Hilfe für versauerte Waldböden: Bodenschutzkalkung im Stadtwald

Blauer Himmel mit Wolken über einer grünen Wiese. Auf dem Boden ist eine große Menge Kalk, mit dem ein Behälter des HUbschraubers bealden wird.
Ab Montag, 6. September, wird eine Bodenschutzkalkung im Stadtwald durchgeführt.

Die bundesweite Bodenzustandserhebung II hat gezeigt, dass eine gezielte Kalkung von Waldflächen die Situation hinsichtlich Versauerung, Basensättigung, Kohlenstoffspeicherung, Vielfalt und Häufigkeit von Bodenlebewesen, auf durch Menschen verursachten versauerten oder zur Versauerung neigenden Waldböden, deutlich verbessert. "Gesunde Waldböden sind eine Grundvoraussetzung für ein vielfältiges Bodenleben und stabile Waldbestände", berichtet Forstamtsleiter Dr. Tobias Kühn.

Im Stadtwald Villingen-Schwenningen findet ab Montag, 6. September, auf den Waldflächen der Reviere 1-5 eine Bodenschutzkalkung auf insgesamt 1.022 Hektar statt. Die zu kalkenden Waldgebiete reichen vom Pfaffenweiler Wald im Süden bis nach Obereschach im Norden und grenzen im Westen an Unterkirnach und den Stockwald an. Je nach Wetterlage wird die Maßnahme bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit kann der Waldzutritt räumlich eingeschränkt sein.

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