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Großes Team steht jungen Menschen zur Seite

16.08.2018


Das große Team der Kinder- und Jugendarbeit ist neue aufgestellt.

Im Mittelpunkt dabei stehen die Beratung und Begleitung der Jugendlichen in allen Lebenslagen, wie beispielsweise bei familiären oder auch schulischen Problemlagen oder bei der Ableistung gerichtlich angeordneter Sozialstunden. Ebenso unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der offenen Kinder- und Jugendarbeit bei der Lösung von Konflikten und gestalten gemeinsam mit den Jugendlichen Freizeitangebote.

Um all diesen Aufgaben gerecht zu werden, wird das Team der städtischen Jugendeinrichtungen unterteilt in die beiden Jugendhäuser, dem Jugend- und Kulturzentrum K3 im Stadtbezirk Villingen, dem Jugend- und Familienzentrum Spektrum im Stadtbezirk Schwenningen, dem städtischen Kinder- und Jugendzirkus und der Kinder- und Jugendbeteiligung. Die Teams der beiden Jugendhäuser haben Zuwachs bekommen, die neuen Gesichter stellen sich vor:

Jugend- und Kulturzentrum K3:

Stefan Hoffmann ist kein Unbekannter im Villinger Jugendhaus. Von 2016 bis 2017 hat er hier schon unter Beweis gestellt, dass ihm die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen liegt und er für sie ein offenes Ohr hat. Nach einem kurzen beruflichen Abstecher ist er im April wieder in das Team des Jugend- und Kulturzentrums K3 zurückgekehrt. Der 30-Jährige hat an der Dualen Hochschule Soziale Arbeit studiert und setzt Schwerpunkte in der erlebnispädagogischen Arbeit, die auch einen starken sportlichen Charakter mit sich bringt. So gehören zu den Angeboten auch Parcours- und Slack-Line-Workshops. »Es geht immer darum, die Interessen der Kinder und Jugendlichen im Blick zu behalten. So lässt sich eine Beziehung zu den jungen Menschen aufbauen und ich kann ihnen auf Augenhöhe begegnen«, erklärt Hoffmann.  Eva Lehmann, die Erziehungswissenschaften an der Universität in Tübingen studiert hat, ist ebenfalls seit April im Team des K3s anzutreffen. Am Herzen liegt ihr vor allem die Etablierung eines Mädchen-Cafés, damit diese dort in einem geschützten Rahmen ihren Interessen nachgehen können. Die Koordination und Unterstützung des Büffel-Clubs, ein offenes Lernhilfeangebot, gehört auch zu den Aufgaben der 23-Jährigen. Ebenso der Vintage-Flohmarkt 'Irgendwas mit Bazar', der kürzlich stattgefunden hat, stammt aus der Ideenkiste der dynamischen Frau.

Zum Team des Jugend- und Kulturzentrums K3 gehören neben der Jugendhausleitung, die noch bis zum 30. September von Daniel Leguy-Madžar übernommen wird, ein Bundesfreiwilligendienstleistender und ein Praktikant im Anerkennungsjahr.

Jugend- und Familienzentrum Spektrum:

Sylvia Kubicek hat zum 14. Mai eine Teilzeitstelle im Schwenninger Jugendhaus angetreten. Die ausgebildete Erzieherin bringt eine langjährige Erfahrung aus dem Elementarbereich mit. Über 30 Jahre lang hat sie in Kindertagesstätten gearbeitet bis sie sich dazu entschlossen hat, noch einmal ein Studium mit der Fachrichtung pädagogisches Management / Healthcare Education am Institut für Pädagogikmanagement, Bad Dürrheim zu absolvieren. Die 52-Jährige sieht in der offenen Jugendarbeit eine besonders spannende Herausforderung. »Die Arbeit an der Basis macht sehr viel Spaß,  ich arbeite mit ganz unterschiedlichen Kindern und Jugendlichen zusammen. Aufgrund meines Alters nehmen sie mich eher in der Rolle der Mutter oder gar schon Oma wahr, was aber zu einem respektvollen Umgang miteinander führt«, so die ersten Eindrücke aus ihrem Alltag.

Margarita Keller unterstützt ebenfalls seit Neuestem das Schwenninger Team. Die Diplom-Dolmetscherin hat sich im Rahmen ihres Studiums schwerpunktmäßig mit der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit auseinandergesetzt und hat eine Teilzeitstelle inne. Sie übernimmt den Mädchen-Treff, der sich im Spektrum bereits etabliert hat und sich vorgenommen, die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit noch weiter zu intensivieren. »Das Haus soll von möglichst vielen unterschiedlichen Kindern und Jugendlichen besucht werden«, ist Keller motiviert.

Holger Gaus (nicht auf dem Foto) ist bereits seit über drei Jahren im Team des Spektrums und schon seit 16 Jahren in der Jugendarbeit tätig. Seine Schwerpunkte liegen im offenen Betrieb und bei jugendkulturellen Veranstaltungen.

Volker Nowak, der Jugendhausleiter, ist das Gesicht der Schwenninger Einrichtung. Seit 16 Jahren ist der damalige Garten- und Landschaftsbauer als Quereinsteiger in das Spektrum gekommen. Seit sieben Jahren trägt er dort die Verantwortung. »Dieser Beruf ist meine Berufung und es geht mir vor allem darum, ein offenes Haus zu schaffen, in dem jeder willkommen ist, der sich auch an die Regeln hier hält«, berichtet Nowak. Wie gut ihm das gelingt, zeigt, dass sich dort täglich bis zu 80 Kinder- und Jugendliche aufhalten und den Ort als ihren Freizeitbereich intensiv nutzen.

Auch ein Bundesfreiwilligendienstleistender ist im Spektrum aktiv. Derzeit ist dies Sofian Merah, der das Haus von Kindesbeinen auf kennt. Die Arbeit dort hat ihm so viel Spaß gemacht, dass er nun ein Studium der sozialen Arbeit anstrebt.

Nr. 18/2018 vom 13.11.2018

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