Stadtverwaltung lehnt Bauvorhaben Fäßlesgrund ab

Das Rathaus in Schwenningen.
Das Schwenninger Rathaus.

Im Schwenninger Stadtteil Saurer Wasen hatte ein privater Investor Vorplanungen für mehrere Wohnhäuser Am Fäßlesgrund erstellt. Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Fischer sollten mehrere mehrgeschossige Neubauten errichtet werden. Bereits seit den Abrissarbeiten auf dem Areal im Frühjahr 2019 und damit verbundenen Baumfällarbeiten geriet das Vorhaben in die öffentliche Kritik. Auch die Erschließung des Geländes und die Verkehrsanbindung wurden diskutiert. Unter anderem gründeten Anwohner die 'Interessensgemeinschaft Fäßlesgrund'.

In den vergangenen Monaten fanden mehrere Anwohnertreffen statt. Der Investor überarbeitete seine ursprünglichen Planungen und reduzierte beispielsweise die Anzahl der Stockwerke. Trotz verschiedener Ideen ist die Verkehrsanbindung allerdings nicht lösbar, denn der bisherige Weg müsste verbreitet werden, was einen Eingriff in den städtischen Wald bedeuten würde. Zudem müssten dafür Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden. "Wir möchten keine Waldflächen für die Erschließung opfern. Nach Prüfung haben wir uns gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden entschieden, die Überplanung und Bebauung des alten Gärtnereigeländes, wegen des notwendigen Eingriffs in den Wald, abzulehnen", erklärt Bürgermeister Detlev Bührer.

Der Investor und ein Vertreter der Interessensgemeinschaft wurden heute über die Entscheidung der Verwaltung informiert.

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