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Landesförderung für Abwasserzweckverband

14.09.20 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Umweltminister Franz Untersteller (am Rednerpult) überreichte vergangene Woche persönlich den Förderbescheid an Vertreter des Abwasserzweckverbands Oberer Neckar. (Foto: Jonas Thomae)

Die Kläranlage des Abwasserzweckverbands Oberer Neckar in Deißlingen (Landkreis Rottweil), die auch Villingen-Schwenningen und Trossingen versorgt, erhält eine Förderung vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Mit 1,9 Millionen Euro wird die Modernisierung und der Ausbau der Anlage gefördert.

Umweltminister Franz Untersteller überreichte vergangene Woche persönlich den Förderbescheid an Vertreter des Abwasserzweckverbands Oberer Neckar, darunter aus dem Landkreis Rottweil Landrat Dr. Michel, die Landtagsabgeordneten Daniel Karrais und Karl Rombach, Bürgermeister Detlev Bührer sowie Bürgermeister Ralf Ulbrich aus Deißlingen und Dauchingens Bürgermeister Torben Dorn.

"Das Klärwerk ist für 85.000 Einwohnerrichtwerte ausgelegt und das Einzugsgebiet wird überwiegend im Mischsystem entwässert", erklärt Bürgermeister Bührer. Das geklärte Abwasser werde dann in den Neckar, ein besonders empfindliches Gewässer, eingeleitet. Das Land Baden-Württemberg verfolgt bereits seit 2012 das Ziel, Spurenstoffe aus dem geklärten Abwasser zu eliminieren. Damit sollen u. a. Arzneimittelrückstände aus dem Abwasser entnommen werden. Dem entsprechend fördert das Land Baden-Württemberg auch Machbarkeitsstudien zum Bau der 4. Reinigungsstufe, es geht dabei um die Verbesserung des Gewässerschutzes. "Sowohl der Abwasserzweckverband als auch die Stadt Villingen-Schwenningen haben für ihre Klärwerke vom Land geförderte Machbarkeitsstudien erstellen lassen", berichtet Detlev Bührer. Mit dem Landeszuschuss wird nun der Bau der 4. Reinigungsstufe über granulierte Aktivkohle in Deißlingen finanziert. Insgesamt investiert der Verband acht Millionen Euro. Die nächsten Schritte werden die Ausschreibung und Vergabe sowie der Bau in den beiden kommenden Jahren sein.

Für das Klärwerk im Stadtbezirk Villingen steht die diesbezügliche Entscheidung des Gemeinderates noch aus. "Wir werden die Machbarkeitsstudie demnächst in die Gremien einbringen", so Bührer.

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