Villingen-Schwenningen

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01.02.2014 Änderung des Bebauungsplanes mit örtlichen Bauvorschriften 'Salzgrube-Teilbereich 1' im Zentralbereich

- Einleitung des Verfahrens und Offenlage –

Der Gemeinderat der Stadt Villingen-Schwenningen hat in seiner öffentlichen Sitzung am 22.01.2014  die Änderung des Bebauungsplanes beschlossen und dem Entwurf des Bebauungsplanes, bestehend aus Planbild, Textteil, örtlichen Bauvorschriften und Begründung nebst Umweltbericht, zugestimmt und die Offenlage nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) in der Neufassung vom 23.09.2004 (BGBI. I S. 2414), zul. geä. durch Art. 1 G v. 11.06.2013 (BGBI. INr. 29 vom 20.06.2013 S. 1548) beschlossen. Der Bebauungsplan führt die Bezeichnung 'Salzgrube – Teilbereich 1'.

Durch diese Bebauungsplanänderung wird der rechtsverbindliche Bebauungsplan 'Salzgrube- Teilbereich 1' überplant.

Es wird darauf hingewiesen, dass von der Durchführung der frühzeitigen Beteiligung gem. § 3 Abs. 1 BauGB sowie der Unterrichtung der Behörden und sonstigen Träger öffentlichen Belange gem. § 4 Abs. 1 BauGB abgesehen wird, da bereits im Rahmen des abgeschlossenen Verfahrens zum Bebauungsplan 'Salzgrube – Teilbereich 1' umfassend informiert wurde. Somit wird das Änderungsverfahren direkt mit der Offenlage begonnen. Da die Änderung des Bebauungsplanes unmittelbar nach seiner Rechtskraft erfolgt, wird von einer Namensänderung abgesehen, der Bebauungsplan behält seinen Namen 'Salzgrube – Teilbereich 1' bei.

Das Plangebiet liegt im Nördlichen Zentralbereich zwischen den beiden großen Stadtbezirken Villingen und Schwenningen und umfasst die Gewannbezeichnungen Salzgrube, Hagen, Utzenbühl und im Lämmlisgrund. Der vorgesehene Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist im nachfolgend abgedruckten Übersichtsplan dargestellt.

 


Die Änderung des Bebauungsplanes dient folgenden Zwecken:

  • Beschränkung der Verkaufsflächengröße im Industriegebiet (GI) für die Randsortimente, die im Zusammenhang mit Kfz-Handel zulässig sind,
  • Heraufsetzen der zulässigen Gebäudehöhe auf max. 20 m.

Zur gestalterischen Einbindung des Gebietes sind örtliche Bauvorschriften erlassen.

Für das Bebauungsplanverfahren ist nach § 2 Abs. 4 BauGB eine Umweltprüfung durchzuführen. Der Umweltbericht bildet einen gesonderten Teil der Begründung.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen liegen vor:

Mensch und Gesundheit

Auswirkung der Planung, Lärmemissionen (Verkehr, Betriebe), Verkehrsentwicklung

Flora, Fauna, Biotope

Auswirkung der Planung, Eingriffs-Ausgleichs-Bilanzierung, Bewertung des Eingriffs, Artenschutz, artenschutzrechtliche Prüfung, erforderliche CEF/ Ausgleichs-Maßnahmen, Biotope, FFH-Gebiet, wertvolle Baumbestände

Boden und Wasser

Auswirkung der Planung, Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung, Wasserschutzgebiet, schwieriger Baugrund, Verlust an landwirtschaftlicher Fläche, Bodenschutz, Regen- und Schmutzwasserableitung

Klima/Luft/Emissionen/Energie

Auswirkung der Planung, Reduktion CO² - Emissionen

Landschaftsbild und Erholung / Kultur und Sachgüter

Auswirkung der Planung

Gemäß § 3 Abs.2 liegen der Entwurf der Bebauungsplanänderung, bestehend aus Planbild, Textteil, örtlichen Bauvorschriften und Begründung nebst Umweltbericht, sowie die o. g. Gutachten und alle eingegangenen umweltrelevanten Stellungnahmen in der Zeit vom

11.02.2014 bis einschließlich 12.03.2014

im Amt für Stadtentwicklung, Abt. Planung, 
Stadtbezirk Schwenningen, Winkelstraße 9, 2. Obergeschoss, Flur

während der üblichen Dienststunden öffentlich aus.

Die ausgelegten Planunterlagen sind ebenfalls auf der Homepage der Stadt Villingen-Schwenningen unter www.villingen-schwenningen.de/bauen/stadtentwicklung/bebauungsplan/aktuelle-verfahren.html einzusehen.

Während dieser Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift im Amt für Stadtentwicklung vorgebracht werden. Schriftlich vorgebrachte Stellungnahmen sollen die volle Anschrift der Beteiligten enthalten.

Gemäß § 3 Abs. 2 wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung unberücksichtigt bleiben können und das ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Villingen-Schwenningen, den 01. Februar 2014
Stadt Villingen-Schwenningen
Amt für Stadtentwicklung

 

Kontakt

Amt für Stadtentwicklung

Abteilung Planung
Winkelstraße 9
78056 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07720 / 82-2848
Fax: 07720 / 82-2837
E-Mail: sanija.erden@villingen-schwenningen.de


Ansprechpartnerin:
Sanija Erden

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