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Fördermöglichkeiten in den Ortschaften durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum 2020

06.06.19 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Projekt aus Sinsheim-Adersbach. Foto: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg hat für 2020 das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) neu ausgeschrieben. Anträge für geplante Wohnbauprojekte aus den Ortschaften können bis 31. August 2019 beim Amt für Stadtentwicklung (STE) eingereicht werden. Wer leerstehende Gebäude zu Wohnraum umnutzt oder Wohnungen umfassend modernisiert kann eine Förderung beantragen. Auch wer im gewerblichen Bereich investiert und insbesondere zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern, also zur Verlagerung von Gewerbebetrieben die das Wohnen beeinträchtigen, beiträgt, kann gefördert werden. »Hier kann es sich zum Beispiel um die Verlagerung eines emissionsstarken Betriebs in ein nahegelegenes Gewerbegebiet handeln«, erläutert Matthias Schöne von der Abteilung Planung im STE.

Die Schaffung von Wohnraum innerhalb des Ortskerns durch Umnutzung vorhandener, leerstehender Gebäude, die Schließung von Baulücken durch Neubau oder Modernisierungsmaßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse stehen im Mittelpunkt der Förderung. Projekte für die Eigennutzung können mit einem Fördersatz von 30 Prozent und maximal 20.000 Euro, Umnutzungen bis höchstens 50.000 Euro je Wohnung unterstützt werden. Die Schaffung von Wohnraum durch Umnutzung oder Modernisierung zur Vermietung wird mit 10 bis 15 Prozent und max. 200.000 Euro bezuschusst.  

Unterstützt werden kann auch die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Betrieben mit bis zu 100 Beschäftigten durch bauliche Investitionen, Erweiterungen und Neuansiedlungen, vorrangig jedoch Projekte, die zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen oder Brachen nutzen. Der Regelfördersatz beträgt 10 Prozent der Investitionskosten, max. 200.000 Euro. Strukturell besonders bedeutsame Vorhaben wie beispielsweise die Verlagerung aus Gemengelagen oder die Reaktivierung von Gewerbebrachen werden mit bis zu 15 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben unterstützt. 

»Gut vorbereitete Projekte, die zeitnah umgesetzt werden sollen, werden bevorzugt«, weist Schöne hin. Er empfiehlt deshalb, den Planungsstand mit geeigneten Unterlagen nachzuweisen. Wichtig sind vollständige Antragsunterlagen auf aktuellen Vordrucken und eine gute Projektqualität mit aussagekräftiger Projektbeschreibung, einer vollständigen Kostenschätzung nach DIN 276, Fotos und einem Finanzierungsplan. Bei allen Vorhaben ist zu belegen, dass dem Umwelt- und Klimaschutz durch den Einsatz geeigneter ökologischer Verfahren Rechnung getragen wird.

Anträge für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum sind bis 31.08.2019 in fünffacher Ausfertigung beim Amt für Stadtentwicklung einzureichen. Die Antragstellung koordiniert Matthias Schöne, Abteilung Planung. Er steht für Rückfragen gerne zur Verfügung (Tel.: 07720/82-2832 oder per E-Mail an matthias.schoene@villingen-schwenningen.de). Antragsformulare stehen auf der Seite der Regierungspräsidien Baden-Württembergs zum Download.

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