil der Spiele wird. Unter Kindern und Jugendlichen genießt Skateboarding auch in Deutschland eine wachsende Popularität. Aber auch für Scooter-und BMX-Fahrer ist die Anlage gleichermaßen nutzbar.

Während die beauftragte Firma Anker Rampen aus Kiel aktuell das Planum herstellt, wird im nächsten Schritt das Gelände mit Recyclingmaterial und Schotter so modelliert, dass die Rampen und Hindernisse schon grob erkennbar sind. Ab Anfang August werden dann Zug um Zug die einzelnen Elemente armiert, betoniert und in aufwändiger Handarbeit modelliert und geglättet. In ungefähr zwölf Wochen sollen die Arbeiten dann - je nach Witterungsverhältnissen - abgeschlossen sein.

Voraussichtlich Anfang Oktober sollen die jungen Sportler dann schon über die neue Anlage flitzen können. Der Bau des geplanten Skateparks wird einen erheblichen Mehrwert für das Oberzentrum Villingen-Schwenningen mit sich bringen und die Sportlandschaft ideal ergänzen und erweitern. Durch die geplante individuelle Bauweise in Ortbeton und auch durch die Größe wird die Skateranlage überregionale Aufmerksamkeit und dadurch eine noch höhere Auslastung erfahren.

 

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