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Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport richtet sich strategisch weiter aus

20.07.2018


Die Führungskräfte des Amts für Jugend, Bildung, Integration und Sport haben sich kürzlich zur demographischen Entwicklung und deren Auswirkungen auf die kommunale Sozialpolitik weitergebildet.

Zu Beginn des Jahres 2017 hat die Stadt Villingen-Schwenningen durch die Zusammenführung der früheren Fachämter für Schule, Bildung und Sport sowie für Familie, Jugend und Soziales das Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport (JuBIS) in Dienst gestellt. Mit über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Amt das größte der Stadtverwaltung und begleitet mit seiner Zuständigkeit die Bürgerinnen und Bürger durch viele Lebenslagen. Kürzlich sind erstmalig sämtliche Führungskräfte des Amtes zu einer betrieblichen Weiterbildung zusammengekommen. Thema war dabei die demographische Entwicklung und deren Auswirkungen auf die kommunale Sozialpolitik.

Die prognostizierte demographische und soziale Entwicklung der Stadt werden das JuBIS mit seinem breiten Zuständigkeitsspektrum noch wichtiger werden lassen. Der Rückgang klassischer familiärer Strukturen und die damit einhergehende Stagnation der Geburtenzahlen werden ebenso, wie der Anspruch an eine inklusive und integrative Gesellschaft sowie die steigende Lebenserwartung der Menschen, eine Vielzahl an zusätzlichen Dienstleistungen und Aufgaben für die Menschen aus VS erforderlich machen. Amtsleiter Stefan Assfalg betonte zu Beginn der Weiterbildung, »dass sich alle Abteilungen des Amtes darauf ausrichten und die Demographie als zentrales Kriterium bei der Planung und Evaluation begreifen müssen.« Der enge Bezug des JuBIS' auf die maßgeblichen Sozialräume der Stadt mit ihren Profilen und Besonderheiten sei dabei für die optimale Nutzung aller Ressourcen und Möglichkeiten unverzichtbar.

Um den demographischen Herausforderungen auch in Zukunft gerecht werden zu können, wird derzeit durch das Amt ein strategisches Konzept für eine sozialraumorientierte Jugend- und Sozialplanung entwickelt. Darin einfließen werden die Schulentwicklungsplanung, die Sportentwicklungsplanung, die Kindertagesstättenbedarfsplanung sowie in Kooperation mit dem Baudezernat der Stadt beispielsweise auch die Spielplatzplanung. Ebenso werden in diesem Kontext das Integrationskonzept, die Senioren- und Behindertenarbeit und die Zukunftsplanung für die städtischen Bildungseinrichtungen Volkshochschule und Bibliothek zu entwickeln sein. 

Als ausgewiesener Experte für diesen Themenkomplex bewährte sich der Referent des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, Andreas Reuter. Amtsleiter Assfalg bewertete diesen ersten gemeinsamen Weiterbildungstag als vollen Erfolg, nicht zuletzt deshalb, weil viele Führungskräfte des Amtes künftig noch vernetzter arbeiten können.

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