Villingen-Schwenningen

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Die Fasnet

Wer an Villingen-Schwenningen denkt, der denkt auch an die Fasnacht, die in dieser Stadt seit vielen Jahrhunderten gefeiert wird. Pest und Fehdezeiten, Kriege und Hungersnöte hat dieses Brauchtum genau so überdauert wie viele Verbote, die ihm von der Obrigkeit verordnet wurden; es ist echtes Volksgut!
Die Fasnacht (auch Fasnet) in Villingen und Schwenningen ist ein wichtiger Bestandteil der politischen und kulturellen Stadtgeschichte. Am 16. Juni 1326 hielt Herzog Albrecht von Österreich seinen Einzug in Villingen und nahm die Huldigung der Bürger entgegen. Bei dieser Gelegenheit erhielt die Stadt auch von ihrem neuen Herrn den Bestätigungsbrief ihrer althergebrachten Rechte und Freiheiten, somit auch das Recht, ihre Fasnet so zu feiern, wie es seit dem Ende des zehnten Jahrhunderts üblich war. Im Stadtbezirk Schwenningen wurde im Jahre 1535 dem Herzog Ulrich von Württemberg von einem Reformator der Baar, Ambrosius Blarer, berichtet, dass in seinem Bezirk, dem auch Schwenningen zugehörig war, das Maskeradenlaufen, heidnische Liedgesänge und das Laufen in Weibskleidern zur Fasnacht präsent seien. Damit findet die Erwähnung der Schwenninger Fasnet ebenfalls eine frühe Erwähnung in der Geschichte der Stadt.

Mehr zur Geschichte und vor allem viele Bilder zu den heimischen Fasnet-Figuren sind hier nachzulesen.

Literatur-Tipp zur Villinger Fasnacht

Cover das Buches 'Masquera. Die historische Villinger Fasnet'

Masquera. Die historische Villinger Fasnet, herausgegeben von der Historischen Narrozunft Villingen e. V. aus Anlass des 125. Gründungsjubiläums, Villingen-Schwenningen 2007, 224 Seiten mit zahlreichen Fotos von Thomas Herzog-Singer,
ISBN 3-00-020209-9

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