Die Spielzeit 2026/2027 setzt Maßstäbe

Zwei Personen stehen vor dem Schild „THEATER AM RING“ und halten jeweils ein buntes Programmheft; sie lächeln und posieren vor dem Theatereingang.
Jens Daryousch Ravari (links) und Andreas Dobmeier präsentieren das neue Spielzeitbuch 2026/2027.

Es ist ein Paukenschlag zum Abschied und gleichzeitig eine Liebeserklärung an die Kultur: Mit der Vorstellung der neuen Spielzeit 2026/2027 präsentiert der Künstlerische Leiter Andreas Dobmeier ein Programm für die Bühnen der Stadt Villingen-Schwenningen, das in seiner künstlerischen Dichte und internationalen Strahlkraft seinesgleichen sucht. Mit seiner 20. und letzten Saison als Kurator lädt das Amt für Kultur zu einer Reise ein, die unter dem tiefgreifenden Leitmotiv „Resonanz“ steht.

In der kommenden Spielzeit wird die Frage nach der Verbindung zwischen Mensch und Welt gestellt. „Resonanz ist die Antwort der Welt auf unser Sein“, so das durch den Soziologen Hartmut Rosa inspirierte Credo der Saison. In einer Zeit der Beschleunigung bietet die Bühne einen Ort des gemeinsamen „Schwingens“. Ob in der monumentalen Sinfonie oder im kritischen Schauspiel – das Publikum ist eingeladen, sich vom besonderen Moment berühren zu lassen.

Die „Meisterkonzerte Großer Zyklus“ lesen sich wie ein Who’s Who der internationalen Musikszene. Mit der „Grande Dame“ des Klaviers, Elisabeth Leonskaja, und der Ausnahme-Pianistin Anna Vinnitskaja begrüßt das Franziskaner Konzerthaus zwei der bedeutendsten Interpretinnen unserer Zeit. Geigenvirtuosinnen wie Arabella Steinbacher und Viviane Hagner sind zu erleben wie auch das SWR-Symphonieorchester unter Matthew Halls, das gemeinsam mit dem Weltklasse-Klarinettisten Martin Fröst ein fulminantes Saisonfinale verspricht. 

Besondere Akzente setzen zudem exklusive Klangkörper wie das Litauische Staatliche Symphonieorchester, das Stuttgarter Kammerorchester unter Alexander Melnikov oder das Romanian Symphony Orchestra unter Leitung von Gabriel Bebeselea

Von der Intimität eines Liederabends mit Christoph Prégardien, über das Horszowski Trio aus New Yorkbis zum Arcadia Quartet aus Rumänien bietet der Kleine Zyklus ein kammermusikalisches Panorama, das von der Wiener Klassik bis zur Moderne reicht.

Das Theater am Ring wird auch in der kommenden Spielzeit zum Schauplatz schauspielerischer Exzellenz. Charakterdarsteller Dominique Horwitz wird in einer brillanten Neudeutung von Goethes „Faust“ zu erleben sein. Ein besonderes Glanzlicht ist auch das Gastspiel von Natalie O’Hara in „Alice – Spiel um dein Leben“, einer Produktion, die für den renommierten Theaterpreis FAUST nominiert war.

Das Programm besticht durch enorme Genre-Vielfalt: Von psychologischen Thrillern nach Sebastian Fitzek über zeitgenössische Dramatik von Moritz Rinke bis hin zu hochkarätig besetztem Boulevard-Theater mit TV-Stars wie Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer oder Janina Hartwig und Caroline Beil.

Mit der Komödie am Kurfürstendamm, dem Ohnsorg-Theater Hamburg und dem Schlossparktheater Berlin sind Häuser vertreten, die für erstklassiges Handwerk, präzises Timing und erstklassige Ausstattung stehen.

Auch die Musiktheaterreihe wartet mit einem abwechslungsreichen und hochkarätigen Programm auf, dass von einer jazzigen Bühnen-Hommage an Chet Baker über die musikalische Revueaus der Hauptstadt Berlin ist ja so groß, das Musical Linie 1 und die Darbietung der Berlin Comedian Harmonists bis hin zur beliebten Mozart-Oper Le nozze di Figaro reicht. 

Die Aufführung von Claudio Monteverdis Oper L’ Orfeo –mit der Lautten Compagney Berlin und einem herausragenden Solistenensemble -- ist sicher einer der kulturellen Höhepunkte der kommenden Saison.

Die Tanzsparte glänzt mit internationaler Exklusivität. Als besonderes Ereignis findet die Deutschland-Premiere der Koresh Dance Company aus Philadelphia statt. Klassik trifft auf Moderne, wenn das Bayerische Junior Ballett München erstmals ein Handlungsballett, nämlich Shakespeares „Was Ihr wollt“ tanzt oder die Masters of Choreography Melbourne in „Beats on Pointe“ Ballett und Streetdance verschmelzen lassen. Mit dem Ungarischen Nationalballett Győr und der monumentalen Erzählung „Der scharlachrote Buchstabe“ oder dem Tanzepos „Erde“ der Deutschen Tanzkompanie wird die Bühne zum Ort visueller Spektakel.

In der Kabarettreihe sind Max Uthoff, Simone Solga, Andreas Rebers und Matthias Deutschmann zu erleben.

Ein Programm für alle Generationen: Mit Werken von Brecht, Kleist und Thomas Mann werden zentrale Abiturthemen auf hohem Niveau inszeniert.

Von den beliebten „Krabbelkonzerten“ für die Jüngsten bis zum großen Musical-Highlight „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist auch für Kinder und Familien einiges geboten. 

Die Neckarhalle vibriert bei der K-Pop-Tour 2027 (S)TRONG 2GETHER, der Magie-Show Mellow oder Comedy mit Liza Kos oder Tan Caglar.

„Die kommende Saison ist mehr als eine Programmfolge – sie soll ein Statement für die Lebendigkeit der Kultur und die Kraft der Begegnung sein“, fasst Andreas Dobmeier seinen letzten Spielplan für Villingen-Schwenningen zusammen. „Wir bringen die Qualität der großen Metropolen direkt zu unserem Publikum.“

Festabonnements können ab sofort im Amt für Kultur, Telefon 07721 / 82-2312 oder per E-Mail an tickets@~@villingen-schwenningen.de gebucht werden. Wenn Sie Ihr Festabonnement behalten möchten, müssen Sie nichts unternehmen – es verlängert sich am 23. Juni 2026 automatisch. Wahlabonnements sind ab dem 27. Juli 2026 möglich. Karten im freien Verkauf sind ab Montag, den 17. August 2026 erhältlich, u. a. beim Tourist-Info & Ticket-Service in Villingen (Franziskaner Kulturzentrum) und Schwenningen (Bahnhof) sowie an den Vorverkaufsstellen von Kulturticket Schwarzwald-Baar-Heuberg. 

Zurück