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Kindertagesstätten: Anmeldung für reduzierte Regelbetreuung ab sofort möglich

19.05.20 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Wie bereits angekündigt, wird die Betreuung in den Kindertagesstätten und der Kindertagespflege schrittweise in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs ausgeweitet. Ab sofort können Eltern ihre Kinder für eine reduzierte Regelbetreuung in VS-Kitas und der

Kindertagespflege anmelden. Die Anmeldung läuft über die jeweilige Einrichtung bzw. über den Fachdienst Kindertagespflege im Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport (JuBIS). Eine Betreuung ist voraussichtlich ab Montag, 25. Mai, möglich.

Das Land Baden-Württemberg hat am vergangenen Samstagabend die aktualisierte Fassung der Corona-Verordnung veröffentlicht. Durch diese hat das Land den Kommunen einen engen Rahmen gesetzt. Die zuletzt durch Ankündigungen des Ministeriums geweckten Hoffnungen auf weitgehende Öffnungen in der Kindertagesbetreuung kann die neue Corona-Verordnung nicht erfüllen.
Das JuBIS hat nun auf Grundlage der neuen Verordnung in Abstimmung mit dem Gesamtelternbeiratsvorsitzenden Orientierungshinweise entwickelt. Grundsätzlich gilt:

- dass nur die Hälfte der Kita-Plätze belegt werden dürfen
- dass die Notgruppen-Betreuung vorrangig erfolgt
- dass in Kitas, die über die Notgruppen hinaus Plätze frei haben (bis max. 50 %) weitere Kinder aufgenommen werden können
- dass, wenn die eigene Kita bereits belegt sein sollte, keine Betreuung in einer anderen Einrichtung stattfinden kann

Notbetreuung

Die Betreuung in Notgruppen weiterhin Vorrang – auch hier ist die zulässige Höchstgruppengröße (50 %) unbedingt einzuhalten. Platzvergaben für Kinder in der erweiterten Notbetreuung werden vom JuBIS getroffen. 

zum Antrag

Familien, die die Notbetreuung bereits in Anspruch nehmen, müssen keinen neuen Antrag stellen.

Reduzierte Regelbetreuung

Platzzusagen für alle weiteren Kinder bis zur 50%-Marke (halbe Gruppengrößen) werden von den Leitungen der Kindertagesstätten möglichst unter aktiver Einbeziehung und in enger Abstimmung mit dem Elternbeirat und den Eltern der jeweiligen Kindertagesstätte getroffen. Grundsätzlich kann jedes Kind in der reduzierten Regelbetreuung aufgenommen werden, allerdings gibt es hierfür trägerübergreifend Priorisierungs-Kriterien. Nach den Notgruppen erhalten in zweiter Linie Kinder mit besonderem Förderbedarf, zum Beispiel mit einer Behinderung oder mit Unterstützungs- und Begleitungsbedarf im Zusammenhang mit ihrem Kindeswohl, vorrangig eine Betreuung.

Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, können weitere Kinder aufgenommen werden. Die Entscheidung über die Platzzusagen trifft die Leitung der Kindertagesstätte. Eltern können ihren Bedarf ab sofort in ihrer Kita bzw. über den Fachdienst Kindertagespflege im JuBIS anmelden.

Die Anmeldungen und Bedarfe der Familien sind sehr individuell. Jede Einrichtung hat hinsichtlich der weiteren Betreuungsplätze andere Rahmenbedingungen. Aus diesem Grund müssen ganz individuelle Lösungen in den einzelnen Einrichtungen gefunden werden. Dabei gilt der Grundsatz, über die bereits bestehende Auslastung durch die Notbetreuung hinaus, möglichst vielen Kindern – zumindest zeitweise – einen Platz zu ermöglichen. Dies kann durch die geltenden Rahmenbedingungen in den allermeisten Einrichtungen nur in einem rollierenden System funktionieren. Hierzu werden sich die jeweilige Kitaleitung mit den Eltern und Elternvertretern abstimmen und eigene Schichtmodelle entwickeln. Alle Spielräume die bleiben, werden im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zugunsten der Eltern und Kinder voll ausgeschöpft werden.

Eltern erhalten schnellstmöglich von ihrer Kindertagesstätte nach ihrer Anmeldung eine Antwort, ob und in welcher Form (in welchem Schichtmodell) eine Betreuung ihres Kindes möglich ist. Klar ist bereits, dass durch die reduzierte Gruppengröße und die Notbetreuung nur sehr begrenzt freie Plätze zur Verfügung stehen werden. Um möglichst vielen Kindern eine Betreuung anbieten zu können, bittet die Stadt alle Eltern kooperativ und solidarisch miteinander und untereinander zu sein.

Voraussichtlich (vorbehaltlich einer politischen Entscheidung) soll die Elterngebühr wöchentlich bzw. tageweise abgerechnet werden.

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