Themenaustausch mit CDA-Vertretern

Martin Fetscher, Gottfried Schmidt, Jürgen Roth, Karl-Heinz Kienzler, Carola Gregg und Reinhold Gregg sitzen am Tisch.
Martin Fetscher, Gottfried Schmidt, Jürgen Roth, Karl-Heinz Kienzler, Carola Gregg und Reinhold Gregg (v.l.) im Villinger Rathaus.

Gottfried Schmidt, Kreisvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), war gemeinsam mit Martin Fetscher, Karl-Heinz Kienzler, Carola Gregg und Reinhold Gregg zu Gast im Villinger Rathaus. Im Gespräch mit Oberbürgermeister Jürgen Roth wurden lokale, politische und auch globale Themen angesprochen. Aktuell wird in Villingen-Schwenningen verstärkt über die die ärztliche Versorgung der 86.000 Einwohner-Stadt und auch des Umlands diskutiert. So waren in dieser Runde insbesondere die Bereiche Kinder-, Augen- und Frauenärzte im Fokus. "Wir versuchen gerade Modelle zu entwickeln, die hier unterstützend wirken könnten. Unsere Stadt und das Angebot müssen für die jungen bzw. neuen Ärzte attraktiver sein", machte Roth deutlich.

In aller Munde sind auch die stark gestiegenen Energiekosten und verbunden damit die Versorgung. Mit dem Krieg in der Ukraine seien diese Schwierigkeiten massiv aufgeschlagen und ins Bewusstsein gerückt, waren sich die Gesprächsteilnehmer einig. Sie vertreten die Ein-schätzung, dass einkommensschwache Haushalte in den kommenden Monaten auf ein großes Problem zulaufen. Die Teuerung der Rohstoffe und die Abkehr von gewohnten Heizanlagesystemen sei jedoch von der 'großen Politik' gewünscht. Der Oberbürgermeister zeigte Zukunfts-perspektiven auf: Die Stadt wird mit den Stadtwerken über Wärmenetze und alternative Ange-bote versuchen, ihren Teil zur Energieversorgung beizutragen um so die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu sichern.

Auch beim Thema günstiger Wohnraum waren sich die CDA-Vertreter einig, dass hierbei ein stetiges Vorankommen und Aufstocken nötig ist. Die vielfältigen Tätigkeiten und die Arbeit der Wohnungsbaugesellschaft VS (wbg) sowie das zukunftsweisende Projekt im Oberen Brühl wurden ausdrücklich begrüßt. Die Vertreter der CDA waren zudem der Auffassung, dass mehr dafür getan werden müsse, bereits im Bestand vorhandenen, nicht genutzten Wohnraum in Villingen-Schwenningen dem Wohnungsmarkt zugänglich zu machen.

Die Lage in der Ukraine und die Solidarität der Stadt und Bürger Villingen-Schwenningens wurde ebenfalls thematisiert. OB Roth informierte über die vielfältigen Unterstützungsangebote in der Stadt, die immensen Aufgaben der Verwaltung und nannte auch die Anzahl der geflüchteten und im Oberzentrum angekommenen Menschen. "Wir sind auf einem guten Weg und die Bevölkerung ist sehr hilfsbereit", zeigt sich das Stadtoberhaupt dankbar.

Zum Schluss des Gedankenaustausches regte Gottfried Schmidt an, künftig neue Straßen vermehrt nach verdienten Persönlichkeiten der Stadt zu benennen.

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