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'Hoffi' ist neuer Jugendhausleiter im K3

28.11.19 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Portrait Stefan Hoffmann

Seit dem Sommer war die Stelle des Jugendhausleiters im K3 nach dem Weggang von Heiko Wetzel frei. Nun konnte das Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport 'einen Wunschkandidaten aus den eigenen Reihen' für den Leitungsposten gewinnen, wie Sabine Braun, Leiterin der Abteilung Jugendarbeit, Sport und Integration, berichtet. Stefan Hoffmann, der bereits mehrjährige Erfahrung im Villinger Jugendhausbetrieb hat und zum 1. Dezember die Leitung übernimmt, kennt man im K3 nur als 'Hoffi'. Bereits seit 2016 ist er als Mitarbeiter – mit einer kurzen Unterbrechung von sechs Monaten als Betreuer für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – im Jugendhaus tätig.

Schon nach der Schule sammelte er 2010 als Zivildienstleistender Erfahrungen in der Sozialen Arbeit, beim Kinder- und Familienzentrum der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn (KiFaz). Sein Studium der Sozialen Arbeit in der Fachrichtung Jugend-, Familien- und Sozialhilfe schloss er mit dem Bachelor-Abschluss an der Dualen Hochschule BW in Villingen-Schwenningen 2014 ab.

Unter der Leitung von Daniel Leguy-Madžar kam Stefan Hoffmann 2016 als pädagogischer Mitarbeiter ins Villinger Jugendhaus, der dem Zentrum neuen Schwung gegeben und dieses neu aufgestellt hat. Diesen Rückenwind und den seines direkten Vorgängers Heiko Wetzel möchte der 32-Jährige weiter nutzen. »Schon als Mitarbeiter konnte ich meine Ideen miteinbringen und realisieren. Meine Arbeit hier hat mir schon immer viel Spaß gemacht und in den letzten drei Jahren konnte ich unglaublich viel mitgestalten«, erzählt Hoffmann. »Kein Tag ist hier wie der andere – und man erlebt den kompletten Querschnitt der Jugendarbeit.« Das mache die Arbeit für ihn so spannend und bereichernd. Diese Erfahrungen waren letztlich, nach einiger Bedenkzeit, entscheidend für seine Bewerbung als Jugendhausleiter. Denn bereits seit Monaten lief die Suche nach einem Nachfolger für Heiko Wetzel. »Ich hab's mir eine Weile überlegt, da haben auch private Dinge eine Rolle gespielt. Jetzt freue ich mich, den Jugendhausbetrieb in Zukunft selbst gestalten zu können. Ich bin bereit«, sagt Stefan Hoffmann voller Vorfreude. Den Schwerpunkt seiner Arbeit will der gebürtige VSler auf die Kinder- und Jugendarbeit setzen, aber auch die Planung von regelmäßigen und unregelmäßigen Veranstaltungen gehören zu seiner Arbeit.

Und da geht allein montags bis freitags einiges im K3: Mädchencafé, Musikunterricht, Tanzworkshops, Freizeitwerkstatt, Büffelclub (freie Lern- und Hausaufgabenbegleitung) oder Parkour-Workshops. Am Wochenende finden Konzerte und andere Events statt. »Wir sind ein offenes Haus – jeder kann an jedem Angebot teilnehmen«, erklärt der Pädagoge das Konzept des K3. In Kooperation mit Bora Outdoorsports und Falko Gronmaier von 'blocwald' hat sich der neue Jugendhaus-Chef bereits ein weiteres integratives Sportangebot für 10 bis 17-Jährige ausgedacht: Klettern im 'blocwald', dem Boulderzentrum, das Ende Dezember am Klosterhof neu eröffnet. Und das ganz niederschwellig, sehr kostengünstig und ohne eine Vereinsbindung – entsprechend dem Konzept 'offen für alle'.

Insgesamt arbeiten neben Stefan Hoffmann zwei weitere pädagogische Vollzeitkräfte im Jugendhaus K3, Unterstützung erhalten sie von Studenten und Bundesfreiwilligendienstlern oder FSJlern – zumindest normalerweise. Durch den internen Wechsel von Hoffmann und den Weggang einer Kollegin in Mutterschutz/Elternzeit ist die Stadtverwaltung derzeit auf der Suche nach zwei neuen Mitarbeitern. »Das K3 ist ein Ort mit vielfältigen und spannenden Themen und Aufgaben, vom Elterngespräch bis hin zum gemeinsamen Kickern, und man kann hier super eigene Ideen realisieren«, wirbt der neue K3-Leiter. Bis zur Neubesetzung der beiden freien Stellen werden Hoffmann Honorarkräfte unterstützen. »Mein Ziel ist ganz klar, den offenen Betrieb aufrechtzuerhalten und alle Angebote soweit möglich weiter anzubieten«, erläutert Stefan Hoffmann.

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