Villingen-Schwenningen

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Erholungsfunktion

Wildschweingehege "Natzental"
Wildschweingehege "Natzental"

Erholung im Stadtwald Villingen-Schwenningen

Der Wald der Stadt lädt auf seinen ca. 6000 ha zum Verweilen und Ausruhen ein. Wer nach einem anstrengenden sommerlichen Arbeitstag einen Spaziergang durch den Wald unternimmt, wird sofort eingenommen von der angenehmen Kühle und Ruhe, er verweilt als Zuhörer eines munteren Vogelgezwitschers oder beobachtet das emsige Treiben der Waldameisen, er atmet klare saubere Luft und bestaunt bis zu 40m hohe Weißtannen und Fichten, die seit Jahrhunderten den Unbilden der Natur trotzen. Die junge Familie besucht am Wochenende eines der drei Wildtiergehege im Wald und freut sich am putzigen Spielen der Wildschweinfrischlinge. Grill-, Rast- und Spielplätze laden zum Verweilen und Genießen im Wald ein.  Ein ausgedehntes Wanderwegenetz steht für den Spaziergänger sowie für den aktiven Wanderer bereit. Für den sportbegeisterten Bürger stehen im Sommer zwei Trimm-Dich-Pfade und im Winter ca 50 km Langlaufloipen zur Verfügung. Wer etwas mehr über den Wald erfahren möchte meldet sich am Forstamt und begleitet den Förster bei einer Waldführung.

Das Forstamt der Stadt Villingen-Schwenningen misst der Bereitstellung intensiver Erholungsmöglichkeiten für die Bürger einen hohen Stellenwert bei. So gibt  es jährlich große Summen für die Unterhaltung und Neubau von Erholungseinrichtungen jeglicher Art sowie  für Mehraufwendungen bei Bewirtschaftungsmaßnahmen zur Sicherstellung der Erholungsmöglichkeiten aus.

Schon Ende des 19. Jahrhunderts erkannte der bekannte Oberförster Hubert Ganter, Forstamtsleiter des städtischen Forstamts von 1875 – 1895, dass die Bevölkerung Villingens den Wald nicht mehr nur als wichtigen Rohstofflieferanten, sondern in zunehmendem Maße auch nach Feierabend und am Wochenende zum Ausruhen und Erholen nutzen wollte. Er begann, ein sternförmiges Wegenetz ausgehend von Villingen in den angrenzenden Stadtwald zu legen. Erstmals dienten diese Wege nicht der Bewirtschaftung sondern als Spazier- und Wanderwege. Oberförster Ganter gründete einen Verschönerungsverein, dem wir unter anderem den Aussichtsturm oberhalb Villingens verdanken.
Unterhalb des Aussichtsturmes befindet sich eine Rundhütte mit Toilette, welche von Bürgern und Vereinen als Ausschankmöglichkeit für Festaktivitäten gegen ein Nutzungsentgelt gebucht werden kann.
Zwei weitere Erholungsschwerpunkte sind noch zu erwähnen.
Die Romäusquelle verdankt ihren Namen dem Villinger Lokalhelden Romäus. Dahinter befindet sich ein ausgedehnter, rege angenommener Grillplatz. Leider werfen manche Nutzer nach Gebrauch ihren verursachten Müll achtlos auf die Seite und hinterlassen  so den Folgenutzern einen vermüllten Grillplatz. Nachdem das Forstamt jahrelang für einen 5-stelligen Eurobetrag die kontinuierliche Reinigung gewährleistete mit der Folge des Gewöhnungseffektes, klären nun Hinweisschilder an Romäusquelle und Groppertalgrillstelle  auf, dass jeder seinen Müll wieder mit nach Hause zu nehmen hat.
Die eingesparten Gelder setzt das Forstamt gerne an anderer Stelle zugunsten der Erholung ein.
Kommen Sie und nutzen Sie die vielfältigen Wohlfahrtswirkungen und Erholungsangebote im Wald.

Kontakt

Forstamt der Stadt Villingen-Schwenningen

Amtsanschrift:
Waldstraße 10
78048 Villingen-Schwenningen

Postanschrift:
Postfach 1260
78002 Villingen-Schwenningen

Telefon 07721 82-1501
Telefax 07721 82-1507
E-Mail: forstamt@villingen-schwenningen.de

Amtsleiter: Dr. Tobias Kühn

Öffnungszeiten:

Mo - Do: 08:30 - 11:30 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr

Fr: 08:30 - 11:30 Uhr

oder nach Vereinbarung

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