Aus dem Gemeinderat

Eine Computer-Animation zeigt 7 geplante mehrstöckige Mehrfamilienhäuser auf dem Hügle Areal in Pfaffenweiler, so wie es nach dem Abriss der Gewerbehallen aussehen könnte. .
Diese Animation zeigt die geplanten Mehrfamilienhäuser auf dem Hügle Areal in Pfaffenweiler.

Wohnen in Pfaffenweilers Ortsmitte

Ein zentrales Ergebnis der Ortsentwicklungsstudie 2018 ist die Überplanung des Hügle Areals - denn gerade in den Ortschaften mangelt es an an einem seniorengerechten Wohnungsangebot. Nach Zustimmung der Stadträte sollen auf dem 8.200 qm großen Gelände (derzeit Gewerbeflächen) 45-50 Wohnungen in 7 Mehrfamilienhäusern, davon 2 barrierefrei, entstehen (siehe Animation rechts). Die BG Business Group AG plant ein modernes Wohnquartier im Ortskern inklusive Tiefgaragen, Dachgärten, Photovoltaikanlagen und einem KfW 40-Standard. "Das ist ein großer Schritt für Pfaffenweiler, ein richtiger wie ich finde", sagte Ortsvorsteher Martin Straßacker. Baubeginn soll 2022 sein.

Quartierskonzept Beethovenstraße

Vom Bereich Alpenblick bis Dickenhardt geht die Verwaltung neue Wege. Das Gebiet um das alte Beethovenhaus wird großflächig betrachtet, als ganzes Quartier, denn das größte VS-Stadtviertel mit über 8.000 Einwohnern bietet große Chancen zur Umgestaltung. Es geht um: Radwege und Fahrradstraßen, Straßen, Energieversorgung, Entwässerung, Grünflächen und natürlich die Wohnbebauung auf der Fläche des Beethovenhauses mit circa 25 Wohnungen. Seit die Neckarhalle eröffnet wurde, wird das Beethovenhaus nicht mehr genutzt und soll vermarket werden. Für die zukünftige Entwicklung werden so bestimmte Punkte festgelegt.

Energiesparstandard KfW 40 für Häuslebauer

"Wer heute spart, zahlt die nächsten 50 Jahre mehr - abgesehen von den klimatischen Folgen", sprach sich Freie Wähler Stadtrat Steffen Ettwein für eine Festlegung von energetischen Standards (KfW 40) bei Neubauten aus. Andere Räte wollten Bauherren keinesfalls einen Energiesparzwang auferlegen. FDP-Fraktionsvorsitzender Frank Bonath meinte: "Wir vertreiben Familien, die hier bauen wollen". Wortreich gab sich gestern Abend auch Jugendgemeinderat Jonathan Kühner: "Es gibt kaum ein Thema, das für uns Jugendliche relevanter ist, als der Klimaschutz. Wir vertreten auch Ihre Kinder und Enkelkinder". Nach zahlreichen, ganz unterschiedlichen Wortmeldungen, stimmte das Gremium mehrheitlich für den KfW 40 Standard.

Verkehrstechnik wird schrittweise digitaler

Nach mehrheitlicher Zustimmung soll jedes Jahr die Ampel eines Straßenzuges erneuert werden. Die 'Nationale Klimaschutzinitiative' fördert einen Teil des Ausbaus. Noch in diesem Jahr (vorbehaltlich zur Verfügung stehender Mittel) soll u.a. in der Villinger Straße mit 8 Anlagen begonnen werden. Jährlich können dort nach Umstellung alleine rund 20.000 € an Stromkosten gespart werden.

Digitalisierungsstrategie

Am späten Abend wurde noch die Digitalisierungsstrategie für VS vorgestellt. Aus den Reihen der Gemeinderäte gab es viel Lob - aber auch die Forderung, nun schnell von der Strategie in die Umsetzung zu kommen. Ausführliche Infos zum Thema

Wer sich für weitere, detaillierte Infos zu den Themen interessiert, findet die Beschlussvorlagen dazu in unserem Ratsinformationssystem.

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