Städtisches Jugendamt geht an den Landkreis

In der Neuen Tonhalle sitzen die 40 Städträte an großen Tischen.

Die Situation im städtischen Jugendamt hat sich trotz des vollen Einsatzes der Angestellten mehr und mehr zugespitzt, da es unter anderem durch einen immensen Zuwachs der Aufgaben und nicht besetzten Stellen zu Überlastungen der Mitarbeiter kam. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist künftig außerdem mit noch mehr Arbeit zu rechnen, die mit der bestehenden Struktur nicht bewältigt werden kann. "Der Arbeitsmarkt gibt die dafür benötigten Stellen nicht her", weiß Jürgen Roth - OB von Villingen-Schwenningen und hat deshalb mit dem Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport die Empfehlung zur Abgabe im Gemeinderat ausgesprochen.

Die Entscheidung dafür fiel den Stadträten nicht leicht, denn ist das Jugendamt einmal an den Landkreis abgegeben, gibt es kein zurück mehr. Die Angestellten müssen sich keine Zukunftssorgen machen! Die Arbeitsverträge gehen an den Kreis über. Dort wird das qualifizierte Personal auch dringend benötigt.

Trotz der Abgabe macht der Rat aber deutlich, dass die Belange von Kindern, Jugend und Familie auch künftig im Fokus stehen. Deshalb soll die Verwaltung einen Vorschlag erarbeiten, in welchem beschlussfähigen Gremium diese Anliegen diskutiert und entschieden werden!

Zu den ausführlichen Gemeinderatsunterlagen

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