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Was kann der Bürger tun, um Geld zu sparen?

Die Niederschlagswassergebühr ist für alle Flächen zu entrichten, die in eine öffentliche Abwasserbeseitigungseinrichtung (z. B. Kanalisation) einleiten. Das trifft auch zu, wenn das Grundstück auf eine Straße entwässert und das Niederschlagswasser erst dann in die öffentliche Kanalisation gelangt! Wenn die Möglichkeit der Versickerung auf dem Grundstück besteht, sollte diese also genutzt werden. Darüber hinaus wird für Gründächer und versiegelte Flächen aus versickerungsfähigen Materialien auf der Grundlage von Abflussbeiwerten nur ein bestimmter Teil der Fläche berechnet. Das sind Pflasterflächen, mit Platten oder Verbundsteinen belegte Flächen, wassergebundene Flächen (z. B. Kies oder Schotter) sowie Rasengittersteine oder Ökopflastersysteme. Ebenso sind die an Anlagen zur Regenwasserrückhaltung angeschlossenen Flächen bevorteilt. Werden auf dem Grundstück Versickerungsanlagen oder Zisternen ohne einen Anschluss an die öffentliche Kanalisation genutzt, ist für die daran angeschlossenen Flächen keine Gebühr zu zahlen. Wenn eine Versickerungsanlage oder Zisterne mit Verbindung zur Kanalisation betrieben wird, hängt deren Entlastung von dem Verhältnis des Rückhaltevolumens zu der Größe der angeschlossenen befestigten Flächen ab. Gemäß der am 22.6.2005 im Gemeinderat beschlossenen Änderung der Satzung über die öffentliche Abwasserbeseitigung werden für eine Versickerungsanlage ab 2,5 m³ Stauraumvermögen je 100 m² angeschlossener Fläche nur noch 50 % als einleitend berechnet. Bei einer Zisterne werden ab 2,5 m³ Fassungsvermögen je 100 m² angeschlossener Fläche nur 90 % als einleitend berechnet. Ab 5 m³ Fassungsvermögen je 100 m² angeschlossener Fläche und regelmäßiger Wasserentnahme (z.B. bei Nutzung für die Toilette im Haus) bleiben die Flächen gänzlich unberücksichtigt.

Nr. 14/2018 vom 07.08.2018

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