Regierungspräsidium informiert über den Lückenschluss B523

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Ausbauende der B 523 in Villingen-Schwenningen.

Die Planungen zum zweiten Bauabschnitt der Ortsumfahrung Villingen-Schwenningen (B 523-Lückenschluss) gehen voran. Über den aktuellen Stand informiert das Planungsteam des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) in einer öffentlichen Dialogveranstaltung am Donnerstag, 15. Dezember, ab 18.30 Uhr in der Neuen Tonhalle in Villingen-Schwenningen.


Wie das RP mitteilt, ist die Veranstaltung in zwei Teile gegliedert: Im ersten Teil informieren die Planerinnen und Planer ab 18.30 Uhr über den Planungsstand, die Verkehrszahlen, die in Prüfung befindlichen Anschlüsse an die Bundesstraße sowie die umwelt- und naturschutzfachlichen Themen. Zudem werden die nächsten Schritte der Planung aufgezeigt. Anschließend gibt es bis 21 Uhr die Möglichkeit zum Dialog: Fragen und Anliegen können an großen Trassenlandkarten direkt an die Planerinnen und Planer gerichtet werden. Zusätzlich wird es verschiedene Austausch- und Informationsstände geben. Durch dieses Format möchte das RP gewährleisten, dass möglichst viele Fragen aus der Bürgerschaft beantwortet werden können. Neben dem Planungsteam des RP werden auch die eingebundenen Fachbüros am Dialog teilnehmen.

Zur Ortsumfahrung Villingen-Schwenningen (B 523)
Die B 523 wurde erstmals in den 1960er Jahren geplant und dabei in zwei Bauabschnitte eingeteilt. Der östliche, erste Bauabschnitt nördlich von Schwenningen wurde im Jahr 1987 fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Die volle verkehrliche Leistungsfähigkeit der Bundesstraße wird jedoch erst mit Inbetriebnahme des zweiten Abschnittes, dem Lückenschluss bis zur B 33 nördlich von Villingen, erreicht. Dessen Verwirklichung wurde damals zurückgestellt.


Mit dem Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 wurde die Maßnahmen im vordringlichen Bedarf eingestuft, sodass der zweite Bauabschnitt einer Umfahrung von Villingen-Schwenningen nun planerisch verfolgt werden kann. Das RP hat daraufhin Anfang 2020 die Planung des Projekts aufgenommen. Weitere Informationen – auch zu den in Prüfung befindlichen Anschlüssen an das nachgeordnete Straßennetz und die B 33 – finden sich auf der Internetseite des RP.

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