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Kinder haben im neuen Ganztagsbereich der Klosterringschule viele Möglichkeiten

25.09.19 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Sichtlich zufrieden mit dem neuen Ganztagsbereich an der Villinger Klosterringschule: Rüdiger Eichert, Martina Grimm, Rektorin Ursula Kühn, Cornelia Gärtner (2. Reihe v.l.), Andrea Breinlinger-Müller, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft und Hochbau Dieter Kleinhans, Stefan Assfalg, Amtsleiter im Amt Jugend, Bildung, Integration und Sport und Architekt Jens Ehrath (1. Reihe v.l.).

»Fantastisch! Besser geht es nicht«, zeigt sich Rektorin Ursula Kühn begeistert. Denn an der Klosterringschule konnte zum Schuljahresbeginn der neue Ganztagsbereich in Betrieb gehen. Nicht nur sie, auch 108 Schülerinnen und Schüler sowie die Betreuungskräfte freuen sich über die großzügigen, neu gestalteten Räumlichkeiten im zweiten Obergeschoss und im Dachgeschoss des Turnhallengebäudes an der Bärengasse. Auf mehr als 430 Quadratmetern können die Mädchen und Jungen nun verschiedene Bereiche wie Kreativ- und Spielzimmer, Forscherbereich, Bauen und Konstruieren, Tischkickerraum und Entspannungs- und Lesezimmer nutzen. »Es gab vor dem Umbau eine Vision, und die Architekten und Planer haben genau verstanden, was Ganztag bedeutet«, spricht die Schulleiterin ihr Lob aus. Auch die Turn- und die Gymnastikhalle kann durch die räumliche Nähe ideal in den Ganztagsbetrieb integriert werden. In Verbindung mit der neuen Mensa und Ausgabeküche, die schon im letzten Schuljahr in Betrieb genommen wurde, verfügt die Klosterringschule nach insgesamt zweijähriger Umbauzeit im laufenden Betrieb über einen modernen und bestens ausgestatteten Ganztagsbereich. Teamleitung Martina Grimm ist sehr froh, dass die Kinder die neuen Räume so gut annehmen und sich wohlfühlen: »Es gibt hier so viele Möglichkeiten und verschiedene Räume, in denen sich die Schüler entfalten können – und sie bleiben dabei ständig in Bewegung.« Das bestätigen auch die Grundschüler: manche Erstklässler fragen bereits vor Unterrichtsbeginn, ob sie nicht lieber im Ganztagsbereich bleiben dürfen, andere Kinder 'schimpfen' mit ihren Eltern, wenn diese sie schon ein paar Minuten vor Betreuungsende abholen kommen.

Zwei Förderprogramme des Bundes zur Energieeinsparung im Rahmen des Bauvorhabens umgesetzt

In diese Umbau- und Sanierungsmaßnahmen konnten zwei Förderprojekte zur Energieeinsparung integriert werden. Als viertes von insgesamt sechs Förderprojekten, welche die Stadt Villingen-Schwenningen im Rahmen des Kommunalen Investitionsgesetztes (KInvFG) vom Bund gefördert bekommt, wurde die energetische Sanierung der Klosterringschule beendet. Hierbei wurden die alten Fenster durch neue energiesparende Typen ersetzt. Dadurch spart die Schule bis zu 27 MWh Wärme ein. Das sind umgerechnet etwa 2.700 m³ Erdgas oder 2.700 Liter Heizöl. Durch diese Verbrauchsreduktion werden knapp 7.000 kg CO2 weniger emittiert – und das jedes Jahr! Und das Beste daran: der Bund bezuschusst diese Maßnahme zu 90 Prozent. So muss von der Energieeinspar-Investition in Höhe von 167.000 Euro durch den städtischen Haushalt nur ein Beitrag von 16.700 Euro geleistet werden. Bei einem Preis von knapp 70 Cent pro Liter Heizöl amortisiert sich diese Investition in knapp neun Jahren.

Aber auch die alte und energieintensive Beleuchtung wurde ausgetauscht. Hier ersetzte die Stadt die alten Leuchtstofflampen durch die neue LED-Technologie samt Regelung. Dies wird finanziell vom Bundesumweltministerium mit 40 Prozent der Investitionen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Die Maßnahme beinhaltet den Rückbau von insgesamt 320 alten und die Neuinstallation von 280 LED-Leuchtpunkten. Die Energieeinsparungen durch die neue LED-Technik betragen 75 Prozent. In Zahlen ausgedrückt sparen Stadt und Umwelt pro Jahr in Turnhalle und Schulgebäude zusammen 60.000 kWh Strom bzw. 35.150 kg CO2 ein und auch der Haushalt der Stadt Villingen-Schwenningen wird pro Jahr um circa 15.000 Euro entlastet. Für die neue Beleuchtung wurden insgesamt 143.000 Euro aufgewendet, dies bedeutet insgesamt Fördermittel in Höhe von 57.200 Euro. Die Energieeinsparinvestition LED-Beleuchtung rechnet sich somit in knapp sechs Jahren.

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