Villingen-Schwenningen

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Willkommensgruß an Neugeborene in VS

09.06.2017


Die vier Willkommensbesucherinnen werden von Carina Haag vom Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport (Mitte) unterstützt.

»Jede Familie, die die Geburt des Kindes beim Standesamt auch öffentlich bekannt gegeben hat, erhält zunächst einen freundlichen Brief, indem der Besuchstermin angekündigt wird«, erklärt Carina Haag vom Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport, Koordinierungsstelle Frühe Hilfen.

Die Erzieherinnen, die sich in einer intensiven Fortbildung zur Elternberaterin/Elternbegleiterin zusätzlich qualifiziert haben, besuchen die Familien in den beiden großen Stadtbezirken Villingen sowie Schwenningen. Sabrina Nottebrock und Irina Schäfer vom Städtischen Familienzentrum am Kopsbühl decken den Villinger Bereich, Anette Schuler vom Familienzentrum Wilhelmspflege, dessen Träger die evangelische Kirchengemeinde ist und Simona Göhring vom Kinder- und Familienzentrum VS, unter der Trägerschaft der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, den Schwenninger Bereich ab. »Die Einbindung von Erzieherinnen, die große Erfahrung in Elternarbeit mitbringen, war hier der richtige Weg«, zieht Carina Haag nach einigen Monaten erste Bilanz. Die Beraterinnen sollten mit dem Netzwerk 'Frühe Hilfen' gut vernetzt sein, sodass Angebote auch direkt weitervermittelt werden können, so der Wunsch der Verantwortlichen.

Diesen Eindruck können auch die Willkommensbesucherinnen bestätigen. Der Beruf sei geradezu ein Türöffner. »Die Eltern freuen sich über unseren Besuch, sind uns gegenüber sehr offen eingestellt, eben weil wir aus der Praxis kommen. Gerade junge Eltern, die ihr erstes Kind bekommen haben, sind dankbar, dass nachdem die Hebamme ihre letzten Besuche absolviert hat, nun weitere Unterstützung direkt ins Haus kommt. Aber auch bei Familien, die bereits größere Kinder haben, ist unsere Erfahrung gefragt«, berichtet Irina Schäfer. Positiv empfinden die Elternberaterinnen, dass es sich hierbei um ein freiwilliges Angebot handelt. Wer keinen Besuch von ihnen wünsche, könne den Termin absagen, berichtet Anette Schuler. Mit der Eltern-Kind-Beratung für Kinder bis drei Jahren, die auch in den jeweiligen Einrichtungen angeboten wird, steht zudem eine Beratung je nach Bedarf der Familie zur Verfügung, selbst wenn man noch kein Kind in einer dieser Kindertagesstätte hat. Mit diesem Angebot kann in Sachen Elternberatung eine Lücke geschlossen werden, wenn diese noch nicht im Kindergarten sind. Je nach Monat besuchen die Beraterinnen fünf bis zehn Familien.

Doch nicht nur viele schriftliche Informationen hält die Willkommens-Tasche bereit: In Kooperation mit den Seniorengruppen Loretto-Treff und Goldenbühl-Treff werden der Tasche zusätzlich selbstgestrickte Söckchen oder kleine Büchlein beigelegt. »Das ist eine nette Art, wie die älteren Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Jüngsten begrüßen«, ist die Koordinatorin des Amtes für Jugend, Bildung, Integration und Sport zufrieden.

Nr. 9/2017 vom 06.06.2017
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