Villingen-Schwenningen

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15.02.2014 Neuaufstellung des Bebauungsplanes mit örtlichen Bauvorschriften 'Salzgrube-Teilbereich 1' im Zentralbereich

- Fortführung des Verfahrens und Offenlage –

Der Gemeinderat der Stadt Villingen-Schwenningen hat in seiner öffentlichen Sitzung am 22.01.2014  beschlossen, das Bebauungsplanverfahren 'Salzgrube – Teilbereich 1' fortzuführen, den Entwurf des Bebauungsplans gegenüber der Fassung der zweiten Offenlage zu ändern und den geänderten Entwurf des Bebauungsplanes 'Salzgrube – Teilbereich 1' in der Fassung vom 15.01.2014, bestehend aus Planbild, Textteil, örtlichen Bauvorschriften und Begründung nebst Umweltbericht, nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) in der Neufassung vom 23.09.2004 (BGBI. I S. 2414), zul. geä. durch Art. 1 G v. 11.06.2013 (BGBI. I Nr. 29 vom 20.06.2013 S. 1548)  erneut offenzulegen. Der Bebauungsplan führt unverändert die Bezeichnung 'Salzgrube – Teilbereich 1'.

Damit wird das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans 'Salzgrube- Teilbereich 1' fortgeführt (ergänzendes Verfahren). Mit dem Bebauungsplan 'Salzgrube – Teilbereich 1' werden Teile der rechtsverbindlichen Bebauungspläne 'Freizeitpark Klaremer Grund', 'Neuer Markt' sowie 'Mittlerer Steppach' überplant.

Es wird darauf hingewiesen, dass von der Durchführung der frühzeitigen Beteiligung gem. § 3 Abs. 1 BauGB sowie der Unterrichtung der Behörden und sonstigen Träger öffentlichen Belange gem. § 4 Abs. 1 BauGB abgesehen wird, da bereits im Rahmen des bisherigen Verfahrens zum Bebauungsplan 'Salzgrube – Teilbereich 1' umfassend informiert wurde. Somit wird das Bebauungsplanverfahren direkt mit der erneuten Offenlage fortgeführt. Gegenstand der Offenlage ist der gesamte Bebauungsplanentwurf in seiner geänderten Fassung.

Das Plangebiet liegt im Nördlichen Zentralbereich zwischen den beiden großen Stadtbezirken Villingen und Schwenningen und umfasst die Gewannbezeichnungen Salzgrube, Hagen, Utzenbühl und im Lämmlisgrund. Der vorgesehene Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist im nachfolgend abgedruckten Übersichtsplan dargestellt.

 


Mit diesem Bebauungsplan werden insbesondere die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines Gewerbe- und Industriegebietes geschaffen.

Zur gestalterischen Einbindung des Gebietes werden örtliche Bauvorschriften erlassen.

Für das Bebauungsplanverfahren ist nach § 2 Abs. 4 BauGB eine Umweltprüfung durchzuführen. Der Umweltbericht bildet einen gesonderten Teil der Begründung.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen liegen vor:

Mensch und Gesundheit

Auswirkung der Planung, Lärmemissionen (Verkehr, Betriebe), Verkehrsentwicklung

Flora, Fauna, Biotope

Auswirkung der Planung, Eingriffs-Ausgleichs-Bilanzierung, Bewertung des Eingriffs, Artenschutz, artenschutzrechtliche Prüfung, erforderliche CEF/ Ausgleichs-Maßnahmen, Biotope, FFH-Gebiet, wertvolle Baumbestände

Boden und Wasser

Auswirkung der Planung, Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung, Wasserschutzgebiet, schwieriger Baugrund, Verlust an landwirtschaftlicher Fläche, Bodenschutz, Regen- und Schmutzwasserableitung

Klima/Luft/Emissionen/Energie

Auswirkung der Planung, Reduktion CO² - Emissionen

Landschaftsbild und Erholung / Kultur und Sachgüter

Auswirkung der Planung

Gemäß § 3 Abs.2 liegen der Entwurf des Bebauungsplanes, bestehend aus Planbild, Textteil, örtlichen Bauvorschriften und Begründung nebst Umweltbericht, sowie die o. g. Gutachten und alle eingegangenen umweltrelevanten Stellungnahmen in der Zeit vom

25.02.2014 bis einschließlich 26.03.2014

im Amt für Stadtentwicklung, Abt. Planung, 
Stadtbezirk Schwenningen, Winkelstraße 9, 2. Obergeschoss, Flur

während der üblichen Dienststunden öffentlich aus.

Die ausgelegten Planunterlagen sind ebenfalls auf der Homepage der Stadt Villingen-Schwenningen unter www.villingen-schwenningen.de/bauen/stadtentwicklung/bebauungsplan/aktuelle-verfahren.html einzusehen.

Während dieser Auslegungsfrist können Stellungnahmen zum gesamten Bebauungsplanentwurf 'Salzgrube – Teilbereich 1' schriftlich oder mündlich zur Niederschrift im Amt für Stadtentwicklung vorgebracht werden. Bei schriftlich vorgebrachten Stellungnahmen ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

Gemäß § 3 Abs. 2 wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung unberücksichtigt bleiben können und das ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Villingen-Schwenningen, den 15. Februar 2014
Stadt Villingen-Schwenningen
Amt für Stadtentwicklung

 

Kontakt

Amt für Stadtentwicklung

Abteilung Planung
Winkelstraße 9
78056 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07720 / 82-2848
Fax: 07720 / 82-2837
E-Mail: sanija.erden@villingen-schwenningen.de


Ansprechpartnerin:
Sanija Erden

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