Mit der PV-Anlage auf dem Dach der TDVS hat im Jahr 2023 alles begonnen. Mit einer Leistung von knapp 130 Kilowatt Peak ist sie bisher die größte der installierten Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden. Knapp 800 kWp wurden seitdem verbaut.
Die SVS und die Stadt Villingen Schwenningen treiben den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent voran. Dabei setzt die SVS das vom Gemeinderat definierte Ausbauziel erfolgreich um. Die Vorgabe lautet, jährlich 300 Kilowatt Peak (kWp) an Photovoltaikleistung auf geeigneten städtischen Dachflächen zu installieren. Knapp 800 Kilowatt Peak werden es Anfang des Jahres 2026 sein; im Laufe des Jahres kommt die Helios-Arena mit einer geplanten Leistung von rund 315 kWp hinzu. „Das Projekt hat sich als echte Erfolgsgeschichte erwiesen und wir konnten die Vorgabe durch den Gemeinderat erfüllen. Damit gehen die SVS und die Stadt Villingen-Schwenningen mit gutem Beispiel voran, denn die verschiedenen städtischen Einrichtungen werden oder wurden auf das sogenannte Mieterstrommodell umgestellt, sodass der erzeugte Strom auf dem Dach direkt vor Ort auch verbraucht werden kann“, erklärt SVS-Geschäftsführer Gregor Gülpen. „Mit unseren PV-Anlagen auf den städtischen Gebäuden könnten rechnerisch 266 Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden versorgt werden. So geht Energiewende, und wir werden dieses Projekt und damit die Geschichte weiterschreiben und vorantreiben.“
Die größten PV-Anlagen befinden sich auf den Dächern der TDVS (130 kWp), der Neckarhalle in Schwenningen (64 kWp), der Golden-bühl-Schule in Villingen (61,6 kWp), der Feuerwehr in Schwenningen (53,1 kWp) und der Bickebergschule in Villingen (43,2 kWp). Im Jahr 2026 wird zunächst eine neue PV-Anlage auf dem Dach des Gymnasiums am Romäusring in Villingen und im Laufe des Jahres eine Anlage auf der Helios-Arena errichtet. Die Eishalle wird damit die TDVS als größte PV-Anlage auf städtischen Gebäuden ablösen und mit 315 kWp die größte Anlage sein.



