Villingen-Schwenningen

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Wie wurde bei der Einführung der getrennten Abwassergebühr vorgegangen?

Die Stadt Villingen-Schwenningen hat aus Luftbildern die Dachflächen und versiegelten Flächen für jedes Grundstück (auch öffentliche Flächen) sowie deren Versiegelungs- bzw. Befestigungsart erfassen lassen. Nach Abgleich mit amtlichen Katasterdaten wurden diese Flächen in einen grundstücksbezogenen Flächenerfassungsbogen übernommen, den die Eigentümer bzw. Kunden der Stadtwerke zur Prüfung zugeschickt bekamen. In diesem Bogen musste angegeben werden, welche dieser Flächen tatsächlich in die öffentliche Abwasserbeseitigungseinrichtung (z. B. Niederschlagswasserkanalisation) entwässern. Wer auf seinem Grundstück nur wenige einleitende Flächen hat oder mit entsprechenden Materialien wie "Ökopflaster"- und Gründachflächen sowie Speicher- und Versickerungsanlagen dazu beiträgt, die öffentliche Abwasserbeseitigungseinrichtung nur gering zu belasten, wird mit der gesplitteten Abwassergebühr entsprechend begünstigt. Die ausgefüllten Flächenerfassungsbögen waren ausgefüllt zurückzusenden. Nach Ermittlung der öffentlichen und privaten befestigten Flächen wurden die Abwassergebühren, getrennt nach Schmutz- und Niederschlagswasserbeseitigung, neu kalkuliert. Die Gebührenbescheide werden im gewohnten Turnus durch die Stadtwerke Villingen-Schwenningen erstellt und verschickt.

Nr. 14/2018 vom 07.08.2018

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