Villingen-Schwenningen

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Verkehrsplanung der Stadt Villingen-Schwenningen

Verkehrsentwicklungsplanung

Vor 20 Jahren wurden im Zuge der Erstellung eines Verkehrsentwicklungsplans für die Stadt Villingen-Schwenningen die letzten größeren Verkehrserhebungen durchgeführt und der Modal Split (Verkehrsmittelwahl) ermittelt. In den Jahren 2007-2009 wurde der Verkehrsentwicklungsplan fortgeschrieben und eine Prognose für die Verkehrsentwicklung bis in das Jahr 2025 vorgenommen. Im Zusammenhang mit diversen städtebaulichen und verkehrlichen Vorhaben und Planungen möchte die Stadt Villingen-Schwenningen den Verkehrsentwicklungsplan nun aktuell grundlegend fortschreiben.

Bei den bisherigen Verkehrsentwicklungsplänen lag der Fokus beim motorisierten Individualverkehr. Als Ergänzung hierzu wurden in den letzten Jahren Radverkehrskonzepte (Radverkehrsnetz, Radschulwegepläne) erarbeitet. Darüber hinaus wurde im Jahr 2009 ein Umweltentwicklungsplan und 2016 der erste Lärmaktionsplan verabschiedet. Aktuell wird der bisherige Nahverkehrsplan Schwarzwald-Baar-Kreis in einem ÖPNV-Konzept fortgeschrieben und ein integriertes Stadtentwicklungskonzept mit Bürgerbeteiligung erarbeitet.

Mit der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans soll ein integriertes Konzept erarbeitet werden, welches die verschiedenen Verkehrsmodi berücksichtigt. Dabei werden die verschiedenen Verkehrsarten gleichwertig behandelt und insbesondere die Stadtentwicklung bzw. Stadtplanung, sowie die Umweltbelange (Lärm, Klima, Energieeffizienz) in das Konzept zu integrieren.

Mit dem neuen Verkehrsentwicklungsplan können z.B. folgende Ziele verfolgt werden:

  • Überprüfung der Wirkung der durchgeführten Maßnahmen im MIV,
  • Überprüfung und Verbesserung der aktuellen Parkraumregelung,
  • Kenntnis des aktuellen Modal Split, bspw. um die Definition politischer Ziele in Bezug auf die Steigerung bestimmter Verkehrsmodi zu ermöglichen,
  • Attraktivitätssteigerung des ÖPNV,
  • Erstellung eines Radverkehrskonzepts als Nachweis für Förderanträge und als Grundlage für den Nachweis der Radverkehrsförderung im Rahmen der Mitgliedschaft der AGFK,
  • Schaffung einer „Stadt der kurzen Wege" einerseits mit attraktiven Wegen in die Innenstädte für den Fußverkehr, anderseits mit kurzen und sicheren Verbindungen zwischen den Stadtteilen für den Radverkehr,
  • Attraktivitätssteigerung der Innenstädte zwecks Verbesserung der Aufenthaltsqualität für den Fußverkehr,
  • Förderung des Mobilitätsverbundes,
  • Bereitstellung alternativer Mobilitätsangebote,
  • Reduktion des Quell-, Ziel- und Binnenverkehrs im MIV, insbesondere im Zusammenhang mit dem Ausbildungsverkehr (Studierende).

Dementsprechend könnten folgende Handlungsfelder einer integralen Verkehrsentwicklungsplanung für die Stadt Villingen-Schwenningen im Vordergrund stehen:

  • Umgestaltung von Straßenräumen (Rückbau, Einrichtung „oulevard" etc.),
  • Anpassung der Verkehrsführung in den Innenstädten,
  • Überarbeitung der heutigen Parkraumregelung,
  • Verbesserung des ÖPNV (Angebotserweiterung, Beschleunigung, höhere Taktdichte etc.),
  • Schaffung eines lückenlosen, sicheren und komfortablen Wegenetzes für den Fuß- und Radverkehr,
  • Bereitstellung von alternativen Mobilitätsangeboten

Aktuell wurde der erste Schritt im Verkehrsentwicklungsplan, die Mobilitätsbefragung, umgesetzt, siehe Rubrik Mobilitätsbefragung.

Der erste Bericht kann hier heruntergeladen werden: Verkehrsentwicklungsplan Bericht 1.1 vom 24.10.2017

Über das weitere Vorgehen wird auf dieser Seite und ergänzend in Pressemeldungen zum gegebenen Zeitpunkt informiert.

 

Kontakt

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Marktplatz 1
78054 Villingen-Schwenningen

Telefon 07720 / 82-2660
Telefax 07720 / 82-2647
E-Mail: wb@villingen-schwenningen.de

Amtsleiter:
Dr. Franz-Josef Holzmüller

Amt für Straßenbau, Stadtgrün und Altlasten

Marktplatz 1
78054 Villingen-Schwenningen

Telefon 07720 / 82-2671
Telefax 07720 / 82-2669
E-Mail: sga@villingen-schwenningen.de

Abteilung Straßenbau:
Erich Hargina

 

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