Villingen-Schwenningen

Villingen-Schwenningen

| Navigation | Inhalt


OB Yuri Ivanovich Tskipuri zu Gast in Villingen-Schwenningen

07.08.19 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

OB Jürgen Roth (r.) überreichte seinem russischen Amtskollegen Tskipuri eine Skelett-Uhr aus dem Uhrenindustriemuseum, die künftig die vielen Stunden der Städtefreundschaft messen soll.

Oberbürgermeister Yuri Ivanovich Tskipuri aus Villingen-Schwenningens Partnerstadt Tula war drei Tage zu Besuch im Oberzentrum. Im Herbst 2014 wurde Tskipuri einstimmig zum Stadtoberhaupt der Stadtverwaltung Tula gewählt. Tula ist eine der ältesten Städte Russlands, in den Jahren 1993 und 1994 wurde die Partnerschaft offiziell besiegelt. Der Arbeitskreis Tula unterstützt maßgeblich sämtliche Aktivitäten der Städteverbindung. Zukünftig möchten Oberbürgermeister Jürgen Roth und Oberbürgermeister Yuri Ivanovich Tskipuri die Städtefreundschaft intensivieren, der Besuch des russischen Stadtoberhauptes wurde genutzt, um gemeinsam künftige Aktivitäten zu planen. »Wir haben jetzt die Chance, unsere Freundschaft wieder aufleben zu lassen. Mit Friedhelm Schulz und Christa Lörcher vom Freundeskreis Tula haben wir ausgezeichnete Mitstreiter«, so Roth.

Tskipuris Tour durch Villingen-Schwenningen begann nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Detlev Bührer und Renate Belz, verantwortlich für die VS-Städtepartnerschaften im Haupt- und Personalamt, mit einem Rundgang durch die historische Villinger Innenstadt. Besonders beeindruckt zeigte sich der russische Oberbürgermeister vom Franziskaner Konzertsaal, aber auch von den historischen Gebäuden und Stadttoren. »Das Geschichtsbewusstsein der Villingen-Schwenninger ist einmalig«, ist sich Yuri Ivanovich Tskipuri sicher. Von Stadtführerin und Dolmeterschin Natalie Leva erfuhr spannende Details zu Villingen-Schwenningens Geschichte. Auch der Münsterplatz mit den Rathäusern, dem Münster Unserer Lieben Frau und der Brunnen standen im Fokus der kleinen Tour. Im Münster hat Tskipuri seine Wünsche an die Stadt niedergeschrieben.

Beim Empfang im Rathaus Villingen durch Oberbürgermeister Jürgen Roth tauschten sich die Kollegen über die Besonderheiten der jeweiligen Stadt, aber auch über die Gemeinsamkeit der deutschen und russischen Kommunen und ihrer Verwaltungen aus. Auch wenn Tula mit seinen 550.000 Einwohnern 'in einer anderen Liga spielt', ist OB Tskipuri überzeugt: »Wichtiger als die Größe einer Stadt ist ihre Seele«. Er berichtete, dass Tula sich in den letzten Jahren sehr verändert habe, die Stadt viel schöner und sauberer geworden sei. Dies zeigte er der deutschen Gruppe um Oberbürgermeister Jürgen Roth, Bürgermeister Detlev Bührer sowie Friedhelm Schulz und Christa Lörcher eindrucksvoll anhand eines großen Fotoalbums, das er Jürgen Roth überreichte. Darin zu sehen, viele schöne Grünanlagen und Parks, beleuchtete Straßen, attraktive Plätze und Denkmäler. Im Gegenzug überreichte er ihm eine Skelett-Uhr – verbunden mit der Hoffnung, dass die Uhr viele Stunden der Freundschaft messen werde. Die beiden Stadtoberhäupter tauschten sich weiter über die Themenbereiche Gesundheit, Arbeitslosigkeit sowie Fachkräftemangel, Fahrradwege und Wirtschaft aus.

Bei einer Stadtrundfahrt am nächsten Morgen durch Villingen, Schwenningen und die Ortschaften konnte sich Tskipuri einen Eindruck über die Stadt verschaffen und viel Wissenswertes von Bürgermeister Bührer erfahren. Als Doktor der medizinischen Wissenschaften und langjähriger Krankenhausleiter stand auch ein Besuch in der Tannheimer Nachsorgeklinik an, wo er sich fachkundig mit anderen Ärzten über ihre Arbeit austauschen konnte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging die Tour durch die Region und den Schwarzwald weiter, insbesondere Triberg mit seinen Kuckucks- und Schwarzwalduhren hat den Stadtchef beeindruckt. Am Abend haben er, Vanessa Charlotte Heitland, stellvertretende Leiterin des Amtes für Kultur, und Friedhelm Schulz erste Ideen für deutsch-russische Austausche im Kulturbereich gesammelt. Von der Bildenden Kunst, über Konzerte mit Musikbands oder Schulprojekte – auf der kulturellen Ebene können sich die beiden Städte viele inspirierende Kooperationen vorstellen. Auch in kulinarischer Hinsicht konnte die schwäbische Küche Juri Tskipuri überzeugen: »Flädlesuppe war eine Gourmeterfahrung.«

Am darauffolgenden Tag beim Besuch der Firma Aptar, die Spender- und Verpackungslösungen für den kosmetischen Bereich, Arzneimittel und Lebensmittel herstellt und nach Russland liefert, hat sich OB Tskipuri mit Wirtschaftsförderin Beate Behrens über die Abläufe in dem Unternehmen erkundigt und die Produktion besichtigt. Am Nachmittag stand ein kleiner Rundgang und fachlicher Austausch im Schwarzwald-Baar Klinikum auf dem Programm. Dr. Orlowski zeigte ihm, Bürgermeister-Stellvertreter Siegfried Heinzmann und Christa Lörcher die OP-Etage des Krankenhauses, Dr. Jung führte ihn auch durch die Abteilung Kardiologie. Besonders die bei uns eingesetzte moderne Technik und die Organisation der Notaufnahme interessierte den OB.

Kontakt

Stadt Villingen-Schwenningen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hausanschrift
Münsterplatz 7/8
78050 Villingen-Schwenningen

Postanschrift
Postfach 1260
78002 Villingen-Schwenningen

Telefon 07721 / 82-2020
Telefax 07721 / 82-2007
E-Mail: pressestelle@villingen-schwenningen.de

Pressesprecherin:
Oxana Brunner

© 2019 Stadt Villingen-Schwenningen