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Neue Integrationsmanager erleichtern Einstieg in den Alltag

20.02.2018


Die drei Integrationsmanager Fayez Romman, Naomi Loy und Tanja Hierner sowie der neue städtische Integrationsbeauftragte Ludwig Winter (v.l.).

Das baden-württembergische Sozialministerium hat vergangenes Frühjahr mit den kommunalen Landesverbänden den so genannten 'Pakt für Integration' geschlossen. Kernstück darin ist die Finanzierung von Integrationsmanagern, um die soziale Beratung und Begleitung von geflüchteten Menschen in der Anschlussunterbringung weiterhin zu gewährleisten. »Mit dem Budget, das wir vom Land zugewiesen bekommen haben, konnten wir drei Integrationsmanager einstellen«, freut sich Sabine Braun, Leiterin der JuBIS-Abteilung Jugendarbeit, Sport und Integration. Unter den vielen Bewerbern wurden Tanja Hierner, Naomi Loy und Fayez Romman ausgewählt, um künftig Geflüchtete in Villingen-Schwenningen ganz individuell zu beraten und zu begleiten. Während Tanja Hierner vorrangig für den Stadtbezirk Schwenningen zuständig ist, betreut Naomi Loy Villingen. Fayez Romman ist der Ansprechpartner für alleinstehende Männer in beiden Stadtbezirken. Insgesamt betreuen sie 439 Personen. »Wir zwingen unsere Hilfe aber nicht auf«, betonen die drei Angestellten. »Wir sind da, wenn wir benötigt werden«. Wichtig sei es, eine Beziehung zu den Menschen aufzubauen und vertrauen zu schaffen. Hierzu sei das Wissen um die jeweilige Kultur und der entsprechend sensible Umgang damit wichtig. Denn in der Regel besuchen die Integrationsmanager die geflüchteten Menschen in deren ganz privaten Umfeld, nämlich zu Hause. Die Beratungsgespräche sind bewusst niederschwellig gehalten und orientieren sich an den unterschiedlichen Bedarfen der Frauen und Männer.

Am Beginn jeder Beratung steht die Erstellung eines Integrationsplans. In diesem werden die persönlichen Daten, etwa Schulbildung und Berufsabschluss der jeweiligen Person erfasst. Außerdem werden zu erreichende Ziele vermerkt: etwa Spracherwerb, Arbeitsmarktintegration, Anerkennung ausländischer Qualifikationen sowie Wohnen, Schule und Bildung.

Während die drei neuen Mitarbeiter direkt mit den Flüchtlingen in Kontakt treten, ist Ludwig Winter als Integrationsbeauftragter der Stadt Villingen-Schwenningen als Nachfolger von Maria Waldner für das Thema Integration im Allgemeinen verantwortlich. Er betreut verschiedene Projekte wie den Sprach- und Kulturmittlerdienst, außerdem ist er für das erfolgreiche Angebot 'Kaffee und Papier' mit verantwortlich. »Meine Arbeit wandelt sich entsprechend nach dem Bedarf und dem Integrationsprozess der Menschen«, beschreibt Ludwig Winter.

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