Die Stadt Villingen‑Schwenningen treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltung und Infrastruktur konsequent voran – stets mit dem Ziel, den Alltag der Bürgerinnen und Bürger spürbar zu verbessern. Bereits heute sind zahlreiche Projekte umgesetzt oder in Umsetzung: von der Bereitstellung verschiedener Online-Bürgerservices mit dem Zusatzangebot von Videoberatungen über die Einführung eines digitalen Mängelmelders bis hin zu moderner IT‑Ausstattung für Schulen und Dienststellen. Auf dieser Grundlage erweitert die Stadt nun ihr Portfolio: In den Innenstädten der beiden großen Stadtbezirke werden 35 öffentliche Mülleimer mit Füllstandssensoren ausgestattet. Die digitalen Helfer sollen dafür sorgen, dass Villingen‑Schwenningen sich verstärkt von seiner sauberen Seite zeigen kann.
Die Sensoren melden den Füllstand der Behälter in Echtzeit und ermöglichen so eine bedarfsorientierte Leerung. Das führt zu einem aufgeräumten Stadtbild, reduziert unnötige Leerungsfahrten und trägt zu einer effizienteren Nutzung städtischer Ressourcen bei. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) umgesetzt und ist ein konkretes Beispiel dafür, wie die Digitalisierungsstrategie der Stadt unmittelbar die Stadtgestaltung beeinflusst.
„Mit unserer Digitalisierungsstrategie gehen wir die notwendige Transformation unserer Stadt und Stadtverwaltung aktiv an, um uns zu einer noch moderneren Stadt zu entwickeln, von der dann alle Bürgerinnen und Bürger profitieren“, so Oberbürgermeister Jürgen Roth. Denn für ihn ist Digitalisierung nicht bloß ein Schlagwort, sondern Teil des Konzeptes, um auf vorhandenen Fachkräftemangel und die Haushaltskonsolidierung aktiv zu reagieren. „Mit dem Beispiel dieser neuen Sensoren zeigen wir, wie technische Lösungen konkrete Verbesserungen bringen – weniger Fahrten, mehr Sauberkeit und höhere Aufenthaltsqualität. Dazu mehr Zeit für die Fachkräfte, um sich um das Wesentliche zu kümmern.“
Neben Maßnahmen, die unmittelbar der Bevölkerung zugutekommen, stellt die Verwaltung ihre internen Prozesse ebenfalls digitalisiert auf. Kürzlich wurde SAP erfolgreich in den ersten Verwaltungseinheiten eingeführt, und die Einführung von Microsoft 365 für modernes Arbeiten in der Stadtverwaltung ist erfolgreich gestartet. Das digitale Postmanagement befindet sich in der Vorbereitung und wird in einem der kommenden Schritte umgesetzt. Robotic Process Automation sowie der Einsatz von KI sorgen bereits dafür, Mitarbeiter zu entlasten und Prozesse schneller abzuarbeiten. Ein besonders moderner Ansatz wird auch mit dem Online-Bürgerbüro verfolgt. Per Videosprechstunde kann der Behördengang für Anliegen zu Wohngeld, Ausländerwesen sowie Gewerbewesen vom Küchentisch aus erledigt werden. Auf der Website der Stadt Villingen-Schwenningen www.villingen-schwenningen.de gelangen Interessierte auf viele Online-Prozesse.
„Mit dem Plus an Bürgerservice, Sauberkeit und Effizienz sind wir auf dem richtigen Weg. Diese Art der Digitalisierung ist der entscheidende Hebel, mit dem wir die Stadt in vielen Bereichen voranbringen“, so Oberbürgermeister Jürgen Roth.
