Breite Zustimmung für Museumsquartier

In der Neuen Tonhalle sitzen die 40 Städträte an großen Tischen.

Die wichtigsten Entscheidungen der Gemeinderatssitzung im Überblick:

Zustimmung für Museumsquartier auf dem Bürk-Areal! Ausführlich diskutierten die Vertreter der verschiedenen Fraktionen über die Zukunft der Städtischen Galerie, des Heimat- und Uhrenmuseums und über eine Bündelung der Schwenninger Kultureinrichtungen an einem Standort. Ein neues Museumsquartier 'Bürk-Areal' könnte die verschiedenen Kultureinrichtungen am Standort der ehemaligen Württembergischen Uhrenfabrik an einem Ort zusammenbringen. Hintergrund ist der Prozess der Haushaltskonsolidierung und damit verbundene, notwendige Einsparungen. Bereits in den letzten Wochen wurde die mögliche Schließung der Museen heiß diskutiert sowie eine Unterschriftenaktion initiiert. Kulturamtsleiter plädierte zu Beginn dafür, "das kulturelle Geschehen im Blick zu behalten" und "ein neues Zentrum zu schaffen". Eine zukunftssichere Lösung für die kulturellen Einrichtungen zu schaffen, das waren allen Entscheidern wichtig. So wurde nun mehrheitlich beschlossen, dass die beiden Museen erst geschlossen werden, wenn das Bürk-Areal als 'Ersatz' realisiert ist. Außerdem sprachen sie alle für das Vorantreiben des Museumsquartiers aus.

"Wir haben hier viele 'Käpsele' in unserer Stadt und brauchen diese Einrichtung", sprach sich unter anderem Dr. Ulrike Salat von den Grünen für die Teilnahme am Wettbewerb 'RegioWIN' mit dem Projekt 'VIAS –Vernetztes Innovations-und Anwendungszentrum für Simulation und smarte Systeme' mit einem baulichen Zentrum im mittleren Zentralbereich in direkter Nachbarschaft zum Mikroinstitut Hahn-Schickard aus. Auch die Mehrheit des Gremiums befürwortet das Vorhaben.

Am Hoptbühl-Gymnasium soll nach Zustimmung des Gremius das Profilfach Informatik-Mathematik-Physik zum Beginn des Schuljahres 2022/23 eingeführt werden.

Mit 23-Ja-Stimmen votierten die Räte für die Anbindung des neuen Wohngebietes Strangen II über den Nordring. Hintergrund: Das Wohngebiet Strangen wird erweitert, bereits im November 2019 wurde der Bebauungsplan beschlossen. Die urspünglich angedachte Verkehrsanbindung (über Strangen I) wird nun nicht realisiert, weil sich eine Anbingung über die Canstatter Straße nach weitergehender verkehrlicher Prüfung nicht eignet. Auch die 'Bürgerinitiative Strangen II' forderte eine eigenständige Anbindung an den Nordring, um so Mehrbelastungen des Stammgebietes zu vermeiden.

Beschlossen wurden außerdem die neue Friedhofssatzung inkl. Gebührensatzung.

 

Die vollständige Tagesordnung sowie alle Themen im Detail, finden Sie im Ratsinformationssytem.

 

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