Bäder-Zukunft ist von großem Interesse

Ein Paar steht vor einer Stelltafel mit Infos. Eine Gruppe daneben steht kreisförmig zusammen im Gespräch.
Bei der Infoveranstaltung in der Neckarhalle konnten sich die Bürgerinnen und Bürger über den Sachstand zur Bäder-Zukunft und zum Bürgerentscheid informieren.

Rund 500 Besucherinnen und Besucher durfte Oberbürgermeister Jürgen Roth am Dienstagabend in der Schwenninger Neckarhalle zur zweiten Infoveranstaltung und am Donnerstagabend in der Neuen Tonhalle zur Bäder-Zukunft in VS begrüßen. 

Klara Köberle von der Firma DIALOG BASIS führte an diesen Abenden die Moderation durch. Oberbürgermeister Jürgen Roth verdeutlichte in seiner Ansprache, dass ihm der Schulsport ein besonderes Anliegen darstelle. "Jedes Kind soll schwimmen lernen können und wir möchten dazu die optimale Infrastruktur beitragen", so OB Roth. Die Analysen zeigten auf, dass die Wege im Schulschwimmen ohnehin per Bustransfer erfolgen müssten, sodass die Erreichbarkeit eines großen Bades im Zentralbereich auch keine Hürde darstellen dürfte. Der Vortrag von  Joachim Wöhrle, Haupt- und Personalamtsleiter der Stadt VS, zum Ablauf eines Bürgerentscheids sowie den Vortrag von Geschäftsführer der SVS, Gregor Gülpen, zur Entwicklung der Bäderlandschaft gaben den Anwesenden einen optimalen Überblick.

Joachim Wöhrle stellte zum Bürgerentscheid klar, dass für das Erreichen des Quorums über 13.000 Stimmen sich für ein Ja oder Nein klar aussprechen müssen. Beim Nichterreichen sei der Bürgerentscheid gescheitert und der Gemeinderat müsse entscheiden, wie es mit der Zukunft der Bäder weitergeht. Besonders warb der Haupt- und Personalamtsleiter dafür, die Wahl zu nutzen und die eigene Stimme laut werden zu lassen - nicht nur für den Bürgerentscheid, sondern auch für die Europa- und Kommunalwahlen.

Geschäftsführer der Bäder VS GmbH, Gregor Gülpen, fand deutliche Worte für die Chancen zur Realisierung eines großen gemeinsamen Bades, stellte jedoch auch fest, dass letztendlich er als Geschäftsführer der Bäder jede Entscheidung aktzeptieren werde und selbstverständlich im Sinne der Bürgerschaft umsetze. Die Finanzierung mit einem maximalen Volumen von 55 Millionen, wovon 50 Millionen von der Stadt und 5 Millionen von der BVS einfließen, ist fix. Auch Kämmerer Hans Kech sicherte dies zu, als kritische Nachfragen aus der Bürgerschaft dazu eingingen. 

Nachdem die Bürgerinnen und Bürger mit den Basis-Informationen versorgt wurden, warteten an den Infoständen die Fachleute aus den verschiedenen Bereichen und standen gerne für Fragen und Erläuterungen zum Projekt bereit. 

Beim Infomarkt wurden die Themen Gemeinsames Bad, Option Stadtteilbad, Bürgerentscheid sowie die Erreichbarkeit der unterschiedlichen Standorte dargestellt. Im lockeren Austausch mit OB Jürgen Roth, Geschäftsführer Gregor Gülpen, den Fachleuten der Stadt sowie Vertretern der Bäder GmbH VS haben die Gäste im Anschluss viele Informationen und Einschätzungen mitnehmen können. Wer das alles gerne noch in schriftlicher Form zur Hand haben möchte, konnte auch die frisch gedruckte Bürgerinformationsbroschüre mitnehmen.

Hier gibt es diese auch zum Blättern.

 

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