Baggerbiss läutet Arbeiten am Oberen Brühl ein

Männer und Frauen stehen vor einem Bagger und zeigen den Daumen hoch. Der Bagger hat eine alte Halle abgerissen. Dort werden neue Wohnungen gebaut.
Mit dem Abriss einer Halle auf dem Gelände 'Oberer Brühl' wurde der Beginn der Arbeiten auf dem neuen Stadtquartier offiziell eingeläutet.

Der Bagger hat gebissen und damit ist der Startschuss für die Entwicklung des großen Stadtquartiers 'Oberer Brühl' in Villingen offiziell gefallen!

"Heute ist ein wahrlich bewegter Tag in einem bewegenden Quartier. Denn woher wir kommen und wohin wir wollen, definiert oftmals auch wo wir aktuell stehen", so ein zufriedener Jürgen Roth - OB von Villingen-Schwenningen zu den Gästen, die anlässlich des Beginns der Arbeiten auf das Gelände eingeladen waren.

Selten bekommt eine Stadt die Chance, mit einem Projekt so viele drängende Themen unserer Zeit zu begegnen:

1. Verwaltungsbündelung auf dem Oberen Brühl: Diese führt zu einer deutlichen Haushaltsentlastung, in dem Mieten entfallen und weniger Kosten durch weniger Wegstrecken erreicht werden. Wir werden den Anforderungen der Arbeitswelt gerecht, indem wir ein modernes Arbeitsumfeld bieten und positionieren uns in Zeiten des Fachkräftemangels als Arbeitgeber.

2. Wohnen: 680 Wohneinheiten entstehen auf dem Quartier. Wir werden bis zu 90 Prozent soziales Wohnen auf 3,4 Hektar anbieten. Davon 126 Wohnungen mit einer Kaltmiete 30 Prozent unter dem städtischen Mietspiegel. Dann kommen 250 Wohnungen mit 10 Prozent. unter der üblichen Kaltmiete hinzu! Der Obere Brühl wird ein urbanes Quartier, zentrumsnah und lebenswert mit offengelegtem Sägebach, reduziertem Verkehr und grünen Achsen. Dies mitten im Stadtbezirk Villingen - welch tolle Aussicht.

3. Klimaschutz und Energie: Wir begegnen dem Thema innovativ, mutig und offensiv - das Ziel ist die Klimaneutralität! Geothermie sorgt für Wärme und Kälte, Parken ist zentral vorgesehen, Verkehr wird reduziert, Mobilitätshubs bieten sinnvolle Alternativen für alle.

Danke sagte der OB dem Landesministerium, dem Regierungspräsidium Freiburg, dem Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, der Bundesanstalt für Immobilienmanagement, dem Landesamt für Denkmalpflege, dem Gemeinderat, allen Projektbegleitern und den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!

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