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Archivale des Monats: Lesen einst und jetzt

03.07.20 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Verschiedene Handschriften mussten Schüler im 19. Jahrhundert lesen lernen.

Heutzutage diskutieren wir über die digitalen Möglichkeiten des Lehrens und Lernens. Texte sind maschinenschriftlich erstellt. Mehr und mehr Unterrichtsmaterialien werden durch moderne Technik verfügbar. Im 19. Jahrhundert war dies jedoch noch ganz anders. Das meiste wurde noch mit der Hand geschrieben, was naturgemäß Probleme mit sich bringen konnte, vor allem für Leseanfänger. Das Stadtarchiv verfügt über ein sehr interessantes Dokument, das in dieser Hinsicht zum Einsatz kommen sollte.

Die Mitglieder der Zweiten Kammer des badischen Landtages von 1831 hatten die Verfassungsurkunde vom 22. August 1818 eigenhändig abschnittsweise abgeschrieben. Das Werk wurde gedruckt und sollte 'zur Leseübung verschiedener Handschriften für badische Schulen' dienen. Daher verwundert es auch nicht, dass die Publikation noch mehrfach vorhanden ist. Die Auflage dürfte entsprechend groß gewesen sein. Insgesamt umfasst das Heft 47 Seiten. Die einzelnen Schreiber sind jeweils mit ihren Familiennamen und bei Namensgleichheit mit Ortsangabe bezeichnet. Eingeleitet mit einem Porträt des Großherzogs Karl Ludwig Friedrich (1786-1818) endet der Text mit der Wiedergabe von dessen Unterschrift. Die Einbandrückseite zeigt darüber hinaus einen kurzen Text des Stenographen Winter – 'Schriftzeichen und deren Bedeutung'.

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